Sonntag, 15. Dezember 2013

Donnerstag, 12. Dezember 2013

Vor Gericht: Tödliche Verwechslung - Jäger erschießt Islandpony statt Wildschwein

Nachdem ein Jäger bereits im August 2012 bei der Jagd irrtümlich ein Islandpony mit einem Wildschwein verwechselt und getötet hatte, hatte die zuständige Waffenbehörde die ihm erteilte waffen- und munitionsrechtliche Erlaubnis widerrufen. Der Jäger erhob Widerspruch und wandte sich an das Verwaltungsgericht Berlin. Er begründete seinen Antrag mit folgenden Argumenten: Es habe sich um nur einen einzigen Fehlschuss gehandelt, bei dessen Abgabe es zudem schon dunkel gewesen sei. Im Übrigen habe die Staatsanwaltschaft das gegen ihn eingeleitete Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingestellt.

Diese Argumente überzeugten das Berliner Gericht jedoch nicht, da es zu den elementaren Verhaltensregeln eines Jägers bei der Jagd gehöre, dass er sich vor der Abgabe eines Schusses zu vergewissern habe, auf welches Tier er schieße. Hierzu habe er das Tier vorher "nach seiner Art, eventuell auch nach Alter, Geschlecht und Körperzustand zu bestimmen". Bereits die kleinste Unsicherheit verbiete daher einen Schuss, zumal er von dem naheliegenden Ponyhof wusste. Erschwerend kam das von dem Jäger selbst vorgebrachte Argument der Dunkelheit hinzu. Gerade dann, so das Gericht, hätte er überhaupt nicht schießen dürfen. Das Verwaltungsgericht hat in seiner Eilentscheidung die Entscheidung der Waffenbehörde bestätigt und dem Jäger die Zuverlässigkeit abgesprochen. Gegen diesen Beschluss kann der Jäger Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg einlegen. (Beschluss vom 23.10.2013, Az. VG 1 L 251.13.)

© Copyright TASSO e.V.

Quelle: TASSO Newsletter vom 12.12.2013

Streuner-Morde: Bericht über "Runden Tisch" in rumän. Botschaft Wien

Zum "Runden Tisch", zu der die rumänische Botschaft in Wien verschiedene Tierschutz-Organisationen - u.a. auch Dr. FJ. Plank von ANIMAL SPIRIT - am 5.12.13 geladen hatte, hier auszugsweise ein kritischer Bericht von Maria Winterleitner von der Tierhilfe KOS, mit dem wir uns voll solidarisieren können. Denn trotz aller schöner Worte geht der tägliche Massenmord an Hunderttausenden Streunerhunden in Rumänien, nach der skandalösen Verabschiedung des sog. "Euthanasie-Gesetzes", welches v.a. ein Riesen-Geschäft für die Hundefänger-Mafia ist, ungebrochen weiter:

"Beim Treffen in der rumänischen Botschaft wollte man die integren rumänischen Tierschützer Claudiu Dumitriu und Carmen Arsene auf keinen Fall dabei haben und wurden daher nicht eingeladen. Dafür waren 2 Vertreter von „Dogtown“ (ein riesiges rumänisches "Tierasyl") eingeladen und sie forderten sehr überheblich Unterstützung von ausländischen NGO's. Dazu ist zu sagen, daß Dogtown – eine riesige Anstalt - vom Sohn des Bürgermeisters Sorin Oprescu, eines offensichtlichen Hundehassers, gegründet wurde.

Bei der Besprechung wurde die Durchführung des neuen "Tötungsgesetzes" vorgestellt. Es solle angeblich mehr Kontrolle bei Mißhandlungen von Hunden integriert werden bzw. eine Kastrationspflicht für Hunde im Privatbesitz verbindlich werden (das sind geschätzte 5 Millionen!). Innerhalb eines Jahres müssen alle Privattiere kastriert sein. Allerdings verdient ein Durchschnittsbürger in Rumänien gerade 300 Euro im Monat... D.h. es wird auf Hilfe aus dem Ausland gehofft, vor allem bei der Vermittlung. Natürlich ist es völlig unealistisch, alle Hunde in den öffentlichen Tierheimen innerhalb von vierzehn Tagen zu vermitteln. Die Hunde müssen aber von der Straße und es ist illegal, Hunde - auch nicht nach der Kastration - auf die Straße zurückzubringen!

Mehr dazu HIER

Nachsatz: Das Vernichtungsgesetz wurde bei dieser "Besprechung" eine Stunde lang erklärt, Fragen und Einwände wurden abgewürgt, man durfte nur freundlich nicken. Danach hatten ca. 15 Personen 30 Minuten lang Zeit, Vorschläge zu machen. Das allerschlimmste waren die „vorbestellten Medien“: Kurier und ORF berichteten über ein gelungenes Treffen! Daß nur Personen interviewt wurden, die sicher nichts Kritisches gegen Rumänien sagen, wird nicht erwähnt. Es stellt sich die Frage, wo leben wir hier in Österreich? Bringen jetzt rumänische Politiker diktatorisches Handeln und Einheits-Berichterstattung in unser Land oder existierte dies schon davor? Wieso ist es in Deutschland möglich, objektiv über die Hundemorde - wie in VOX, WDR, ARD - zu berichten und wieso werden in Österreich die Verursacher dieser Massenmorde unterstützt?
Maria Winterleitner

Ein weiterer kritischer Bericht zu dieser Farce-"Besprechung" auch auf RespekTiere.at

Quelle: Animal Spirit Newsletter vom 11.12.2013

Zitat des Tages vom 12.12.13

Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeiten in kleinen Dingen.
Wilhelm Busch (1832-1908), dt. Schriftsteller, Maler u. Zeichner

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Zitat des Tages vom 11.12.13

Einander zu schreiben, ist der Versuch, ein Sternenfunkeln aus Wörtern in das Herz eines anderen Menschen zu schicken.
Jochen Mariss

Dienstag, 10. Dezember 2013

Zitat

Wenn du die Menschen glücklich machen
willst, dann beschenke sie nicht
sondern nimm ihnen einige ihrer Wünsche

Epikur

ANAA- Notfellchen Iggy

 Iggy, *06/2013, rechtes Auge entfernt


Iggy ist ein kleiner Katzenjunge, der zusammen mit Ziggy von einem Mitglied von ANAA in Madrid gefunden wurden. Beide Muckel waren zu Anfang extrem ängstlich, wer weiß, welche Erfahrungen sie schon mit der Spezies Mensch gesammelt hatten. Die Zwei durften dann auf eine Pflegestelle ziehen, die sich viel Mühe mit ihnen gibt und dort sind sie auch schon etwas zutraulicher. Leider kann es natürlich sein, dass bei einer Vermittlung zumindest zu Beginn dann wieder viel Geduld und Ruhe gefragt ist.

Iggys rechtes Auge war komplett abgestorben und verkümmert, es musste entfernt werden, um eine Infektion in der Augenhöhle zu verhindern, diese wurde dann gleich mit verschlossen. Nun sieht der kleine Kerl mit der wunderschönen symmetrischen Gesichtzeichnung aus wie ein kleiner Pirat. Große Probleme haben zu Anfang auch Ohrmilben bereitet, jedoch ist das nun fast geschafft, die Kollegin schrieb, die Ohren sehen nahezu perfekt aus.

Für Iggy, der unbedingt ganz soziale und Menschen gegenüber zutrauliche Katzengesellschaft benötigt, werden ruhige, freundliche, geduldige Menschen gesucht, die keinerlei Ansprüche stellen an den kleinen Mann, wo er in Ruhe ankommen darf. Ein gesicherter Balkon wäre sehr schön, zumindest ein gesichertes, weit zu öffnendes Fenster muss aber vorhanden sein.

Wer sich vorstellen kann, über die nötige Geduld zu verfügen und sich in den kleinen Burschen verguckt hat, meldet sich bitte! Weitere Bilder wurden bereits angefragt, zur Zeit haben wir leider nur dieses eine.

Sollten Sie Interesse an einer Adoption haben, lesen Sie sich bitte unseren "Vermittlungsablauf" auf der Seite www.anaa-katzen.de VOR Anfrage durch, einige Fragen können damit im Vorfeld geklärt und Probleme vermieden werden. Wir möchten auch darauf hinweisen, dass nicht alle dt. Flughäfen von Madrid aus angeflogen werden und wir voraussetzen, dass Interessenten auch bereit sind, weitere Strecken zu fahren. Im Interesse unserer Tiere suchen wir immer nach der besten Lösung, eine Lieferung vor die Haustür ist jedoch nicht möglich.

Kontakt für das kleine Einäuglein:
K. Ridder
05751/982797
Kerstin@anaa-katzen.de




 

Casper (männlich; geb. 02.09.2019) und Kunne (weiblich; geb. 05.09.2019)

  Liebe/r Interessent/in,   wir freuen uns, dass Sie sich für eine unserer Katzen interessieren.   Leider müssen wir auf zwei Punkte besonde...