Donnerstag, 24. April 2014

26. April 2014: Internationaler Tag zur Abschaffung der Tierversuche – Protestieren Sie mit!

Über drei Millionen Tiere müssen allein in Deutschland jedes Jahr in Tierversuchen leiden und sterben. Diese Zahl ist in den letzten Jahren ständig gestiegen, obwohl das Tierschutzgesetz vorschreibt, dass Tierversuche erst dann durchgeführt werden dürfen, wenn es keine tierversuchsfreien Verfahren gibt, und wenn die Versuche unerlässlich und ethisch vertretbar sind.

Aus ethischen und wissenschaftlichen Gründen sind Tierversuche abzulehnen, denn Tiere sind keine „Modelle“ oder „Messinstrumente“, sondern Mitlebewesen, die wie wir Schmerzen, Leid und Angst empfinden. Auch die hohe Anzahl tödlicher Nebenwirkungen sind letztlich ein Beweis dafür, dass sich Ergebnisse aus Tierversuchen nicht mit der erforderlichen Sicherheit auf den Menschen übertragen lassen.

Dennoch werden aktuell Hunderte von Millionen Euro in den Bau neuer Tierversuchslabore gesteckt, während die Erforschung und Entwicklung tierversuchsfreier Verfahren lediglich mit einem einstelligen Millionenbetrag gefördert wird.

Der Internationale Tag zur Abschaffung der Tierversuche soll auf diese Missstände hinweisen. Unsere Tierschutzkollegen von den "Ärzten gegen Tierversuche e.V." rufen aus diesem Anlass auch in diesem Jahr zu bundesweiten Aktionen auf. TASSO unterstützt diesen Aufruf ausdrücklich. Bereits im vergangenen Jahr war der Aktionstag mit 28 Aktionen in 22 Städten ein großer Erfolg. Für dieses Jahr wurden bei "Ärzte gegen Tierversuche" bereits 36 Aktionen in 30 Städten angemeldet.

Unterstützen auch Sie den Kampf für die Abschaffung von Tierversuchen! Informationen, welche Aktionen in Ihrer Nähe stattfinden, finden Sie unter:
http://www.tag-zur-abschaffung-der-tierversuche.de/

© Copyright TASSO e.V.

Quelle: TASSO-Newsletter vom 24.04.2014

TASSO-Tipp: Verletztes Haustier gefunden – Das sollten Sie beachten

Wenn ein verletztes Fundtier nachts vom Finder zum Tierarzt zur Notfallversorgung gebracht wird, kommt es oftmals zu Diskussionen um die anfallenden Behandlungskosten. Denn generell gilt: Die rechtzeitige Meldung entscheidet darüber, wer die Kosten trägt.

Prinzipiell sind die Behörden für die Versorgung, Unterbringung und die notwendige tierärztliche Behandlung von Fundtieren zuständig. In der tagtäglichen Praxis für Tierärzte ergibt sich jedoch häufig das Problem, dass die Behörden eine Übernahme ablehnen, wenn nicht vor der medizinischen Versorgung eine Fundmeldung durch den Finder erfolgte. Diese Situation bringt die Tierärzte in eine Zwickmühle. Entweder ziehen sie den Finder für die Kostenübernahme heran, der sich bei Auffinden des Halters diese dann von ihm erstatten lassen müsste. Die Alternative ist, dass sie die Behandlung kostenlos durchführen. Beide Möglichkeiten stellen im Ergebnis keine gerechte Lösung dar.

Das Gesetz sieht vor, dass der Finder vor dem Gang zum Tierarzt die zuständige Behörde, also das Ordnungsamt oder nachts die Polizei, über den Fund informiert. Da man aber nie abschätzen kann, wie stark das Tier wirklich verletzt ist, empfiehlt es sich, unverzüglich den Tierarzt aufsuchen und eine andere Person zu bitten, gleichzeitig die notwendige Fundanzeige aufzugeben. Damit hat man die Brücke zwischen gesetzlicher Notwendigkeit und Hilfsmaßnahmen für das Tier geschlagen und bleibt später nicht auf den Behandlungskosten sitzen.

Laut einem Urteil des Verwaltungsgerichtes in Götting aus dem Jahr 2010 sind die Kommunen dazu verpflichtet, für die Versorgung von Fundtieren aufzukommen. Dies gilt auch dann, wenn sie diese Aufgabe grundsätzlich einem Tierschutzverein übertragen haben. Grundlage dieser Entscheidung war ein Fall aus dem Südharz. Ein Tierarzt hatte die Stadt Bad Sachsa (Kreis Osterode) verklagt, weil diese sich weigerte, für die Behandlungs- und Unterbringungskosten einer verletzten Katze aufzukommen. Da der Finder beim Tierschutzverein niemand erreicht hatte und die örtliche Polizei zu einem anderen Einsatz unterwegs war, brachte er das Tier zum tierärztlichen Notdienst. Der Tierarzt konnte den Katzenhalter nicht ausfindig machen und machte daraufhin die entstandenen Kosten bei der Kommune geltend. Diese lehnte eine Zahlung jedoch rigoros ab. Der Tierarzt zog daraufhin vor Gericht und bekam Recht. Da die Stadt für die Versorgung des Tieres zuständig sei, musste sie dem Tierarzt rund 2000 Euro zahlen.


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Quelle: TASSO-Newsletter vom 17.04.2014

Protestaktion für die Tierheimtiere in Sighisoara

Der engagierten Tierschützerin Mona Fernengel soll die Leitung des Tierheims Sighisoara in Rumänien zu Gunsten eines externen Dienstleisters entzogen werden. Sighisoara (auf Deutsch "Schäßburg") ist eine der wenigen Vorzeigestädte im Tierschutz in Rumänien, bei denen Tierschutz im eigentlichen Sinne praktiziert und auf Tötung von Hunden verzichtet wird. Dies ist mitunter dem unermüdlichen Einsatz von Mona Fernengel und der Zusammenarbeit mit deutschen Tierschutzorganisationen zu verdanken. Mit einem neuen Tierheimbetreiber wird sich die Situation mit hoher Wahrscheinlichkeit radikal zum Schaden der Tiere verändern.

Helfen Sie mit dies zu verhindern. Weitere Informationen zur Protestaktion auf unser Homepage:
http://www.tasso.net/Protestaktion-Sighisoara

Quelle: TASSO-Newsletter vom 13.04.2014

Niedlich. Todkrank. Verhaltensgestört. – Welpen sind keine Ware!

Niedlich. Todkrank. Verhaltensgestört. –
Welpen sind keine Ware!
TASSO geht mit neuen Aufklärungsflyern und -plakaten
weiter gegen den illegalen Welpenhandel vor



Der Tatort: ein Wochenmarkt irgendwo in Ungarn, Holland oder anderenorts. Alternativ auch ein dunkler Parkplatz in Deutschland. Das Opfer: nur wenige Wochen alt, oftmals krank. Ein Häufchen Elend, meist ohne gültige Papiere und nötige Impfungen. Die Täter: skrupellose Hundevermehrer, denen es nur um das schnelle Geschäft geht.

Der Handel mit wehrlosen, viel zu früh von der Mutter getrennten Welpen ist ein äußerst lukratives Geschäft für unseriöse Händler und Hundevermehrer in ganz Europa. Auf Bestellung werden Moderassen aller Art und Größe gezielt für den Markt produziert und auf Märkten, dunklen Hinterhöfen und Parkplätzen verramscht. Besonders im Internet werden immer wieder solche „Wühltischwelpen“ angeboten.

Die Hunde sind in der Regel krank und hatten in ihrem kurzen Leben keine Chance auf eine artgerechte Sozialisation. Ob ein Welpe krank oder gesund ist, sieht man ihm auf den ersten Blick leider nicht unbedingt an. Deshalb ist es auch so schwierig, seriöse Anbieter von unseriösen zu unterscheiden. Die Maschen der Welpenproduzenten werden immer dreister. War früher der Preis ein Indikator dafür, dass es sich um ein unseriöses Angebot handelt, so haben die Vermehrer ihre Preise mittlerweile fast auf das Niveau seriöser Züchter angepasst. Auch die Tatsache, dass das Tier gechippt ist, ist kein Garant für ein langes, gesundes Hundeleben.

Deshalb gilt: „Augen auf beim Welpenkauf!“ Man sollte die skrupellosen Machenschaften keinesfalls unterstützen, auch wenn das Mitleid mit den Tieren noch so groß ist. Denn jedem gekauften Welpen folgt ein neuer nach. Vertrauen Sie nur seriösen Tierschutzorganisationen (sowohl im Inland als auch im Ausland), Tierheimen und Züchtern. Vorsicht ist besonders bei Angeboten im Internet geboten.

So können Sie unsere Aktion „Wühltischwelpen – nein danke!“ aktiv unterstützen: Fordern Sie jetzt unsere kostenlosen neuen Aufklärungsflyer und -plakate zum Verteilen an andere Hundefreunde an und informieren Sie möglichst viele Menschen über das grausame Geschäft der Hundehändler: http://www.tasso.net/wuehltischwelpen. Denn nur wenn es gelingt, die Nachfrage nach Hundewelpen aus unseriöser Zucht zu stoppen, haben wir eine Chance, diesen Schwarzmarkt einzudämmen.


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Quelle: TASSO-Newsletter vom 10.04.2014

Mittwoch, 23. April 2014

Zitat des Tages vom 23.04.14

Was noch zu leisten ist, das bedenke; was du schon geleistet hast, das vergiss
Marie von Ebner-Eschenbach (1830-1916), östr. Schriftstellerin

Samstag, 19. April 2014

Zitat des Tages vom 19.04.14

Das weiß ein jeder, wers auch sei, gesund und stärkend ist das Ei.
Wilhelm Busch (1832-1908), dt. Schriftsteller, Maler u. Zeichner

Samstag, 5. April 2014

Zitat des Tages vom 05.04.14

Wer aufhört zu lernen, ist alt. Er mag zwanzig oder achtzig sein.
Henry Ford (1863-1947), amerik. Großindustrieller

DRINGEND VK in 56379 Kördorf für 18jähriges ANAA-Katzenpärchen gesucht

Hallo, unsere beiden Oldies haben die Chance auf ein - erstmal so klingendes - schönes Zuhause. Leider finde ich niemanden für eine...