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Donnerstag, 19. März 2015

Nenn' mir einen Grund ....

"Nenn mir einen Grund, warum ich nur einen Tag bei Mutter bleiben darf!
Nenn mir einen Grund, warum ich allein in einer engen Box stehen muss,
in der ich nicht einmal umdrehen kann!
Nenn mir einen Grund, warum es hier 23 Stunden am Tqg dunkel ist!
Nenn mir einen Grund, warum ich tagelang mit zu wenig Wasser in einem
LKW eingepfercht bin!
Nenn mir einen Grund, warum ich ansehen muss, wie die anderen Kälber
aus dem LKW getötet werden!
Nenn mir einen Grund, warum ich schon mit 5 Monaten sterben muss!
Nenn mir einen Grund, warum du Fleisch ißt!"

Quelle: Animal Spirit Newsletter vom 18.03.15

Montag, 10. Februar 2014

Europäische TS-Organisationen plädieren für rumänischen Hunde

Am 23. 1. 2014 unterzeichnete auch ANIMAL SPIRIT, gemeinsam mit über 200 weiteren europäischen TS-Organisationen einen Brief an die EU-Kommission, in dem sie die Kommission aufforderten, endlich gegen die grausame Behandlung und Ermordung Zigtausender Hunde in Rumänien zu intervenieren.
Der Brief zeigt auf, daß die EU-Kommission bereits die rechtliche Befugnis hätte, um einzugreifen. Eine unabhängige Recherche ergab, daß eine rechtliche Grundlage für eine Intervention durch Artikel 13 (Tierschutz) sowie Artikel 168 (öffentliche Gesundheit) des Vertrages über die Arbeitsweise der EU existiert. Weitere relevante Abschnitte der EU-Legislative beinhalten u.a. den Ratsbeschluß 2009/470/EC und die Entscheidung der Kommission 2008/341/EC, die die EU-Finanzhilfen an Mitgliedsstaaten regeln.
Der Sprecher der Initiative, Robert Smith, erklärt: "Die Zeit ist reif, daß die EU-Kommission endlich die Gräueltaten an den Hunden in Rumänien beendet. Rumänien erhält von der EU - d.h. von UNSEREN Steuergeldern - im Rahmen der Tollwutbekämpgung Finanzhilfen in Millionenhöhe. Im Zuge dessen hat Rumänien versprochen, seine Hundepopulation zu kontrollieren. Die Umsetzung findet allerdings durch Einfangen von Hunderttausenden Hunden statt, deren "Unterbringung" dann in unbeschreiblichen Tierauffanglagern, oder auch nur winzigen Käfigen - oft ohne Futter und Wasser - erfolgt. Dieses "Konzept" hat unweigerlich - auch gesetzlich verfügt - die Tötung nach maximal 2 Wochen zur Folge. Die Tötung der Hunde ist jedoch eine teure und ineffektive Methode, da die beseitigten Tiere sehr bald durch unkastrierte, fruchtbare Hunde ersetzt werden. Die EU-Gesetzgebung fordert aber den Einsatz von tiergerechten und effektiven Methoden. Solange die Kommission die ‚Fangen & Töten’-Programme als eine Methode zur Kontrolle der Hundepopulation toleriert, werden Rumäniens Anstrengungen, die Überpopulation zu regulieren, zum großen Nachteil der Steuerzahler scheitern. Dieses wird weiterhin zu großem Leid bei den Bürgern und ihren Hunden führen.“
Die EU-Kommission muß nun ohne weitere Verzögerung eingreifen, um weiteres Leid zu verhindern. Sie muß auf die Implementierung von langfristigen und nachhaltigen Maßnahmen für die Kontrolle der Hundepopulation in Rumänien, gemäß den international bewährten Methoden, bestehen.

Websitehttp://europeancommunicationsteam.weebly.com/

Hier gehts zur Petition an die EU-Kommission: Einfrieren sämtlicher Subventionen an Rumänien, bis eine nachhaltige und humane Strategie zur Kontrolle der Hunde-Population gewährleistet ist!

Quelle: Animal Spirit Newsletter vom 08.02.14

Dienstag, 17. Dezember 2013

Umsatzsteuerpflicht für Pferdehalter ab 1.1.2014 wird zu Tierschutzskandal

Hunderte Pferde sollen eingeschläfert werden, weil nicht mehr "rentabel"


"Ein weiteres Unding der EU-Bürokratie, die bereits mehr als 80% unserer heimischen Gesetze diktiert, tritt ab 1. Jänner 2014 in Kraft und bedeutet gleichzeitig das Todesurteil für Hunderte, wenn nicht Tausende Pferde", so Tierarzt Dr. F.-J. Plank von ANIMAL SPIRIT. "Durch Umsetzung der EU-Umsatzsteuerrichtlinie müssen ab 1. Jänner pferdehaltende Betriebe, also v.a. Einstellbetriebe ab einem Netto- Jahresumsatz von 30.000,- Euro, 20% USt. berappen, da sie aus der für die Landwirtschaft üblichen Pauschalierung herausfallen. Diese Mehrkosten werden dann großteils auf die Einsteller, also Pferdebesitzer abgewälzt, wodurch für viele die Pferdehaltung nicht mehr leistbar sein wird und so v.a. ältere "Gnadenbrot-Pferde" euthanasiert oder geschlachtet werden".

Mehr dazu HIER

Bei pferdplus.com gibt es eine  Online-Petition "Gegen eine Umsatzsteuer auf Pensionspferdehaltung"

Quelle: Animal Spirit Newslwtter vom 17.12.13

Donnerstag, 12. Dezember 2013

Streuner-Morde: Bericht über "Runden Tisch" in rumän. Botschaft Wien

Zum "Runden Tisch", zu der die rumänische Botschaft in Wien verschiedene Tierschutz-Organisationen - u.a. auch Dr. FJ. Plank von ANIMAL SPIRIT - am 5.12.13 geladen hatte, hier auszugsweise ein kritischer Bericht von Maria Winterleitner von der Tierhilfe KOS, mit dem wir uns voll solidarisieren können. Denn trotz aller schöner Worte geht der tägliche Massenmord an Hunderttausenden Streunerhunden in Rumänien, nach der skandalösen Verabschiedung des sog. "Euthanasie-Gesetzes", welches v.a. ein Riesen-Geschäft für die Hundefänger-Mafia ist, ungebrochen weiter:

"Beim Treffen in der rumänischen Botschaft wollte man die integren rumänischen Tierschützer Claudiu Dumitriu und Carmen Arsene auf keinen Fall dabei haben und wurden daher nicht eingeladen. Dafür waren 2 Vertreter von „Dogtown“ (ein riesiges rumänisches "Tierasyl") eingeladen und sie forderten sehr überheblich Unterstützung von ausländischen NGO's. Dazu ist zu sagen, daß Dogtown – eine riesige Anstalt - vom Sohn des Bürgermeisters Sorin Oprescu, eines offensichtlichen Hundehassers, gegründet wurde.

Bei der Besprechung wurde die Durchführung des neuen "Tötungsgesetzes" vorgestellt. Es solle angeblich mehr Kontrolle bei Mißhandlungen von Hunden integriert werden bzw. eine Kastrationspflicht für Hunde im Privatbesitz verbindlich werden (das sind geschätzte 5 Millionen!). Innerhalb eines Jahres müssen alle Privattiere kastriert sein. Allerdings verdient ein Durchschnittsbürger in Rumänien gerade 300 Euro im Monat... D.h. es wird auf Hilfe aus dem Ausland gehofft, vor allem bei der Vermittlung. Natürlich ist es völlig unealistisch, alle Hunde in den öffentlichen Tierheimen innerhalb von vierzehn Tagen zu vermitteln. Die Hunde müssen aber von der Straße und es ist illegal, Hunde - auch nicht nach der Kastration - auf die Straße zurückzubringen!

Mehr dazu HIER

Nachsatz: Das Vernichtungsgesetz wurde bei dieser "Besprechung" eine Stunde lang erklärt, Fragen und Einwände wurden abgewürgt, man durfte nur freundlich nicken. Danach hatten ca. 15 Personen 30 Minuten lang Zeit, Vorschläge zu machen. Das allerschlimmste waren die „vorbestellten Medien“: Kurier und ORF berichteten über ein gelungenes Treffen! Daß nur Personen interviewt wurden, die sicher nichts Kritisches gegen Rumänien sagen, wird nicht erwähnt. Es stellt sich die Frage, wo leben wir hier in Österreich? Bringen jetzt rumänische Politiker diktatorisches Handeln und Einheits-Berichterstattung in unser Land oder existierte dies schon davor? Wieso ist es in Deutschland möglich, objektiv über die Hundemorde - wie in VOX, WDR, ARD - zu berichten und wieso werden in Österreich die Verursacher dieser Massenmorde unterstützt?
Maria Winterleitner

Ein weiterer kritischer Bericht zu dieser Farce-"Besprechung" auch auf RespekTiere.at

Quelle: Animal Spirit Newsletter vom 11.12.2013

Samstag, 16. November 2013

Spanien: Stierkampf zum "Kulturerbe" erklärt

SOS-Galgos.net: Letzten Donnerstag wurde in Spanien der Stierkampf zum Immateriellen Kulturerbe erklärt und somit das blutige Gemetzel gesetzlich geschützt. Es war abzusehen, daß die verzweifelte, mit der von Korruption geschüttelten spanischen Volkspartei PP verbandelte Stierkampflobby, alles versucht, um das sterbende Geschäft vor dem Untergang zu retten.

Was von den Fans, die sich laut aktueller Meinungsumfragen eindeutig in der Minderheit befinden, bejubelt wird, könnte auch nach hinten losgehen. Der Widerstand im eigenen Land gegen die umstrittene Tradition wächst kontinuierlich, die Kritik an den (EU-) Subventionen wird immer lauter. Die Arbeitsplätze, von denen die meisten nur Saisonarbeitsplätze sind, bereichern nur einige Großgrund-Besitzer, die mit ihren gierigen blutverschmierten Hände in die Töpfe der EU greifen, stehen in keiner Relation zu den Subventionen des krisengeschüttelten Landes, dessen Regierung nicht davor zurückschreckt, mit Geldern, die für Arbeitsbeschaffungs-Maßnahmen Jugendlicher bestimmt sind, Tausende von Schulkindern in die Arena zu karren, um ihnen einzutrichtern, daß Stierkampf ein schützenswertes Kulturgut ist. Dies hat auch schon mehr als 100 Psychologen auf den Plan gerufen, die das Kindeswohl gefährdet sehen.

Die Berichterstattung internationaler Medien zeigt deutlich, daß gebildete Menschen es nicht nachvollziehen können, daß die Tauromachie in Spanien zum Immateriellen Kulturerbe erklärt wurde. Viele Zeitungen zitieren Pamela Anderson, die u.a. folgende Worte in einem offenen Brief an die spanischen Abgeordneten schrieb. : “Stiere zur Unterhaltung des Publikums zu quälen, gehört zu einer finsteren Vergangenheit und nicht ins 21. Jahrhundert.”

 Mehr dazu HIER

Quelle: Animal Spirit Newsletter vom 13.11.13

Donnerstag, 7. November 2013

Natur ohne Jagd - wissenschaftlich und praktisch bewiesen

Der Hl. Hubertus muß jedes Jahr für die Mordlust der jagenden Zunft herhalten. Aber seit bald 40 Jahren zeigt Genf, daß es auch anders geht: Dort ist seit damals ein Jagdverbot in Kraft, und Genf sei gut gefahren damit, findet der kantonale Genfer Fauna-Inspektor Gottlieb Dandliker. “Die Biodiversität ist heute massiv größer als zu Zeiten, als noch gejagt wurde. Wir haben rund 60 Hirsche, Hunderte von Rehen und Wildschweinen, Tausende Enten. Auch seltene Vögel wie das Rebhuhn und der Fasan sind zurück.“ In Genf habe das Verbot in der Bevölkerung einen starken Rückhalt. Umfragen zufolge seien zwischen 80 und 90 Prozent der Genfer und Genferinnen gegen die Jagd.

Sehen Sie dazu die zwei sehr sehenswerten Filme (Vorträge):
Prof. Dr. Josef H. Reichholf zum Thema „Jägerlatein und Wildbiologie“, Vortragsabend vom 15.10.2013 an der Uni Basel: "Ein Jagdverbot in Basel: Warum es funktionieren kann. Die Theorie verständlich erklärt."
Und Gottlieb Dandliker, Faunainspektor im Kanton Genf (Jagdverbot seit 1974), ebenfalls an der Uni Basel: "Ein Jagdverbot in Basel: wissenschaftlich und praktisch bewiesen"
Letzte Woche wurde dieses umstrittene Thema auch in den nö. Bezirksblättern diskutiert, wo u.a. auch ANIMAL SPIRIT-Obmann Dr. Franz-J. Plank zitiert wurde:

Psychotests für Jäger. "Seit der Durchsetzung des Wegerechts durch Bruno Kreisky in den 1970er-Jahren darf jeder Mensch im Wald spazieren gehen, weil er als Erholungsgebiet gilt", so Plank, der "im Märchen von der Hege und Pflege und den guten Jägern" eine Reihe von Lügen sieht. "Die Bestände wild lebender Tiere regeln sich in Gebieten ohne menschliche Störung durch Straßen und Siedlungsgebiete selbstständig. Doch man läßt Wölfen, Luchsen und Bären ja keine Chance. Wenn es wieder einmal einer in unsere Gegend schafft, wird er sofort von irgendeinem schießwütigen Jäger illegal abgeknallt....". Mehr dazu HIER.


Quelle: Animal Spirit Newsletter vom 06.11.13

Casper (männlich; geb. 02.09.2019) und Kunne (weiblich; geb. 05.09.2019)

  Liebe/r Interessent/in,   wir freuen uns, dass Sie sich für eine unserer Katzen interessieren.   Leider müssen wir auf zwei Punkte besonde...