Donnerstag, 31. Oktober 2013

Zitat des Tages vom 31.10.13

Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.
Francis Bacon (1561-1626), engl. Staatsmann u. Philosoph

Montag, 28. Oktober 2013

Rückkehr einiger bedrohter Arten in Europa

Naturschutzbemühungen haben laut einem neuen Bericht zu einem Comeback gewisser bedrohter Tierarten geführt – auch in der Schweiz.

Dennoch warnen Naturschützer vor zu grossem Optimismus: Bei Arten, deren Lebensraum schrumpft, seien viel weniger Fortschritte zu vermelden.

In Europa haben sich die Bestände etlicher fast ausgerotteter Arten erholt. Das ergab eine Studie der London Zoological Society, Birdlife International und des European Bird Census Council. Dies sei Naturschutzbemühungen um Schutzgebiete und Jagdverbote zuzuschreiben. Doch viele Arten seien noch immer in Gefahr, erklärte warnend der letzte Woche in London veröffentlichte Bericht.

40 Arten untersucht

In der Schweiz gibt es laut der Studie wieder deutlich mehr Biber, Steinböcke und Wanderfalken. Auch Störche, Gemsen und Hirsche sind wieder in grösserer Zahl zu finden. 6 Bartgeierjunge konnten in der Brutsaison 2013 in der Schweiz erfolgreich aufgezogen werden, 16 im ganzen Alpenraum, teilte die Schweizerische Vogelwarte am Mittwoch mit.

Bedroht seien jedoch nach wie vor alle Arten, deren Lebensraum sich im Landwirtschaftsgebiet befinde, erklärte Birdlife Schweiz auf Anfrage. Die Studie, die letzte Woche in London vorgestellt wurde, untersuchte die Bestandesentwicklung von insgesamt 40 Arten von grösseren Säugetieren und Vögeln.

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Quelle: Tierschutznews vom 28.10.13

Tötung der Straßenhunde in Rumänien

Was die EU wirklich tun kann.

Rumänien hat ein Straßenhunde-Problem. Das weiß seit dem noch nicht vollständig aufgeklärten Tod eines vierjährigen rumänischen Jungens vor einigen Wochen fast ganz Europa. Nicht nur der Vorfall selbst, sondern auch die anschließend getroffenen radikalen Maßnahmen zur Eindämmung der Population von Straßenhunden – die nach aktuellem Kenntnisstand auch die oftmals grausame Tötung der Hunde duldet oder gar umfasst - hat für einen wahren Sturm an Medienberichten und Bürgerreaktion quer durch die EU gesorgt.

Für Tierschützer und die meisten Rumänen ist die Erkenntnis eines Straßenhunde-Problems freilich nicht neu. Seit Jahren sind die Probleme hinlänglich bekannt und zahlreiche nationale und internationale Organisationen sind im Land aktiv. Dass alle Versuche zur Lösung des Straßenhunde-Problems bisher gescheitert sind, liegt nach Einschätzung von Experten am Mangel einer echten Strategie. Und daran, dass öffentliche Gelder nicht für die eigentlichen Ziele – allen voran die Kastration der Tiere – eingesetzt wurde.

Nicht nur weil sich unter diesen Geldern auch EU-Mittel befinden, werden seit Wochen vehemente Forderungen an die europäischen Institutionen gestellt. Auch die in den EU-Verträgen enthaltenen Vorgaben zum Tierschutz erklären, warum sich zuletzt täglich tausende entsetzte Bürger an die Europäische Kommission (als oberste EU-Verwaltung) sowie an die Europa-Abgeordneten (als europäische Volksvertreter) gewendet haben. Denn Artikel 13 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union besagt:

„Bei der Festlegung und Durchführung der Politik der Union in den Bereichen Landwirtschaft, Fischerei, Verkehr, Binnenmarkt, Forschung, technologische Entwicklung und Raumfahrt tragen die Union und die Mitgliedstaaten den Erfordernissen des Wohlergehens der Tiere als fühlende Wesen in vollem Umfang Rechnung; sie berücksichtigen hierbei die Rechts- und Verwaltungsvorschriften und die Gepflogenheiten der Mitgliedstaaten insbesondere in Bezug auf religiöse Riten, kulturelle Traditionen und das regionale Erbe."

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Quelle: Tierschutznews vom 28.10.13

Gewaltopfer Nr. 1 sind Haustiere

Massive kantonale Unterschiede bei der Verfolgung von Tierquälereien – ungenügende Verfolgung von an Katzen begangenen Tierschutzverstössen.

2012 wurden in der Schweiz so viele Tierschutzdelikte untersucht wie nie zuvor. Dies zeigt die aktuelle Jahresanalyse der Stiftung für das Tier im Recht (TIR). In vielen Kantonen werden Tierquäler aber nach wie vor nicht konsequent verfolgt. Ein spezielles Augenmerk wurde in diesem Jahr auf die Strafpraxis bei an Katzen begangenen Tierschutzverstössen gerichtet. Auch in diesem Bereich hat die TIR erhebliche Missstände festgestellt und fordert griffige Vollzugsstrukturen in allen Kantonen.

Die TIR-Studie der Schweizer Tierschutzstrafpraxis 2012 birgt erneut brisante Erkenntnisse. Mit 1404 Tierschutzstrafverfahren wurde ein absoluter Höchstwert erzielt. Landesweit hat sich die Fallzahl in den letzten zehn Jahren vervierfacht, in den letzten 15 Jahren sogar verachtfacht.

Die Kantone Bern und St. Gallen weisen mit je 248 am meisten Tierschutzstrafverfahren aus. Hohe Fallzahlen liegen auch aus Zürich (237) und Aargau (107) vor. Auf den weiteren Plätzen folgen Graubünden (70) und Solothurn (52). Erfreulich ist insbesondere die weiter anhaltende positive Entwicklung im Kanton Graubünden. Wie bereits im Vorjahr ist erneut eine Zunahme der wegen Tierschutzdelikten durchgeführten Strafverfahren zu verzeichnen. Die Fallzahl ist gegenüber dem Vorjahr von 55 auf 70 gestiegen; seit dem Jahr 2010 hat sie sich mehr als vervierfacht. Diese Zunahme ist insbesondere auf die Arbeit der seit 2010 bestehenden Fachstelle für Tierschutz zurückzuführen. Wie positiv sich geeignete Strukturen und spezialisierte Amtsstellen auf den kantonalen Tierschutzvollzug auswirken, zeigt sich auch in Bern, St. Gallen, Graubünden, Zürich und Solothurn.

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Quelle: Tierschutznews vom 28.10.13

Freitag, 25. Oktober 2013

Zitat des Tages vom 25.10.13

Wer glaubt, etwas zu sein, hat aufgehört, etwas zu werden.
Philip Rosenthal (1916-2001), dt. Unternehmer u. Politiker, 1958-81 Vorstandsvors., 1981-89 AR-Vs., s. 1998 Ehrenvors. Rosenthal Glas u. Porzellan AG

Olympische Winterspiele 2014 in Sotschi: Knapp 50.000 Stimmen gegen das Töten der Streunertiere

Die Tierschutzorganisation TASSO e.V. übergab Unterschriftenlisten an den russischen Generalkonsul
Hattersheim, 24.10.2013 (profact) – 49.378 Tierfreunde sind dem Aufruf der Tierschutzorganisation TASSO gefolgt und haben sich mit ihrer Unterschrift gegen das Töten der Streunertiere in Sotschi ausgesprochen, dem Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2014. Die Listen wurden gestern dem Generalkonsul der Russischen Föderation in Frankfurt, Ruslan Karsanov, übergeben.
Medienberichten zufolge ist die Stadtverwaltung von Sotschi von der zunächst geplanten massenhaften Tötung streuender Hunde und Katzen zugunsten einer „humanen“ Lösung abgerückt. Nicht zuletzt aufgrund massiver internationaler Proteste. „Wir alle hoffen, dass die Stadtverwaltung von Sotschi ihr Wort hält und tatsächlich auf Tötungsaktionen verzichtet“, erklärte Mike Ruckelshaus, tierschutzpolitischer Sprecher von TASSO, anlässlich der Übergabe. „Mit den gesammelten Unterschriften deutscher Tierfreunde wollen wir dieser Zusage den notwendigen Nachdruck verleihen.“
Der Tierschützer plädierte dafür, die rund 2000 Streunertiere in Sotschi zu kastrieren und im angestammten Revier zu belassen, wie es auch die World Health Organization (WHO) und die World Organization for Animal Health (OIE) empfehlen. „Wir fordern außerdem den Bau von Tierheimen, in denen Hunde und Katzen artgerecht untergebracht und tierärztlich versorgt werden“, sagt Ruckelshaus. Zudem empfiehlt er öffentlichkeitswirksame Adoptionsprogramme für die herrenlosen Tiere. „Ich bin sicher, dass es in Sotschi viele tierliebe Menschen gibt, die den herrenlosen Hunden und Katzen ein schönes Zuhause geben möchten.“
TASSO bot zudem im Laufe des Gesprächs dem Generalkonsul Unterstützung bei der Lösung des Streunerproblems an.  

PS: In unserem letzten Newsletter zur EU-Bürgerinitiative „Stop Vivisection“ hat der Link leider nicht einwandfrei funktioniert. Das bedauern wir sehr. Bitte verwenden Sie folgenden Link zum Unterschreiben:               
http://www.stopvivisection.eu/de
© Copyright TASSO e.V.

Quelle:  TASSO Newsletter vom 24.10.13

Donnerstag, 24. Oktober 2013

Zitat des Tages vom 24.10.13

Einen richtigen Abschied erkennt man daran, dass er nicht mehr weh tut.
 
Hans Noll (*1954), dt. Schriftsteller u. Grafiker 

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Zitat des Tages vom 23.10.13


Lass das Verhalten anderer nicht deinen inneren Frieden stören.
Dalai Lama


Stürze dich kühn in die Fülle des Lebens

Johann Wolfgang von Goethe

Montag, 21. Oktober 2013

Protest gegen lebende Tiere als Schlüsselanhänger

In China werden lebende Tiere wie kleine Schildkröten oder Fische als Schlüsselanhänger verkauft. Die neue, grausame Mode sorgt im Netz für Aufruhr. Aktivisten wollen den Trend nun stoppen. Von

Aktivisten rufen im Internet zu einer Petition gegen die Verwendung von lebendigen Tieren als Schlüsselanhänger auf. Der neue Schmuck-Trend verbreitet sich aktuell in China. Für umgerechnet zwei Euro kann man dort kleine lebende Schildkröten, Fische oder Insekten kaufen, die in einem Plastiktütchen von sieben Zentimetern Größe eingeschweißt sind und in einer farbigen Flüssigkeit schwimmen. Die bunte Flüssigkeit sei mit Nährstoffen und Sauerstoff versetzt, sodass die Tierchen angeblich monatelang überleben könnten, heißt es.

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Quelle: Die Welt vom 21.10.13

Sonntag, 20. Oktober 2013

Zitat des Tages vom 20.10.13

Das Leben ist bezaubernd, man muß es nur durch die richtige Brille sehen.
Alexandre Dumas (1802 - 1870), (der Ältere), französischer Bühnenautor

Freitag, 18. Oktober 2013

EU-Bürgerinitiative für ein tierversuchsfreies Europa braucht 1 Million Stimmen Noch fehlen 82.522 Unterschriften – Machen Sie mit!

917.478 Tierfreunde in 28 Ländern und über 150 Organisationen haben sich bereits an der großen EU-weiten Kampagne gegen Tierversuche beteiligt, die auch von TASSO maßgeblich unterstützt wird. Das Ziel der EU-Bürgerinitiative „Stop Vivisection“ ist ein Europa ohne Tierversuche.

Es ist längst erwiesen, dass Tierversuche keinesfalls eins zu eins auf den Menschen übertragbar sind. Der Fall Contergan ist nur eines von vielen traurigen Beispielen, die das in der Vergangenheit bewiesen haben. Trotzdem werden schätzungsweise jedes Jahr über 12 Millionen Tiere EU-weit für Tierversuche verbraucht.

Kurz vor dem Ende der Aktion "Stop Vivisection" fehlen nur noch 82.522 Stimmen, damit auf europäischer Ebene ein Gesetzesvorschlag zum Ausstieg aus der tierexperimentellen Forschung eingereicht werden kann, der die Forschung dazu verpflichtet, anstatt Tierversuche moderne Testverfahren zu etablieren. Jeder EU-Bürger kann noch bis zum 31.Oktober 2013 mit seiner Unterschrift dazu beitragen, dass Tierversuche in Europa vielleicht schon bald der Vergangenheit angehören.

Unterstützen Sie ein tierversuchsfreies Europa und geben Sie den Tieren bis zum 31. Oktober 2013 Ihre Stimme: http://www.stopvivisection.eu/de


© Copyright TASSO e.V.

Quelle: TASSO Newsletter vom 18.10.13

Zitat des Tages vom 18.10.13

Der Mensch ist nicht nach dem zu beurteilen, was er weiß, sondern nach dem, was er liebt.
Aurelius Augustinus (354-430), Bischof u. Kirchenlehrer

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Protest gegen Hubertusmesse im Dom zu Speyer

Liebe Freunde der Tiere,

seit unseren Protesten gegen die Hubertusmesse im Dom zu Speyer im Jahr 2008 hatte das Bistum keine Hubertusmessen mehr zelebriert.
Den Jägern hat diese Entscheidung natürlich nicht gefallen und es ist ihnen nun gelungen, das Bistum Speyer umzustimmen, so dass diese antianimalistische Veranstaltung am 9. November diesen Jahres erneut stattfindet.

Diese Kehrtwende ist für uns natürlich Anlass, wieder in den Protest einzusteigen.
Lesen Sie dazu den gesamten  Schriftverkehr mit dem Bistum Speyer

Wir bitten Sie daher um tatkräftige Unterstützung bei unserem Protest!

Dazu haben wir eine Protest-E-Mail an Bischof Dr. Wiesemann und Domdekan Dr. Kohl vorbereitet:

Hier finden Sie eine vorformulierte Protestmail um deren Unterzeichnung wir Sie bitten.

Die Zeit ist gut und reif für Veränderungen in Sachen Jagd. Der NDR hat in seinem Fernsehprogramm am 14.10.2013 eine hervorragende Reportage zur Jagd gesendet.
Sehen Sie den NDR-Beitrag

Somit wird der Widersinn der Jagd auch mehr und mehr in der Bevölkerung erkannt werden und der Druck auf Verantwortliche und Politik steigen.
Also die richtige Zeit für unseren Hubertusmessen-Protest, der auch von einer Flyeraktion und weiterer Öffentlichkeitsarbeit begleitet wird.

Nun freuen wir uns auf Ihre Unterstützung bei dem Protest gegen Hubertusmessen!

Herzliche Grüße
für pro iure animalis

Dr. G. Bleibohm und H. Hoos

Quelle: pro iure animalis Newsletter vom 17.10.13

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Zitat des Tages vom 16.10.13

Nur das Denken, das wir leben, hat einen Wert.
Hermann Hesse (1877-1962), dt. Dichter, 1946 Nobelpreis für Literatur
QUELLE: Hermann Hesse "Demian"

Dienstag, 15. Oktober 2013

Zitat des Tages vom 15.10.13

Im Reich der Wirklichkeit ist man nie so glücklich wie im Reich der Gedanken.
Arthur Schopenhauer (1788-1860), dt. Philosoph 
QUELLE: Lexikon d. Schönsten Sprichwörter & Zitate, Bassermann Verlag

Samstag, 12. Oktober 2013

Ein Europa zum Wohl von Heimtieren Erste EU-Heimtier-Konferenz in Brüssel: Nehmen Sie teil!

Im europäischen Tierschutz wird ein neues Kapitel aufgeschlagen: Am 28. Oktober 2013 findet in Brüssel die erste europäische - von der EU-Kommission und Litauen als derzeitigem Inhaber der EU-Ratspräsidentschaft initiierte - Konferenz zum Schutz von Hunden und Katzen in der EU statt. Ziel der Veranstaltung ist ein Gedankenaustausch zwischen Regierungen, Veterinär- und Kontrollbehörden, Züchtern und Tierschutzorganisationen zu einem verbesserten Schutz von Hunden und Katzen in ganz Europa. Privat oder beruflich im Tierschutz Engagierte sind ebenfalls herzlich eingeladen. Die Teilnehmer haben auf der Konfernz Gelegenheit, die aktuellen internationalen Strömungen und Initiativen in Bezug auf den Schutz von Heimtieren kennenzulernen, zu diskutieren und mitzugestalten.

Themen sind unter anderem: Aspekte des Zuchtgewerbes, der Handel mit Hunden und Katzen und damit verbunden der Schutz von Verbrauchern sowie die Notwendigkeit einer flächendeckenden Kennzeichnung und Registrierung. Neben zahlreichen internationalen Koryphäen aus dem Tierschutz werden auch Prinz Laurent von Belgien und EU-Kommissar Dr. Tonio Borg mit Grußworten zur Konferenz erwartet.

Unterstützt wird die Veranstaltung von der Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“, dem europäische Tierärzteverband und der Eurogroup for Animals. Die Teilnahme ist kostenlos und wird simultan in mehrere Sprachen übersetzt.

Mehr zu der Konferenz und Anmeldeinformationen unter: wwww.tasso.net/EU-Konferenz. Einige der limitierten Plätze sind noch frei. Nehmen Sie an diesem Meilenstein in der Tierschutzgeschichte teil!


© Copyright TASSO e.V.

Quelle: TASSO Newsletter vom 07.10.13

Zitat des Tages vom 12.10.13

Ich bereue nichts, was ich je getan habe; solange ich dabei Spaß hatte. 
Katharine Houghton Hepburn (1907-2003), US-amerikanische Schauspielerin

Donnerstag, 10. Oktober 2013

Zitat des Tages vom 10.10.13

Man kann nicht für jedermann leben, besonders für die nicht, mit denen man nicht leben möchte.
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832), dt. Dichter
QUELLE: Goethe, „Maximen und Reflexionen“

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Zitat des Tages vom 09.10.13

Die wirkliche Liebe beginnt, wo keine Gegengabe mehr erwartet wird.
Antoine de Saint-Exupéry (1900-44), frz. Flieger u. Schriftsteller

Sonntag, 6. Oktober 2013

Literarisches

Wer Frauen ohne Fehler sucht, und Pferde ohne Mängel, hat nie ein gutes Pferd im Stall, im Bett nie einen Engel
Autor unbekannt

Erster Erfolg: Igel-Quäler von Kührstedt muss endlich vor Gericht

Im letzten Jahr hat ein besonders grausamer Fall von Tierquälerei für Aufsehen gesorgt: „Zum Spaß“ haben mehrere Jugendliche einen hilflosen Igel als Fußball missbraucht, ihn anschließend auf einen Grill gelegt und das Tier lebendig verbrennen lassen. Dabei haben sie ihre Tat gefilmt. Wir haben das Video zugespielt bekommen und sofort Strafanzeige gestellt. In den letzten Monaten haben wir eng mit der Staatsanwaltschaft zusammengearbeitet – mit Erfolg, jetzt muss sich der mutmaßliche Haupttäter vor Gericht verantworten. Wir wissen noch nicht genau, wann die Verhandlung stattfindet, werden aber eine Demo vor dem Gericht veranstalten. Über Zeit und Ort werden wir rechtzeitig informieren.

Das Video von der Tat

Wir haben alles getan und nicht locker gelassen, damit sich der mutmaßliche Täter nun vor Gericht verantworten muss. Damit wir noch mehr Tierquäler zur Stecke bringen können, brauch wir auch Ihre Hilfe, bitte unterstützen Sie uns mit einer Mitgliedschaft, diese ist bereits ab 5 Euro im Monat möglich.


Quelle: Deutsches Tierschutzbüro Newsletter vom 06.10.13

Samstag, 5. Oktober 2013

Katzen

Katzen, insbesondere Katzenkindern, ist die Liebe, Unfug zu machen ebenso angeboren wie der Hang zu Treulosigkeit und ein natürlicher Eigensinn, der im Alter eher zunimmt. Wobei sie gewitzt genug sind, ihr Ziel erfolgreich geheimzuhalten
Alexandre Dumas


Manchmal meine ich, daß zwischen Katzen und kleinen Mädchen eine gewisse Wesensähnlichkeit besteht. An kleinen Mädchen ist etwas Geheimnisvolles, so als wüßten sie um verborgene Dinge; außerdem haben sie bisweilen genau wie wir Katzen einen nachdenklichen und nicht immer beifälligen Blick, der für Erwachsene oft verwirrend und ärgerlich ist
Paul Gallico

In der Welt der Tiere ist eine kleine Katze dasselbe wie eine Rosenknospe in einem Garten
Robert Southey 

Zitat des Tages vom 05.10.13

Alle Gelegenheit, glücklich zu werden, hilft nichts, wenn einer den Verstand nicht hat, sie zu benutzen.
Johann Peter Hebel (1760-1826), deutschsprachiger Dichter, alemannischer Mundart-Dichter, evangelischer Theologe & Pädagoge

Freitag, 4. Oktober 2013

Transportkette für unsere Riesenkaninchen - wirklich KEINER zum helfen da?

Hallo,

es hat sich leider wirklich niemand gemeldet, um uns beim Transport zu helfen und das Datum rückt immer näher. Da es für mich einfacher Weg 438 km sind, frage ich nochmal, ob irgendwer ab Kassel oder evtl. auch Fulda bereit wäre am WE 13. oder 14.10. von dort die Kaninchen zu dem Gnadenhof nach 96215 Lichtenfels zu bringen.
Die Menschen dort haben im Moment Patienten, die alle 2 Stunden Infusionen benötigen und können deshalb nicht selber weitere Wege fahren. Da ich selber jedoch auch z.Zt. 8 Pflegekatzen und noch weitere Kaninchen sowie unsere eigenen Tiere habe, sind die fast 900 km Fahrstrecke an einem Tag für mich auch kaum zu bewältigen.

Bitte, auch großzügig verteilen!

Viele Grüße

--
Kerstin Ridder
1. Vorsitzende
ANAA-Katzen Deutschland e.V.
www.anaa-katzen.de
www.anaaweb.org

Komitee-Vogelschutzcamps

Komitee-Vogelschutzcamp in Norditalien: Online-Tagebuch Herbst 2013


Von Ende September bis Anfang November 2013 findet in der norditalienischen Provinz Brescia das 28. Vogelschutzcamp des Komitees gegen den Vogelmord und seiner italienischen Partner statt. Vom 04.10. bis zum 03.11.2012 werden rund 80 Teilnehmer aus Italien, Deutschland, Großbritannien und der Schweiz Fallen und Netze suchen und der Polizei bei der Überführung von Wilderern helfen.

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"Bon Voyage": Das Komitee-Vogelschutzcamp auf Malta im Herbst 2013


Vom 13. bis 30. September 2013 hat wieder das große Vogelschutzcamp des Komitees gegen den Vogelmord auf Malta stattgefunden. Der diesjährige Name der Operation - "Bon Voyage" - war Programm: Die insgesamt 40 Teilnehmer aus neun verschiedenen europäischen Ländern haben sämtliche für den Vogelzug bedeutsamen Rast- und Durchzuggebiete überwacht. Ziel war es, insbesondere die geschützten und seltenen Greifvögel, Störche und Reiher sicher über die Insel zu begleiten und dafür Sorge zu tragen, dass sie unbehelligt von Wilderern ihren Zug Richtung Afrika fortsetzen können. Daneben wurden auch wieder Fangplätze für Singvögel und Limikolen kontrolliert. Wie schon in diesem Frühling haben wir auch im Herbst 2013 mehrere Teams ständig auf Maltas Nachbarinsel Gozo stationiert.

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Quelle: Vogelschutz-Newsletter 33/2013 vom 04.10.13

Die Tierschutzorganisation TASSO e.V. zum Welttierschutztag am 4. Oktober 2013: „Ignorier‘ kein Tier!“

Hattersheim, 02.10.2013 – „Ignorier‘ kein Tier!“ ist für TASSO das Leitmotiv des diesjährigen Welttierschutztages. Nicht ohne Grund: Denn wie selten zuvor sei Europa Schauplatz zahlreicher Vergehen gegen die ethischen Werte des Tierschutzes, erklärt Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation. Als Beispiele nennt er die massenhaften Tötungen von Straßenhunden in Rumänien und der Ukraine und die rein auf Profit bedachte agrarindustrielle Massentierhaltung. „Die Ignoranz gegenüber dem Leid der Tiere ist das Schlimmste“, sagt McCreight. „Wir und viele andere Tierschützer kämpfen gegen diese Ignoranz an, wir informieren über Hintergründe und Verursacher und zeigen Alternativen auf.“

McCreight blickt denn auch weiterhin hoffnungsvoll in die Zukunft des Vereins TASSO, der Europas größtes Haustierzentralregister betreibt. „Wir handeln nach der Maxime: Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren.“ Dass er damit richtig liegt, beweisen nicht zuletzt die Initiativen im Auslandstierschutz wie beispielsweise der Protest gegen das rigorose dänische Hundegesetz und die breit angelegten Aktionen gegen das rumänische Euthanasiegesetz für Straßenhunde.

Dass TASSO „Ignorier‘ kein Tier“ mit viel Leben erfüllt, zeigt auch shelta, TASSOs Online-Tierheim. Mehr als 5000 Tiere aus 200 deutschen Tierheimen und Tierschutzorganisationen, vorgestellt mit Foto und genauer Beschreibung, suchen über dieses Portal ein neues Zuhause. Darunter immer einige Hundert Notfälle, wie shelta-Projektleiterin Heike Engelhart betont. „Gerade alte und chronisch kranke Hunde und Katzen werden in der Vermittlung kaum berücksichtigt“, erklärt sie. „Dabei haben auch diese Tiere ein schönes Zuhause verdient. Mit shelta geben wie ihnen ein Forum im Internet.“

Kernkompetenz Registrierung und Rückvermittlung

Die Registrierung von Haustieren und deren Rückvermittlung im Verlustfall ist nach wie vor eine der Kernkompetenzen von TASSO. „Das ist praktizierter Tierschutz“, unterstreicht McCreight. „Denn ohne unsere Hilfe finden viele Tiere nicht mehr nach Hause, sie erwartet ein ungewisses Schicksal.“ Dass dabei alle Leistungen von TASSO für die Tierbesitzer kostenlos sind, hätte traditionelle Gründe: „Bei unserer Gründung vor 31 Jahren haben wir festgelegt, dass Tierschutz nicht vom Geldbeutel eines Einzelnen abhängen darf. Daran haben wir uns bis heute gehalten, wir finanzieren uns ausschließlich über Spenden.“

Das diesjährige Leitmotiv „Ignorier‘ kein Tier!“ ist laut McCreight nicht nur an große Tierschutzprojekte im In- und Ausland gekoppelt. Diese Aufforderung gelte generell im täglichen Leben, jeder müsse in diesem Sinn verantwortungsvoll und mitfühlend handeln. „Von der angefahrenen Katze auf der Straße bis zum nicht artgerecht gehaltenen Zwingerhund – es gibt immer und überall Tiere, denen wir helfen müssen“, sagt der Tierschützer. „Mein Appell lautet: Ist ein Tier in Not, nicht wegsehen und darauf vertrauen, dass sich andere darum kümmern, sondern selbst die Initiative ergreifen. Denn jedes Tier hat das Recht auf Unversehrtheit und ein würdiges Leben.“


© Copyright TASSO e.V.

Quelle: TASSO-Newsletter vom 03.10.13

Zitat des Tages vom 04.10.13

Und scheide ich von dir, so lasse ich dir mein Herz zurück…
Guillaume de Machault (um 1300/1305 - 1377), französischer Dichter und Komponist

DRINGEND VK in 56379 Kördorf für 18jähriges ANAA-Katzenpärchen gesucht

Hallo, unsere beiden Oldies haben die Chance auf ein - erstmal so klingendes - schönes Zuhause. Leider finde ich niemanden für eine...