Montag, 5. Februar 2018

Tomi, *06/2015 – gelähmte Hinterbeine, Blase muss ausmassiert werden

Tomi (geb. 06/2015) wurde in Bulgarien, in Dimitrovgrad, einer Kleinstadt, ca. 200 km von Sofia entfernt, mit einem Projektil im Rücken hilflos aufgefunden. Liebe Menschen brachten ihn dort in eine Tierklinik, die jedoch eigentlich mit solch einem Fall überfordert waren. Zwar entfernten sie das Projektil (kleine Splitterstücke sind verblieben), überließen alles andere aber Mutter Natur in der Hoffnung, es würde schon alles gut werden.
 
Leider traf das natürlich nicht zu. Niemand massierte die Blase aus, die so immer nur soweit entleerte, wie sie überlief. Durch das Auslaufen des Urins hatten sich Wunden gebildet, quasi vom Urin zerfressenes Fleisch. Im Penis und auch in den Hoden waren Nekrosen , so dass zeitweilig eine Penisamputation im Raum stand. In der Blase hatte sich eine Entzündung gebildet, da die Blasenwand mit ständigem Urin konfrontiert wurde. Unsere Kollegin Denitsa hatte von Tomi gehört und ihn nach Sofia in eine Klinik gebracht, wo all das attestiert wurde.
Tomis Zustand war so schlimm, dass man überlegt, ob so etwas noch zumutbar ist – aber Tomi kämpfte, und er schnurrte sich in die Herzen der Menschen dort. Fortan wurde die Blase ausmassiert und die Wunden heilten auch etwas ab, durch die Käfighaltung allerdings nicht optimal, die Tatsache, dass seine Hinterbeine gelähmt sind und er immer liegen musste tat das übrige.
 
So kam Tomi im Januar 2016 zu mir als Pflegestelle und hat mir gezeigt hat, dass viele meiner Bedenken umsonst waren. Er bewegt sich in unserem Haus über 3 Etagen frei und allein. Er kommt trotz der gelähmten Hinterbeine auf Möbel und Kratzbäume, er „läuft“ Treppen rauf und runter. Wo ich Probleme sah, hat er sie einfach aus dem Weg geräumt. Offene Treppe – na und? Die nehm’ ich doch mit links, aber ein ebenerdiges Zuhause wäre traumhaft.
 
Er lässt sich bei mir problemlos die Blase und 1x tgl. (dann ist das erledigt) den Kot ausmassieren, das dauert kaum eine Minute. Bei fremden Menschen verspannt er sich anfangs und grummelt und meckert vor sich hin. Für das große Geschäftchen muss man schon etwas Zeit und Geduld einplanen, ansonsten ist es dabei tatsächlich so, dass er den Kot von allein verliert, aber es nicht merkt und so schon eine Schleifspur hinter sich her ziehen kann, wenn der Kot nicht ganz fest ist. Damit ist auf jeden Fall ein leicht zu reinigender Bodenbelag angezeigt. Allerdings sollten auch Liegemöglichkeiten und kleine Teppiche vorhanden sein, da Tomi sonst schnell eine Blasenentzündung auf Grund des kalten Bodens bekommt. Bei regelmäßiger Blasenentleerung alle 7-8 Stunden und einem gut und schnell zu reinigendem Boden und dem Verständnis, dass er niemanden ärgern will, wenn er Kot verliert, ist das alles recht einfach zu bewältigen. Tomi verliert in Stresssituationen allerdings Urin, z.B. wenn er in andere Umgebung kommt, bei Tierarztbesuchen oder wenn es tatsächlich mal Stress mit anderen Katzen gibt. Wenn man das akzeptiert, bekommt man dafür einen kleinen Mann, der absolut liebenswert ist und in aller Regel unkompliziert mit anderen Katzen und auch mit Hunden. Für ihn wäre es wichtig, dass er endlich ein festes Zuhause bekommt, in dem er auf Grund von Ferienzeiten oder Berufseinsätzen nicht häufig woanders untergebracht werden muss.
 
Wichtig ist es, strikt nur das eine Futter zu füttern, welches er verträgt und das ist aktuell das Royal Canin gastro intestinal. Sobald er auch nur einen Krümel anderes Futter bekommt, reagiert er mit schlimmstem Durchfall, der dann auch blutig wird.
 
Tomi konnte 2x (erfolglos) vermittelt werden. Die erste große Chance ist leider fehlgeschlagen, da der vorhandene Kater Tomi auflauerte und ihn auch attackierte. Auf Grund seiner gelähmten Hinterbeine kann er sich nicht wehren und hat mit den bekannten Stress-Symptomen reagiert. Zurück in seiner Pflegestellen hat er sich die Blase ausmassieren lassen, die ständig überlief, hat die anderen Katzen mit Köpfchen geben und putzen begrüßt und alles war wieder in Ordnung.
Bei der 2. Vermittlung sollte Tomi Gesellschaft für einen ebenfalls schwer behinderten Kater sein. Dieser hat sich leider vor Tomi so gefürchtet, dass er seine Toiletten nicht mehr benutzte, so musste Tomi wieder ausziehen.
 
Im Dezember 2017 zog der kleine Juanje (05/2017) als Kater, dem ebenfalls manuell die Blase entleert werden muss, ein. Mein Plan war, diese beiden zusammen bei einer Kollegin vor Ort unter zu bringen, damit ich weiterhin meine beruflichen Tätigkeit an Wochenenden in Form von deutschlandweiten Messen und Ausstellungen ausüben kann.
 
Leider ist dieser Plan nicht aufgegangen: Juanje ist völlig fasziniert von Tomis gelähmten Hinterbeinen und Schwanz und findet es toll, das Fell dort büschelweise auszuzupfen. Zudem ist er ein kleiner total verspielter Bursche, der seine Kraft leider nicht einschätzen kann. Tomi ist – kurz gesagt – völlig überfordert mit ihm. Auch möchte die Kollegin während meiner Messeeinsätze diese Katzen nicht mehr aufnehmen, da Tomi in Stress-Situationen ausläuft, und das Zimmer schon kurz nach seiner Ankunft nach Urin riecht. Ich möchte ausdrücklich nochmals betonen, dass er das hier nicht tut, sondern nur, wenn er gestresst ist wie oben beschrieben. Da es dort aber dann nach Urin riecht, gehen die eigenen Kater hin und markieren drüber. Meine Messen können bis 2x im Monat sein und sie bekommt das Zimmer nicht wieder sauber.
 
Da ich jedoch finanziell darauf angewiesen bin, diese Messen mitzuarbeiten und das nicht-ausüben sich bereits bemerkbar macht, suche ich jetzt mit Hochdruck für beide Kater getrennt nach einem neuen Zuhause.
 
Für Tomi sollte es am besten ebenerdig sein, mit Teppich belegte Stufen wären möglich, sind für ihn machbar aber natürlich auch anstrengend. Seine Familie sollte nette Katzen haben, einen pflegeleichten Bodenbelag und in der Lage sein, tagsüber alle 7-8 Stunden die Blase auszumassieren. Die Anleitung dazu kann jeder Tierarzt geben, der nicht die Meinung vertritt, solchen Katzen hätten keine Lebensqualität! Tomi ist kastriert, geimpft und natürlich gechipt. Stets im Auge behaltern werden muss der Punkt Blaseninfektion, die leider häufiger auftritt und auch mit Struvitkristallen einher gehen kann. Da dafür geeignetes Spezialfutter nicht vertragen wird, bekommt Tomi tgl. eine Guardacid-Tablette (Kostenpunkt: 1000 Stck. um die 75 Euro), die den PH-Wert senkt und damit Struvitkristallen vorbeugt.
 
Tomi ist eine Katze mit tollem Charakter. Zu Menschen ist er immer freundlich, andere Katzen findet er meistens klasse. Hunde sind nach kurzer Anlaufphase o.k., jedoch sollte man bedenken, dass ein Hund von ihm durchaus verunsichert sein könnte und in Tomi keine Katze sieht sondern eine Beute. Und obwohl Tomi unglaublich schnell ist, hätte er dann vermutlich keine Chance.
 
Diese 2 Videos zeigen, wie sehr Tomi andere Katzen mag:
 
Im vergangenen Sommer hat er auch das Außengehege kennen gelernt und er liebt es. Sofern ein entsprechender Weg für ihn präpariert ist, schafft er es alleine über Treppen/Kratzbäume hinaus und hinein, darum wäre ein gesicherter Balkon traumhaft.
 
Tomi lebt in 32457 Porta Westfalica auf einer Pflegestelle und wartet jetzt auf seine Menschen. Menschen, die ihn so mögen wie er ist, die bereits sind, seine Futteranforderungen strikt einzuhalten, Urin auszumassieren und evtl. Kot weg zu putzen. Dafür bekommt man einen Traumkater!
 
Weitere Bilder von Tomi findet man auf unserer Homepage www.anaa-katzen.de.
 
Wir würden uns sehr freuen, wenn es nun auch endlich einmal für Tomi klappen würde, DEN einen Menschen für ihn zu finden, der ihm ein gesichertes Zuhause bietet mit allem was er benötigt.

Kontakt:
K. Ridder
05751/4099461

 
 
 
 

 


 

Juanje, *05/2017, Inkontinenz nach Schwanzabriss und Wirbelbruch

Juanje ist ein bildschöner rotgetigerter Katzenjunge, der aus traurigem Anlass zu ANAA Madrid kam.
 
Ein Paar gab ihn weinend ab, sie hatten ihn 2 Tage zuvor  in einer verdeckten Garage voller Müll und Gerümpel entdeckt, wo er nach einem Unfall lebte, mit einer schlimmen Wunde dort, wo normalerweise der Schwanz sitzt, der nun allerdings fehlt. Der kleine Kerl war mager und ungepflegt, aber absolut freundlich, nett und verschmust.
 
Man hatte schon alles für ihn angeschafft und dann festgestellt, dass Juanje nicht in der Lage war, seine Katzentoilette zu benutzen. Er konnte keinen Urin absetzen und verlor seinen Kot unkontrolliert. Da beide langen Zeiten des Tages auswärts arbeiten, mussten sie ihn abgeben, da sie sich nicht so um ihn kümmern konnten, wie es notwendig ist.
 
Aber Juanje hatte alles in allem doch sehr viel Glück, dass er diesen Menschen begegnet ist, die ihn aufnahmen und dann in ANAA’s Obhut gaben. Dort stellte sich heraus, dass er einen Bruch der Wirbelsäule hatte und daher seine Nerven den Kot- und Urinabsatz nicht mehr steuern können.
 
Der kleine Mann zog dann nach einem notwendigen Aufenthalt in der Quarantäne in eine Pflegestelle, wo er mit vielen anderen Katzen und auch einem Hund zusammen lebte. Leider war es aber auch dort so, dass er 12 Stunden ohne Betreuung sein musste, deshalb trat er im Dezember 2017 die Reise nach Deutschland an und ist hier bei mir auf Pflegestelle untergekommen,  wo die Betreuung aufgrund anderer Arbeitszeiten gegeben ist.
 
Mein Plan war, Juanje als Kumpel an Tomis Seite zu stellen und die beiden zusammen bei einer Kollegin vor Ort unter zu bringen, damit ich weiterhin meine beruflichen Tätigkeit an Wochenenden in Form von deutschlandweiten Messen und Ausstellungen ausüben kann.
 
Leider ist dieser Plan nicht aufgegangen: Juanje ist völlig fasziniert von Tomis gelähmten Hinterbeinen und Schwanz und findet es toll, das Fell dort büschelweise auszuzupfen. Zudem ist er ein kleiner total verspielter Bursche, der seine Kraft leider nicht einschätzen kann. Tomi ist – kurz gesagt – völlig überfordert mit ihm. Auch möchte die Kollegin während meiner Messeeinsätze diese Katzen nicht mehr aufnehmen, da Tomi in Stress-Situationen ausläuft, und das Zimmer schon kurz nach seiner Ankunft nach Urin riecht. Dann gehen die eigenen Kater hin und markieren drüber. Meine Messen können bis 2x im Monat sein und sie bekommt das Zimmer nicht wieder sauber.
 
Da ich jedoch finanziell darauf angewiesen bin, diese Messen mitzuarbeiten und das nicht-ausüben sich bereits bemerkbar macht, suche ich jetzt mit Hochdruck für beide Kater getrennt nach einem neuen Zuhause.
 
 
Juanje benötigt jemanden, der ihm regelmäßig  alle 7-8 Stunden die Blase ausmassiert und wo es kein Problem ist, wenn er Kot verliert, oftmals geht dieser aber auch beim Blase entleeren mit ab. Beim Blase ausmassieren zeigt er, dass er das doof findet, indem er mit dem linken Hinterbein die Hand wegschieben will. Nimmt man das Beinchen in die andere Hand oder krault den Kopf und redet mit ihm, entspannt er sich meistens und Pipi läuft von alleine. Ohne diese Maßnahme wäre er irgendwann ein „Auslaufmodell“, die Blase stünde wäre stets gefüllt und würde quasi überlaufen, irgendwann ist so ein Blasenmuskel dann ausgeleiert und entleert sich permanent. Um das zu vermeiden, wird die Blase manuell entleert. Trotzdem sollte bei solchen Katzen immer eine regelmäßige Urinkontrolle erfolgen, da es leider oftmals zu Blasenentzündungen kommen kann. Man kann das Blase ausmassieren wirklich gut händeln, allerdings sollte man etwas Geduld haben und auch abschätzen können, wann er wirklich andere Dinge zu erledigen hat ;-), nämlich spielen und toben. Zu Anfang bei Fremden ist Juanje, wie Tomi auch, verspannt, er muss den Menschen erst kennen lernen.
 
Vor 3 Wochen hatte sich auf Grund einer Durchfallproblematik, die wir jetzt aber im Griff haben, Kot auf der dünnen Haut hinter dem letzten Wirbel über dem After festgesetzt. Das und die Reinigung haben  die Haut so gereizt, dass sie aufging und der Wirbel rausguckte. Dieser letzte Wirbel musste nachamputiert werden, da einfach zu wenig Haut zum drüber nähen vorhanden war. Das hat Juanje gut überstanden. Er hat allerdings, wie auf dem Foto mit dem Hund zu sehen,  in der Zeit teilweise eine Windel getragen, da der Kot  recht weich gehalten werden musste, damit die Naht nicht überlastet wird. Das ist bei ausgeglichener Fütterung ansonsten nicht notwendig.
 
Juanje ist ein kleiner Sonnenschein, er ist lieb, verspielt, schmust gern und ist absolut freundlich, allerdings gleichzeitig anfangs ein wenig schissig.  Wir suchen für ihn ein Zuhause bei liebevollen und verantwortungsbewussten Menschen, denen klar ist, dass er ein lebenslanger Pflegefall ist und auch bleiben wird, der auf die Betreuung durch seine Menschen angewiesen ist. Idealerweise gibt es einen Fliesen- oder Vinylboden mit waschbaren Teppichen, wobei er wirklich sehr selten Kot verliert, Urin bei regelmäßiger Blasenentleerung gar nicht. Über einen gesicherten Balkon würde er sich, wie vermutlich alle Katzen, sehr freuen. Wenn dieser nicht vorhanden ist, sollte zumindest ein gesichertes Fenster vorhanden sein, welches weit geöffnet eine nette Fensterbank zum Sonnenbaden bietet.
Hier lebt Juanje in einer großen Katzengruppe, Katzen und Katern, jünger und älter, und tobt für sein Leben gern. Leider spielt er aber sehr grob und sucht sich dafür immer Tomi oder die kleinere Mia oder Milo aus, die dann auch mal lauthals loskreischen. Juanje braucht einen „richtigen“ Kater zum Spielen, der gerne tobt und rauft, dabei jedoch nicht böse ist. Hier macht Juanje das also nicht mit den anderen erwachsenen Katzen, nur mit Schwächeren :-/. Selbstverständlich kann er aber auch ganz friedlich mit anderen kuscheln J. Unsere 2 Hunde stellen kein Problem dar, sie werden wie selbstverständlich hingenommen.
 
Hier gibt es ein nettes Video, das Juanje beim Toben und Spielen zeigt:
 
 
Anhand der Fotos kann man sehen, wie gut er sich entwickelt hat, auch dem dürren Bürschlein ist ein hübscher Jüngling geworden. Weitere Bilder kann man auf unserer Homepage sehen.
 
Juanje ist FeLV/FIV negativ getestet, er ist geimpft und kastriert und kann auch in seiner neuen Pflegestelle in 32457 Porta Westfalica besucht werden.
 
Wir suchen dringend jemanden, der diesem bezauberndem Bürschlein ein Zuhause geben möchte und weiß, welche Verantwortung er damit übernimmt.
 
 
K. Ridder
05751/4099461
 





 

Teide, *10/2016 – FeLV-positiv

Teide (*10/2016) gehört zu den Katzen, die ANAA aus einem Animal-Hoarding Fall mit mehr als 75 Katzen übernommen hat. Alle jungen, zahmen und kranken sind zu ANAA in Madrid gekommen bzw. werden je nach Platzangebot dort noch heraus geholt.
 
Die Katzen dort sind alle FeLV/FIV getestet worden, leider waren einige positiv und das wurde mit einem 2. Test nochmal geprüft. Zu diesen Tieren gehört auch der hübsche rot-weiße Kater Teide. Leider haben gerade diese Katzen von vornherein schlechteste Vermittlungschancen, dabei sind es wirklich ganz unproblematische Tiere.
 
Teide lebt im Tierheim zusammen mit Nagran und Atisoci. Er ist ein neugieriger, freundlicher und verschmuster Kater, der mit anderen Katzen sozial ist – wie man auf den Fotos ja auch sehen kann!
 
Auf Grund seines Wesens und Charakters ist Teide auch für Katzen-Anfänger und Kinder geeignet, er wird jedoch nicht als Einzeltier vermittelt. Gern kann er mit Nagran oder Atisoci gemeinsam in ein neues Zuhause in reiner Wohnungshaltung einziehen oder auch zu schon vorhandenen FeLV-positiven Katzen vermittelt werden. Ein gesicherter Balkon bereichert das Leben kleiner Samtpfoten sehr. Sollte das nicht gegeben sein, so sollte zumindest ein gesichertes, weit zu öffnendes Fenster vorhanden sein.
 
FeLV ist keine Erkrankung, die auf Menschen übertragen werden kann, allerdings ist sie für andere Katzen ansteckend, deswegen sollten ausschließlich ebenfalls FeLV-positive oder eben gar keine weiteren Katzen im neuen Zuhause vorhanden sein. Katzenanfängern empfehlen wir, sich auf jeden Fall am besten bei einem Tierarzt zu informieren! FeLV-Katzen können durchaus auch alt werden, wenn sie in einer stressfreien Umgebung leben dürfen.
 
Teide ist gechipt, FeLV-pos. und FIV negativ getestet,  kastriert, entwurmt und gg. Katzenschnupfen und –seuche geimpft.
 
Sollten Sie Interesse an einer Adoption haben, lesen Sie sich bitte unseren Vermittlungsablauf sowie den Vertrag auf der Seite www.anaa-katzen.de VOR Anfrage durch; einige Fragen können damit im Vorfeld geklärt und Probleme vermieden werden. Wir möchten auch darauf hinweisen, dass unsere genehmigten Tiertransporte nicht deutschlandweit alle Städte anfahren und wir voraussetzen, dass Interessenten auch bereit sind, einmalig für unsere Tiere, die selber über 2.000 km unterwegs waren, wenn sie hier ankommen, weitere Strecken zu fahren. Im Interesse unserer Tiere suchen wir immer nach der besten Lösung, eine Lieferung vor die Haustür ist jedoch nicht möglich.
 
Wenn Sie sich in diesen hübschen Kater verguckt haben, freuen wir uns auf Ihre Anfrage!
 
Kontakt:
K. Ridder
05751/982797
 







 
 

Rosa, *10/2016 – Nasengeräusche unklarer Herkunft ohne Beeinträchtigung

Rosa ist bereits 06/2017 zu ANAA Madrid gekommen. Sie war schon Monate vorher von einer Frau gefunden worden, die sie so lange behielt, bis bei ANAA im Tierheim ein Platz für sie frei wurde.
 
Bei Aufnahme dort zeigte Rosa beim Atmen Nasengeräusche, die auch schon in der Pflegestelle aufgefallen waren. Sie wurden von Tierärzten untersucht, jedoch konnte keine Ursache dafür gefunden werden, behindert wird Rosa dadurch nicht und es wird auch nicht medikamentös behandelt.  Auch hat sie vor einigen Monaten auf dem linken Hinterbein gehumpelt. Natürlich wurde auch hier geforscht und geröngt aber nichts gefunden. Zwischenzeitlich ist das Humpeln verschwunden, ohne dass es eine genaue Erklärung gibt. Natürlich kann sowas auch auftreten, wenn ein Tier sich versprungen hat, das ist ja nicht anders wie bei Menschen auch. Trotzdem wollen und können wir keine Prognose abgeben, ob das Nasengeräusch sich noch verändern oder das Humpeln wieder auftreten kann, dann sollte auf jeden Fall nochmal ein Tierarzt hinzu gezogen werden.
 
Leider bekam Rosa das Tierheimleben nicht gut, sie war unruhig und wurde immer dünner, so dass man sie im September 2017 auf einer Pflegestelle unterbrachte. Dort zeigt Rosa jetzt, was für eine tolle Katze sie ist… sie ist lebhaft und neugierig, dabei aber ausgeglichen und ruhig und blüht förmlich auf.
 
Hier kann man 2 Videos von Rosa sehen. Man beachte bitte die Vorderpfoten, wie sie vor Wonne „dicke“ Pfoten macht und genüsslich die Augen schließt J:
 
 
Rosa lebt auf der Pflegestelle mit 3 Katzen, zusätzlich an den Wochenenden wohnt dort noch ein großer Hund. Sie kommt mit allen gut zurecht.
 
Wir suchen für Rosa ein Zuhause in reiner Wohnungshaltung mit freundlicher Katzengesellschaft, ein katzenerfahrener Hund stellt kein Problem dar. Über einen gesicherten Balkon würde Rosa sich freuen, ein gesichertes Fenster, welches an schönen Tagen dann weit zu öffnen ist, sollte aber zumindest möglich sein. Da Rosa extrem menschenbezogen ist, wäre auch ein Zuhause als Einzelkatze denkbar, aber nur, wenn „Mensch“ dann max. halbtags berufstätig ist, andererseits spielt und tobt sie gerne mit anderen Katzen, so dass wir eine Haltung mit Katzengesellschaft bevorzugen würden.
Rosa ist gechipt, FeLV/FIV negativ getestet,  kastriert, entwurmt und geimpft.
 
Sollten Sie Interesse an einer Adoption haben, lesen Sie sich bitte unseren Vermittlungsablauf sowie den Vertrag auf der Seite www.anaa-katzen.de VOR Anfrage durch; einige Fragen können damit im Vorfeld geklärt und Probleme vermieden werden. Wir möchten auch darauf hinweisen, dass unsere genehmigten Tiertransporte nicht deutschlandweit alle Städte anfahren und wir voraussetzen, dass Interessenten auch bereit sind, einmalig für unsere Tiere, die selber über 2.000 km unterwegs waren, wenn sie hier ankommen, weitere Strecken zu fahren. Im Interesse unserer Tiere suchen wir immer nach der besten Lösung, eine Lieferung vor die Haustür ist jedoch nicht möglich.
 
Wenn Sie unserem hübschen, verschmusten Kuhfellchen ein Zuhause bieten möchten, melden Sie sich bitte bei:
 
K. Ridder
05751/982797
 




 
 

Baltia, * 07/2016, hatte Darmvorfall und mehrere große Operationen

Die hübsche Grautigerdame Baltia (07/2016), die auch beige Farben zeigt, kam in schlimmstem Zustand im Dezember 2016 zu ANAA Madrid. Eigentlich bestand für das kleine Katzenmädchen kaum noch Hoffnung, aber das wollten die spanischen Tierärzte so nicht hinnehmen und sie wagten eine Operation. Baltia, die einen wirklich furchtbaren Darmvorfall hatte, überlebte die Operation und erholte sich auch. Es wurde ein Teil des Darmes entfernt, der nicht mehr zu retten war, ein Teil wurde wieder nach innen verlegt. Wir haben etwas überlegt, ob wir das Foto von dem Tag ihrer Aufnahme einstellen sollen, aber damit kann man sich vorstellen, wie schwer ihre Verletzung war.
 
In Spanien lebte Baltia nach überstandener Operation in einem kleinen Katzenraum. Dort war sie Kot-inkontinent und man vermutete, dass der After durch den Darmvorfall so massiv geschädigt war, dass dieser Zustand anhalten würde.
 
Da sich auf Vermittlungstext niemand für Baltia interessierte, sie aber auch nicht ewig im Tierheim in dem kleinen Raum verbleiben konnte, zog sie im Januar 2017 auf eine deutsche Pflegestelle.
 
Hier zeigte sich nach einigen Tagen schon, dass Baltia durchaus auch für das große Geschäft die Toilette aufsuchte, allerdings war das, was sie dort ablieferte, eher ein Regenwurm als ein Häufchen. Zudem musste sie sich sehr mühen, Kot abzusetzen, häufig passierte das dann erst, wenn sie das Klo gerade verlassen hatte. Ebenfalls auffällig war eine Beule, die sich immer neben dem After zeigte, wenn sie ihr Geschäft erledigen wollte.
 
Daraufhin wurde Baltia dann in der Tiermedizinischen Hochschule in Hannover vorgestellt und gleich zur OP dort behalten. In einer aufwändigen Operation wurden die Därme, die wie ein großer Knoten durcheinander vor dem After lagen, sortiert und fixiert. Man hatte uns nach der Operation schon mitgeteilt, dass es aussähe, als wenn Baltia links und rechts neben dem After Hernien hätte, die es normalerweise nur bei männlichen Hunden gäbe, also ein kurioser und bis dahin noch nie beobachteter Zustand bei einer Katze. Nachdem wir Baltia nach dieser OP wieder zuhause hatten, war für ca. 10 Tage alles wunderbar.
 
Dann fingen die Probleme wieder an, die Beule kam wieder und der Kotabsatz, der die ersten Tage immer perfekt im Klo landete, verteilte sich wieder. Daraufhin wurde Baltia wieder eine Woche in der Klinik aufgenommen, um zu beobachten. Man teilte uns mit, sie würde Kot absetzen, dieser sollte dünnflüssig gehalten werden, was aber im täglichen Leben eine große Schweinerei war. Zudem wurde Baltia dann auch noch rollig und konnte kaum noch Urin absetzen, es dauerte 3 Minuten, bis etwas Pipi im Klo war. Zuvor war uns anhand der Ultraschallbilder gesagt worden, es gäbe keine Eierstöcke….
 
Wir haben Baltia dann bei unserer Haustierärztin nochmal vorgestellt und diese nahm dann Kontakt mit der Klinik auf, dass die Operation doch wohl notwendig wäre. Daraufhin kam Baltia wieder für ein paar Tage in die Klinik, es wurden Untersuchungen und Ultraschallaufnahmen gemacht. Das Ergebnis: die Operation wäre noch umfänglicher als die erste, es müsse wohl Muskelgewebe an den Innenschenkeln der Hinterbeine abgelöst und um den Darm fixiert werden, damit die Hernien geschlossen werden könnten. Würde man bei der OP aber feststellen, dass das nicht machbar wäre, würde man sie dann einschläfern.
 
Daraufhin aber wir abgewogen, ob der Zustand so schlimm ist, dass sie u.U. eingeschläfert würde. Es besserte sich mit dem Kotabsatz wieder ein wenig und die Rolligkeit trat nur noch 2x auf, so dass wir dann erst abwarteten. Im Oktober 2017 fing Baltia dann manchmal wie aus heiterem Himmel zu kreischen, ein schrecklicher Ton, sie verlor dann meistens sofort Kot, suchte aber trotzdem immer nochmal das Klo auf. Anfang Dezember trat das fast täglich auf und so entschlossen wir uns, die Operation vornehmen zu lassen.
 
Diese Operation wurde dann Mitte Dezember 2017 vorgenommen und erfreulicherweise war auf dem Beckenboden so viel Muskelgewebe vorhanden, dass man dieses verwenden konnte und gleichzeitig noch die Beckenbänder straffte. Baltia hat die Operation gut überstanden, einen Tag vor Heiligabend wurden die Fäden gezogen. Seitdem gibt es keine Beulen mehr und der Kot landet immer im Klo, bis auf 1-2 Ausnahmen in der Woche, wo er dann davor liegt, wenn sie zu schnell wieder raus ist. Es gibt keine Beulen und kein Gekreische mehr. Geblieben ist allerdings eine Eigenschaft, die wir mit vielleicht gestörten nerven erklären würden – manchmal rutscht sie nach dem Klobesuch auf dem Po, so wie Tiere es tun, wenn sie Würmer haben. Leider gibt das dann immer eine „Bremsspur“, so wäre es gut, wenn im neuen Zuhause in der Klo-Ecke kein Teppich oder Möbel in unmittelbarer Nähe liegt. Wenn man bewusst ein altes Badetuch daneben platziert, nutzt Baltia dieses.
 
Baltia zeigt sich hier auf der Pflegestelle mit Katzen und Hunden verträglich, allerdings hat sie ihr Bett unter einem Sofa. Sie scheint diese dunkle Ecke zu lieben, natürlich tobt sie frei umher und sucht auch andere Schlafplätze auf, aber in dem Katzenzimmer bevorzugt sie diesen Aufenthaltsort. Sie spielt mit den anderen Jungkatzen, liegt gern mit Tomi gemeinsam in Kuschelkissen und weiß genau, welche Katzentasche ihre ist, wenn Fütterungszeit ist. Baltia bekommt normales Nassfutter, als Trockenfutter bekommt sie ausschließlich Gastro intestinal von Royal Canin, ansonsten wird der Kot zu dünn.
 
Menschen gegenüber ist sie eher zurückhaltend, besonders, wenn sie gerade wieder für einen Tierarztbesuch in eine Box musste, ist sie die nächsten Tage immer sehr vorsichtig. Sie ist aber keinesfalls panisch oder extrem ängstlich.
 
Nachdem Baltia eigentlich mittlerweile goldfarben sein müsste, ist jetzt der richtige Zeitpunkt, dass sie ein eigenes endgültiges Zuhause bekommt. Sie wird ausschließlich in reine Wohnungshaltung, gern mit gesichertem Balkon, da sie hier auch das Außengehege kennen gelernt hat, vermittelt. Freundliche, verspielte Katzengesellschaft ist ein Muss, sie spielt auch sehr gern mit Minzekissen oder Papierknüddeln. Ihre Menschen sollten anfangs Geduld mit ihr haben und akzeptieren, dass manchmal was neben das Klo geht oder Baltia eine Schmierspur hinterlässt. Nach dem, was sie alles mitgemacht und überlebt hat, ist das eine Kleinigkeit und das sollte so auch erkannt werden.
 
 
Sollten Sie Interesse an einer Adoption haben, lesen Sie sich bitte unseren Vermittlungsablauf sowie den Vertrag auf der Seite www.anaa-katzen.de VOR Anfrage durch; einige Fragen können damit im Vorfeld geklärt und Probleme vermieden werden. Wir möchten auch darauf hinweisen, dass wir voraussetzen, dass Interessenten auch bereit sind, weitere Strecken zu fahren, nachdem unsere Tiere schon über 2.000 km Landweg zurückgelegt haben. Im Interesse unserer Tiere suchen wir immer nach der besten Lösung, eine Lieferung vor die Haustür ist jedoch nicht möglich.
 
Wenn Sie den Schritt wagen und für dieses außergewöhnliche Fellchen den Rest ihres Lebens sorgen möchten, wenden Sie sich bitte an
 
K. Ridder
05751/982797
 


 

Donnerstag, 1. Februar 2018

Die Rasseliste in Thüringen ist Geschichte

Das Land Thüringen schafft die Rasseliste ab
 
American Staffordshire Terrier, Bullterrier und Co. gelten in Thüringen demnächst nicht mehr per se als gefährliche Hunde. Nach Niedersachsen und Schleswig-Holstein hat in der vergangenen Woche auch der Landtag in Thüringen entschieden, die umstrittene Rasseliste abzuschaffen. Nach der Veröffentlichung der Änderung des „Gesetzes zum Schutz der Bevölkerung vor Tiergefahren“ im Thüringer Gesetz- und Verordnungsblatt wird in Thüringen in Zukunft kein Hund mehr allein aufgrund seiner Rassezugehörigkeit als gefährlich gelten. Für TASSO ist das ein Grund zur Freude und eine weitere Bestätigung für die Forderung, Rasselisten deutschlandweit abzuschaffen. Denn in immerhin 13 deutschen Bundesländern werden nach wie vor zahlreiche Hunderassen völlig willkürlich und ohne wissenschaftliche Grundlage als gefährlich angesehen. TASSO appelliert daher an die verbliebenen deutschen Bundesländer dem Beispiel der drei Vorreiterländer zu folgen.

„Rasselisten haben in der Vergangenheit keinen effektiven Beitrag zum Schutz der Bevölkerung vor gefährlichen Hunden geleistet. Dies belegen auch die zuletzt veröffentlichten Zahlen, denen zufolge von den 415 Beißvorfällen in Thüringen lediglich neun von den gelisteten Hunderassen verursacht wurden“, sagt Mike Ruckelshaus, Leiter Tierschutz Inland bei TASSO. „Die Einstufung eines Hundes als gefährlich aufgrund seiner Rassezugehörigkeit ist wissenschaftlich unhaltbar und unseriös.“
Eine bundesweit einheitliche Hundegesetzgebung ohne Rasselisten ist daher eine wichtige Forderung von TASSO. „Uns ist bewusst, dass die Hundegesetze und -verordnungen in den Bereich der Gefahrenabwehr fallen und somit Kompetenz der Länder sind. Dennoch ist der derzeitige Flickenteppich aus den unterschiedlichsten Regelwerken weder für den Bürger noch für Hundehalter nachvollziehbar und zielführend“, findet Mike Ruckelshaus.
Auch für die überfüllten Tierheime in Deutschland wäre die Abschaffung der Rasselisten eine Erleichterung. „Hunde der gelisteten Rassen, die in der Vergangenheit nahezu nicht vermittelbar und oft jahrelang im Tierheim untergebracht waren, erhalten dann wieder die Chance auf ein neues Zuhause“, weiß Mike Ruckelshaus. Das Beispiel aus Thüringen zeigt: Der beharrliche Widerstand und unermüdliche Einsatz gegen die Rasselisten lohnt sich.
 
 
© Copyright TASSO e.V.
 
TASSO-Newsletter vom 01.02.2018

Mittwoch, 31. Januar 2018

Tierqual – Selbstverständlichkeit und Staatsräson?

Liebe Freunde der Tiere,
 
seit einigen Wochen wird berichtet, dass der Bauernverband den Abschuss von 70 Prozent der Wildschweine fordert. Seit ein paar Tagen geht durch die Medien, dass Autokonzerne Versuche mit Affen zur Schädlichkeit von Dieselabgasen gemacht haben. Es war Ende letzten Jahres, als im ZDF ein schockierender Filmbetrag über Tiertransporte gelaufen ist ... die Liste ließe sich fortsetzen.
 
Wo bleiben die scharfen Töne in den Medien, die solche bestialischen Taten verurteilen? Wieso gibt es keine Analyse zu der Wildschwein-Genozid-Forderung des Bauernverbandes, welche zu dem Ergebnis kommen müsste, dass eine solche Forderung nicht nur gegen das Tierschutzgesetz verstößt und jede Ethik in die Tonne tritt, sondern auch das Staatsziel Tierschutz aus dem Grundgesetz mit Füßen tritt?
 
Und nicht zuletzt muss die Frage gestellt werden: Wo bleiben unsere Politiker, die nicht nur für Menschenrechte Verantwortung tragen, sondern auch für die Rechte der Tiere? Kommt einer unserer deutschen Politiker einmal auf die Idee, dass Schweigen an dieser Stelle nicht nur einfach eine Meinungslosigkeit ist, sondern vielmehr als Staatsversagen gewertet werden kann und muss?
 
Durch die sozialen Medien gehen Bilder und Filme, die z.B. das Häuten lebendiger Hunde zeigen, die danach hautlos noch herumlaufen. Unser Freund und Kollege Peter Arras von Aktion Konsequenter Tierschutz (AKT) macht mit seiner Petition an die UN (https://www.change.org/p/the-united-nations-is-to-outlaw-crimes-against-humanity?utm_source=embedded_petition_view) auf diese Qualen und den herrschenden Sadismus gegenüber Tieren aufmerksam. Obwohl er sich intensiv darum bemüht hat, wird ihm jegliche Unterstützung seitens der Medien versagt. So grausame Bilder könne man nicht zeigen, ist eines der von Medienvertretern dafür angebrachten „Argumente“.
 
In diesen Kontext passt ein Text von Bernd Wolfgang Meyer. Hier ein Auszug:
 
Staatsräson Tierquälereien. [...]
 
Nach wie vor bemühen die Medien sich aufopfernd, Tiermißbrauch als das Normalste schlechthin darzustellen und billigen zustimmend das Recht des Menschen, Tiere in jeder Hinsicht mit größter Selbstverständlichkeit auszubeuten und grausamst zu töten. Das kann nur als systemimmanent verstanden werden. Zumindest Redakteure, wenn eventuell auch nicht alle Journalisten, sind definitiv Antitierschutz ausgerichtet und mit mangelnder Empathie ausgestattet. Redakteure allerdings sind auch nur Befehlsempfänger der Arbeitgeber. Von diesen ist bekannt, daß die namhaften und entscheidenden, Litz Mohn und Friede Springer, beste Freundinnen der Merkel sind, von der noch nie eine Lanze für Tiere gebrochen wurde. Die Medienleitlinien orientieren sich analog anthroposophischer Richtlinien, nach denen es keine schlechten Menschen geben kann und darf. In radikaler ideologischer Verblendung wird die Einzigartigkeit des Menschen unter den Lebewesen bemüht und mit den passenden Adjektiven“ schrecklich, ein Menschentod, normal ein Tiertod im Schlachthaus und das ausufernde Verständnis für die armen Schlachter, die nichts dafür können, weil sie zu wenig verdienen“ ausgeschmückt. Aus diesem Kontext erklärt sich auch das mediale Faible für phantastische Phantasien in Bezug zu Religionen.
 
In der Politik gestaltet sich die Sache differenzierter. Die Masse der 709 Parlamentarier setzen sich aus Rechtsanwälten zusammen, Leuten, die nichts anderes gelernt haben als die Spielregeln der Gesellschaft. Gleich anschließend folgen die mit Bauern bezeichneten Mäster, die in junger Vergangenheit die Lehrer vom zweiten Platz verdrängt haben. Erstere haben gemein, daß sie zu den auserwählten Berufen gehören, die auch mit mäßiger, oder überhaupt keiner Leistung, gesetzlichen Anspruch auf Honorar verkörpern und die zweite Berufgruppe vertritt ihr ureigenes Berufsmodell, in dem Wohltaten für Tiere fehl am Platze und geschäftsschädigend sind. Sie sind nichts anderes als Lobbyisten zum eigenen Vorteil, in der Camouflage eines "Volksvertreters" und dürfen  regelmäßig die entscheidenden Landwirtschaftsminister stellen. Dem Viehwirt wird somit die herausragendste Position in unserer Demokratie geboten. Eine Bevorzugung, die anderen Berufszweigen versagt bleibt. Die Egoistik ist für beide Gruppen Maßstab, oder benchmark.
Es steht nicht zu erwarten, daß beide Berufsgruppen, die weit mehr als Zweidrittel der Abgeordneten ausmachen, sich für Interessen anderer Couleur einsetzen und einsetzen werden.   
Anders ist nicht zu verstehen, daß selbst solch drastische Information, wie die Dokumentation über Tierverschleppungen und sadistische Quälereien als Vorspiel zu Schlachtorgien so gar keinen Eindruck auf diese hohen Herren machten, es sei denn, sie haben sich nicht der Mühe unterzogen, den Film zur Kenntnis zu nehmen. Aber genau dafür bezahlen wir sie. Die Wahrnehmung der Wahrheit und gerechtes Handeln. […]
 
Den vollständigen Text von Bernd Wolfgang Meyer finden Sie hier: http://www.pro-iure-animalis.de/index.php/nachrichtenleser/staatsraeson-tierquaelereien.html

In diesem Sinne ...
 
herzliche Grüße
für pro iure animalis
 
 
pro iure animalis - Newsletter vom 31.01.2018

Donnerstag, 18. Januar 2018

Atisoci, *05/2017, FeLV – positiv

Im Jahr 2017 hatte ANAA Madrid es mit 3 Katzen- animal-hoarding-Fällen zu tun. In einem Fall, in dem 75 Katzen gesammelt worden waren bzw. sich durch Vermehrung diese Anzahl erreicht war, bat eine Frau gemeinsam mit deren Nachbarn um Hilfe. ANAA kümmerte und kümmert sich auch heute noch um die Tiere und die Hausbewohnerin. Leider waren damals nicht alle Katzen zu retten und einige wurden bei den Standardtests FeLV-positiv getestet. Diese Tests wurden 4 Wochen später nochmals mittels Virusnachweis gemacht und leider gehört Nagran zu den positiven Tieren.
 
Diese jungen Katzen haben von vornherein schon schlechteste Vermittlungschancen, Atisoci ist ein wirklich niedliches Katzenmädchen mit hübscher Zeichnung. Leider hat Atisoci in Spanien keine private Pflegestelle ergattert, so dass sie in einem kleinen Raum, gemeinsam mit Bruder Nargran und Teide, einem erwachsenen FeLV-Kater ebenfalls aus dem Animal-hoarding-Haushalt, im Tierheim leben muss. Atisoci  macht einen etwas schüchternen Eindruck, sie lässt sich aber streicheln, schnurrt und ist lebhaft und interessiert.
 
FeLV ist keine Erkrankung, die auf Menschen übertragen werden kann, allerdings ist sie für andere Katzen ansteckend, deswegen sollten ausschließlich ebenfalls FeLV-positive oder eben gar keine weiteren Katzen im neuen Zuhause vorhanden sein.
 
Wir vermitteln unsere Katzen ausschließlich in reine Wohnungshaltung, ein gesicherter Balkon bereichert das Leben kleiner Samtpfoten aber sehr. Sollte das nicht gegeben sein, so muss zumindest ein gesichertes, weit zu öffnendes Fenster vorhanden sein. Atisoci wird nicht als Einzeltier abgegeben, sollten keine weiteren, altersgemäßen FeLV-positiven Katzen vorhanden sein, so kann Atisoci gern ihren Bruder Nargran, der gemeinsam mit ihr im Tierheim lebt, mitbringen.
 
Atisoci ist gechipt, FeLV-pos. und FIV negativ getestet,  kastriert, entwurmt und gg. Katzenschnupfen und –seuche geimpft.
 
Sollten Sie Interesse an einer Adoption haben, lesen Sie sich bitte unseren Vermittlungsablauf sowie den Vertrag auf der Seite www.anaa-katzen.de VOR Anfrage durch; einige Fragen können damit im Vorfeld geklärt und Probleme vermieden werden. Wir möchten auch darauf hinweisen, dass unsere genehmigten Tiertransporte nicht deutschlandweit alle Städte anfahren und wir voraussetzen, dass Interessenten auch bereit sind, einmalig für unsere Tiere, die selber über 2.000 km unterwegs waren, wenn sie hier ankommen, weitere Strecken zu fahren. Im Interesse unserer Tiere suchen wir immer nach der besten Lösung, eine Lieferung vor die Haustür ist jedoch nicht möglich.
 
Atisoci wünscht sich sehr ein eigenes Zuhause und wäre froh, bald aus dem kleineren Zimmer ausziehen zu können.
 
K. Ridder
05751/4099461
 









 

Mittwoch, 17. Januar 2018

Nargran, *05/2017, FeLV – positiv

Im Jahr 2017 hatte ANAA Madrid es mit 3 Katzen- animal-hoarding-Fällen zu tun. In einem Fall, in dem 75 Katzen gesammelt worden waren bzw. sich durch Vermehrung diese Anzahl erreicht war, bat eine Frau gemeinsam mit deren Nachbarn um Hilfe. ANAA kümmerte und kümmert sich auch heute noch um die Tiere und die Hausbewohnerin. Leider waren damals nicht alle Katzen zu retten und einige wurden bei den Standardtests FeLV-positiv getestet. Diese Tests wurden 4 Wochen später nochmals mittels Virusnachweis gemacht und leider gehört Nagran zu den positiven Tieren.
 
Diese jungen Katzen haben von vornherein schon schlechteste Vermittlungschancen, dabei ist Nargran ein ganz unkompliziertes Katerchen . Er schmust gern, ist freundlich, kommt auf den Schoß,  mag es auf den Arm genommen zu werden, schnurrt und spielt und ist ein lebhafter kleiner Bursche. Leider hat Nargran in Spanien keine private Pflegestelle ergattert, so dass er in einem kleinem Raum im Tierheim leben muss. Nagran ist auch für Kinder geeignet, da er lieb und umgänglich ist, selbstverständlich nur, wenn er nicht an den Ohren oder dem Schwanz gezogen wird (Ja tatsächlich, so was gibt es auch, dass man das seinem Kind nicht verbieten kann!). Auch unerfahrene Katzenhalter sind für Nagran und einem seiner Geschwister eine Option, da sie einfach nur lieb sind.
 
FeLV ist keine Erkrankung, die auf Menschen übertragen werden kann, allerdings ist sie für andere Katzen ansteckend, deswegen sollten ausschließlich ebenfalls FeLV-positive oder eben gar keine weiteren Katzen im neuen Zuhause vorhanden sein.
 
Wir vermitteln unsere Katzen ausschließlich in reine Wohnungshaltung, ein gesicherter Balkon bereichert das Leben kleiner Samtpfoten aber sehr. Sollte das nicht gegeben sein, so muss zumindest ein gesichertes, weit zu öffnendes Fenster vorhanden sein. Nagran wird nicht als Einzeltier abgegeben, sollten keine weiteren, altersgemäßen FeLV-positiven Katzen vorhanden sein, so kann Nagran gern seinen Bruder Sota, der auf einer privaten Pflegestelle lebt und ein ganz niedliches Gesichtchen hat, mitbringen.
 
Nargran ist gechipt, FeLV-pos. und FIV negativ getestet,  kastriert, entwurmt und gg. Katzenschnupfen und –seuche geimpft.
 
Sollten Sie Interesse an einer Adoption haben, lesen Sie sich bitte unseren Vermittlungsablauf sowie den Vertrag auf der Seite www.anaa-katzen.de VOR Anfrage durch; einige Fragen können damit im Vorfeld geklärt und Probleme vermieden werden. Wir möchten auch darauf hinweisen, dass unsere genehmigten Tiertransporte nicht deutschlandweit alle Städte anfahren und wir voraussetzen, dass Interessenten auch bereit sind, einmalig für unsere Tiere, die selber über 2.000 km unterwegs waren, wenn sie hier ankommen, weitere Strecken zu fahren. Im Interesse unserer Tiere suchen wir immer nach der besten Lösung, eine Lieferung vor die Haustür ist jedoch nicht möglich.
 
Nagran würde sich sehr freuen, wenn er schnell dem Tierheimalltag, dazu noch in einem kleinem Raum, entkommen könnte und eine Wohnung sein „eigen“ nennen dürfte!
 
K. Ridder
05751/4099461
 








 

Sota, *05/2017, FeLV – positiv

Im Jahr 2017 hatte ANAA Madrid es mit 3 Katzen- animal-hoarding-Fällen zu tun. In einem Fall, in dem 75 Katzen gesammelt worden waren bzw. sich durch Vermehrung diese Anzahl erreicht war, bat eine Frau gemeinsam mit deren Nachbarn um Hilfe. ANAA kümmerte und kümmert sich auch heute noch um die Tiere und die Hausbewohnerin. Leider waren damals nicht alle Katzen zu retten und einige wurden bei den Standardtests FeLV-positiv getestet. Diese Tests wurden 4 Wochen später nochmals mittels Virusnachweis gemacht und leider gehört Sota zu den positiven Tieren.
 
Diese jungen Katzen haben von vornherein schon schlechteste Vermittlungschancen, dabei ist Sota, der mit seinen Geschwistern Atig und Anico auf einer privaten Pflegestelle lebt, ein ganz unkompliziertes Katerchen . Er schmust gern, ist freundlich, kommt auf den Schoß,  mag es auf den Arm genommen zu werden, schnurrt und spielt, ist dabei etwas ruhiger. Er ist hundeverträglich mit einem katzengewöhnten, ruhigen Hund und auch für Kinder geeignet, da nett und umgänglich, selbstverständlich nur, wenn er nicht an den Ohren oder dem Schwanz gezogen wird (Ja tatsächlich, so was gibt es auch, dass man das seinem Kind nicht verbieten kann!). Auch unerfahrene Katzenhalter sind für Sota und einem seiner Geschwister eine Option, da sie einfach nur lieb sind.
 
Leider hat Sota auf dem linken Auge einige Narben und Schatten auf der Hornhaut, sowie im Auge Verklebungen zwischen der Iris und der Hornhaut. Auch scheint dieses Auge etwas kleiner zu sein wie das rechte, diese kleine Handicaps in Form einer leichten einseitigen Sehbehinderung beeinträchtigt ihn jedoch in keiner Weise.
 
FeLV ist keine Erkrankung, die auf Menschen übertragen werden kann, allerdings ist sie für andere Katzen ansteckend, deswegen sollten ausschließlich ebenfalls FeLV-positive oder eben gar keine weiteren Katzen im neuen Zuhause vorhanden sein.
 
Wir vermitteln unsere Katzen ausschließlich in reine Wohnungshaltung, ein gesicherter Balkon bereichert das Leben kleiner Samtpfoten aber sehr. Sollte das nicht gegeben sein, so muss zumindest ein gesichertes, weit zu öffnendes Fenster vorhanden sein. Sota wird nicht als Einzeltier abgegeben, sollten keine weiteren, altersgemäßen FeLV-positiven Katzen vorhanden sein, so kann Sota gern seinen Bruder Nargran, der leider noch im Tierheim leben muss und ein bildhübsches rot-weißes Kerlchen ist, mitbringen.
 
Sota ist gechipt, FeLV-pos. und FIV negativ getestet,  kastriert, entwurmt und gg. Katzenschnupfen und –seuche geimpft.
 
Sollten Sie Interesse an einer Adoption haben, lesen Sie sich bitte unseren Vermittlungsablauf sowie den Vertrag auf der Seite www.anaa-katzen.de VOR Anfrage durch; einige Fragen können damit im Vorfeld geklärt und Probleme vermieden werden. Wir möchten auch darauf hinweisen, dass unsere genehmigten Tiertransporte nicht deutschlandweit alle Städte anfahren und wir voraussetzen, dass Interessenten auch bereit sind, einmalig für unsere Tiere, die selber über 2.000 km unterwegs waren, wenn sie hier ankommen, weitere Strecken zu fahren. Im Interesse unserer Tiere suchen wir immer nach der besten Lösung, eine Lieferung vor die Haustür ist jedoch nicht möglich.
 
Sota, der ein total niedliches weißes Gesichtchen mit grau-schwarzer Kappe hat, wartet nun hoffnungsvoll auf sein neues Zuhause!
 
K. Ridder
05751/4099461
 



 
 
 

Tomi, *06/2015 – gelähmte Hinterbeine, Blase muss ausmassiert werden

Tomi (geb. 06/2015) wurde in Bulgarien, in Dimitrovgrad, einer Kleinstadt, ca. 200 km von Sofia entfernt, mit einem Projektil im Rücken hi...