Sonntag, 14. Januar 2018

Nube und Nemed, *05/2017, FeLV – positiv

Im Jahr 2017 hatte ANAA Madrid es mit 3 Katzen- animal-hoarding-Fällen zu tun. In einem Fall, in dem 75 Katzen gesammelt worden waren bzw. sich durch Vermehrung diese Anzahl erreicht war, bat eine Frau gemeinsam mit deren Nachbarn um Hilfe. ANAA kümmerte und kümmert sich auch heute noch um die Tiere und die Hausbewohnerin. Leider waren damals nicht alle Katzen zu retten und einige wurden bei den Standardtests FeLV-positiv getestet. Diese Tests wurden 4 Wochen später nochmals mittels Virusnachweis gemacht und leider gehörten Nemed und Nube zu den positiven Tieren.
 
Somit haben diese jungen Katzen von vornherein schon schlechteste Vermittlungschancen, dabei ist Nemed ein wunderschönes Lackfell-Katerchen und Nube ein Katzenmädchen in weiß mit beige-grauer Tigerung. Dabei ist ganz lustig, dass sie mitten in der Färbung auf beiden Oberschenkeln jeweils einen weißen Fleck hat. Diese beiden haben sich in Spanien eine private Pflegestelle sichern können und sind damit auf jeden Fall in einer besseren Position als Bruder Nargran, der im Tierheim in einem kleinen Zimmer wohnen muss.
 
Nube und Nemed sind absolut unkompliziert,  Nemed schmust gern, ist freundlich, kommt auf den Schoß, mag es auf den Arm genommen zu werden, schnurrt und spielt gern wie auch Nube. Diese lässt sich nicht so gern auf den Arm nehmen, macht es sich lieber auf dem Schoß bequem. Beide sind von ruhigerem Temperament, schlafen mit im Bett und sind auch für Kinder geeignet, da nett und umgänglich, selbstverständlich nur, wenn sie nicht an den Ohren oder dem Schwanz gezogen werden (Ja tatsächlich, so was gibt es auch, dass man das seinem Kind nicht verbieten kann!). Auch bisher katzenunerfahrene Menschen sind für das nette Geschwisterpaar eine Option.
 
Videos:
 
FeLV ist keine Erkrankung, die auf Menschen übertragen werden kann, allerdings ist sie für andere Katzen ansteckend, deswegen sollten ausschließlich ebenfalls FeLV-positive oder eben gar keine weiteren Katzen im neuen Zuhause vorhanden sein.
 
Wir vermitteln unsere Katzen ausschließlich in reine Wohnungshaltung, ein gesicherter Balkon bereichert das Leben kleiner Samtpfoten aber sehr. Sollte das nicht gegeben sein, so muss zumindest ein gesichertes, weit zu öffnendes Fenster vorhanden sein.
 
Nube und Nemed sind gechipt, FeLV-pos. und FIV negativ getestet, sie sind gechipt, kastriert, entwurmt und gg. Katzenschnupfen und –seuche geimpft.
 
Sollten Sie Interesse an einer Adoption haben, lesen Sie sich bitte unseren Vermittlungsablauf sowie den Vertrag auf der Seite www.anaa-katzen.de VOR Anfrage durch; einige Fragen können damit im Vorfeld geklärt und Probleme vermieden werden. Wir möchten auch darauf hinweisen, dass unsere genehmigten Tiertransporte nicht deutschlandweit alle Städte anfahren und wir voraussetzen, dass Interessenten auch bereit sind, einmalig für unsere Tiere, die selber über 2.000 km unterwegs waren, wenn sie hier ankommen, weitere Strecken zu fahren. Im Interesse unserer Tiere suchen wir immer nach der besten Lösung, eine Lieferung vor die Haustür ist jedoch nicht möglich.
 
Die 2 entzückenden und bildhübschen Katzen-Teenager sitzen auf gepackten Koffern und warten nun auf „ihre“ Menschen. Sollten Sie dieser Mensch sein, freuen wir uns über eine Anfrage!
 
K. Ridder
05751/4099461

 





 

Wlonda, *2005, fast zahnlos, alt, hatte Probleme mit der Leber

Wlonda wurde gemeinsam mit Wlana gefunden, als sie in Süden Madrids in einem Park um Futter und Aufmerksamkeit bettelte. Man sah den beiden deutlich an, dass sie schon älter und nicht besonders gut vom Leben behandelt worden waren.
 
ANAA in Madrid nahm die 2 alten Mädchen im Juni 2017 bei sich auf. Bei Wlonda, die bis auf die Eckzähne schon alle Zähne  verloren hatte, hängt die Zungenspitze immer heraus. Bei der Erstuntersuchung zeigte sich, dass sie eine Rachenentzündung sowie vereiterte Augen und Nasenausfluss hatte. Außerdem stellte sich leider heraus, dass sie Probleme mit der Leber hatte. Leberprobleme können diverse Ursachen haben, auch Verwurmung oder Mangel-/Fehlernährung, was beides auf Wlonda zutraf. Sie wurde im Tierheim medikamentös behandelt und durfte mit Wlana gemeinsam auf eine private Pflegestelle umziehen. Auch die Entzündungen des Rachens, der Augen und der Nase waren auskuriert.
 
Inzwischen ist leider schon eine ganze Zeit vergangen, und irgendwie ist sie immer bei Vorstellungen unter gegangen.
 
Freundin Wlana hatte nun in Spanien das große Los gezogen und wurde vermittelt, Wlonda hingegen verbleibt auf ihrer Pflegestelle. Damit sie nun auch bald ein schönes Zuhause bekommt, wollen wir unser Versäumnis nun schnellstmöglich wieder gut machen und hoffen, bald für die Maus, die schon sehr wie eine Katzenomi aussieht, liebe Menschen zu finden. Leider hatte sie zwischendurch 2x Probleme mit dem rechten Auge, die Entzündungen konnten jedoch mit Medikamenten behandelt werden bzw. werden behandelt. Fluoreszenz-Tests zeigten keine Verletzung der Hornhaut.
 
Wlonda ist eine ruhige Katze, die gern bei der Pflegemama schläft, aber auch ihre Unabhängigkeit liebt. Sie wäre die ideale Gesellschaft für eine ältere, ruhige Katze und für Menschen, die gern Katzen um sich haben, aber keine Kuscheltiere erwarten. Sie ist keine hübsche Katze, keine junge Katze und hat eben ihre Zipperlein, aber sie wird mit Sicherheit dankbar sein bis an ihr Lebensende für ein warmes, liebevolles eigenes Zuhause
 
Von Wlonda können wir Ihnen 2 Videos zeigen, das erste ist noch im Tierheim nach Aufnahme, das 2. zeigt sie in ihrer Pflegestelle.
 
 
Wlonda ist kastriert, geimpft, gechipt und negativ auf FeLV und FIV getestet worden. Für ihren letzten Lebensabschnitt wünscht sie sich ein liebevolles Zuhause in reiner Wohnungshaltung mit freundlicher Katzengesellschaft und ruhigen Menschen. Auch ohne ihre Zähne frisst sie sehr gerne sowohl Nass- wie auch Trockenfutter, allerdings bekommt sie dabei ein Spezialfutter zur Leberunterstützung.
 
Sollten Sie Interesse an einer Adoption haben, lesen Sie sich bitte unseren Vermittlungsablauf sowie den Vertrag auf der Seite www.anaa-katzen.de VOR Anfrage durch; einige Fragen können damit im Vorfeld geklärt und Probleme vermieden werden. Wir möchten auch darauf hinweisen, dass unsere genehmigten Tiertransporte nicht deutschlandweit alle Städte anfahren und wir voraussetzen, dass Interessenten auch bereit sind, einmalig für unsere Tiere, die selber über 2.000 km unterwegs waren, wenn sie hier ankommen, weitere Strecken zu fahren. Im Interesse unserer Tiere suchen wir immer nach der besten Lösung, eine Lieferung vor die Haustür ist jedoch nicht möglich.
 
Falls Sie ein Rentnerplätzchen für eine liebe Omi zu vergeben haben, melden Sie sich bitte!
 
K. Ridder
05751/4099461
 


 

Sonntag, 7. Januar 2018

Adre und Par, * 03/2017

Gemeinsam mit ihrer Mama und ihren Geschwistern kamen Adre und Par (*Anfang 03/2017) kurz nach der Geburt zu ANAA Madrid, um nicht auf der Straße aufwachsen und sterben zu müssen, denn es gibt tausende kleiner Katzen auf den Straßen, die hart um ihr Überleben kämpfen müssen und diesen Kampf meistens mangels Futter, dafür aber von Parasiten und Krankheiten befallen, verlieren. Darum ist es absolut erste Priorität, die Vermehrung zu vermeiden und Kastrationsprojekte durchzuführen – wie es dort vor Ort seit Jahren gemacht wird.
 
Alle Katzenkinder hatten in Spanien das große Glück, auf eine private Pfegestelle ziehen zu dürfen. Ein kleiner Kater konnte direkt in Spanien vermittelt werden, alle anderen durften zwischenzeitlich nach Deutschland auf Pflegestellen umziehen.
 
Adre und Par leben jetzt gemeinsam mit Iolam in 32457 Porta Westfalica auf einer Pflegestelle und möchten schnellstmöglich in ein eigenes schönes Zuhause umziehen.
 
Die kleine Adre, ein ganz zartes und von den Dreien auch das kleinste Kätzchen, hatte sich in Spanien im rechten Vorderfuss einen Zeh gebrochen, das ist aber gut verheilt und hat keinerlei Beeinträchtigungen hinterlassen. Im Moment hat die Kleine leider eine Bindehautentzündung, vielleicht bei dem Wind der letzten Tage eingefangen, denn trotz ungemütlichem Wetter liebt sie es, am offenen (natürlich gesichertem) Fenster zu sitzen. Adre ist auch am zurückhaltensten, aber sobald sie aufgetaut ist, kann sie genau so laut und schön schnurren wie ihre Geschwister. Auch benötigt sie etwas mehr Zeit, um abenteuerlustig zu werden und neue Umgebungen zu erkunden. Dabei orientiert sie sich gern an ihrer Schwester Par.
 
Par ist ein langhaariges Katzenmädchen in der Farbe rot mit weißen Abzeichen. Sie ist eine hübsche Maus, die schneller als ihre Schwester auftaut und auch schon unternehmungslustiger ist. Gern spielen die beiden zusammen, selbst aufs Klo gehen sie schon mal gemeinsam. Mit Bruder Iolan liegen sie gern zusammen in einem Körbchen.
 
Par und Adre sollen gemeinsam in ein neues Zuhause umziehen dürfen, da Adre sich auch an Par orientiert. Sobald die Beiden aber Vertrauen gefasst haben, sind sie verschmust und freundlich, der kleine Motor wird dann immer ganz schnell angeworfen. Für dieses nette Pärchen wünschen wir uns Menschen, die den beiden Jungkatzen ein liebevolles und schönes Zuhause geben, gern mit gesichertem Balkon.
 
Sie leben hier auf der Pflegestelle mit Katzen und 2 sehr ruhigen Hunden zusammen, das geht ohne Probleme und bei netten Vierbeiner ist das auch im neuen Zuhause kein Problem.
 
Beide Mädchen sind FeLV/FIV negativ getestet, kastriert, geimpft und gechipt.
 
 
Sollten Sie Interesse an einer Adoption haben, lesen Sie sich bitte unseren Vermittlungsablauf sowie den Vertrag auf der Seite www.anaa-katzen.de VOR Anfrage durch; einige Fragen können damit im Vorfeld geklärt und Probleme vermieden werden.
Wir möchten auch darauf hinweisen, dass wir voraussetzen, dass Interessenten auch bereit sind, einmalig für unsere Tiere, die selber über 2.000 km unterwegs waren, wenn sie hier ankommen, weitere Strecken zu fahren. Im Interesse unserer Tiere suchen wir immer nach der besten Lösung, eine Lieferung vor die Haustür ist jedoch nicht möglich.
 
Wenn Sie den beiden entzückenden Katzenmädchen ein lebenslanges Zuhause geben möchten, melden Sie sich bitte bei:
 
K.Ridder
05751/4099461

 





 

Milo und Mia, *ca. 05 - 06/2017

Mia und Milo (*05-05/2017) sind als Opfer eines Wohnungsbrandes zu uns gekommen. Wir erhielten eines Sonntagsmorgen früh um 8.00 einen Anruf von einer Frau, die erzählte, dass bei ihrem Sohn die Wohnung ausgebrannt sei, ganz zuletzt habe die Feuerwehr noch die 2 Katzen aus der Wohnung geholt. Der Sohn sei zwischenzeitlich aus dem Krankenhaus entlassen und befinde sich bei seinen Eltern, die 2 Katzen, die wohl auch viel Rauch eingeatmet hätten, hätten sie bei sich im Hausflur, man könne sie wegen eigener Katzen nicht aufnehmen. Sicherlich müssten sie zum Tierarzt, aber man habe kein Auto und der Sohn keine finanziellen Mittel.  Wir wiesen darauf hin, das öffentliche Tierheim anzurufen, da wir schon total voll seien und kein Tierheim haben. Dort würde nur der AB laufen und eigentlich suche man nur eine Unterbringung für die nächsten Monate. Auf die Frage, wie alt die Tiere sind, wurde geantwortet, 9 Monate, beide weiblich. Kastriert – nein (natürlich nicht). Geimpft – ja, aber im Moment wüsste man den Tierarztnamen nicht. Ich empfahl, weiter im zuständigen Tierheim zu versuchen und teilte mit, dass ich mal überlegen wolle.
 
Aufgelegt und gleich Tierpension angerufen – ja, Zimmer frei. Tierarzt angerufen – Band mit Notdienst für das WE lief, Ehemann befragt – ja, ich fahre. Hin und her überlegt und dann entschieden, Aufnahme gg. Übergabe der Tiere an uns anzubieten, da wir nicht monatelang Pension und Tierarztkosten tragen können für fremde Tiere. Die Zusage kam schnell und mein Mann fuhr los.
 
Als die Katzen ankamen, gleich weiter zum Tierarzt und da gab es dann Überraschungen:
Zuerst einmal hatten beide Katzen noch Milchzähne und waren von 9 Monaten weit entfernt, die Schwester Mia ist noch ein ganz kleiner Zwerg. Milo, der uns als Mila gemeldet war, wurde dann umgetauft, da er kein Mädchen ist (in dem Moment war ich froh, dass die beiden zu uns kamen und sich nicht lustig vermehren würden). Milo war in gutem Zustand, Mia benötigte medikamentöse Hilfe, da ihre Lunge angegriffen war. Bei weiteren Checks sprangen uns die Flöhe an, die bei nicht mal einem ganzen Kammstrich über den Rücken in so einer Masse auftraten, dass die Tierärztin sagte, sowas sähe sie selten und die beiden sollten mal lieber einen Tag auf Station bleiben, da sonst die Tierpension gleich verseucht wäre. Schnell wurde ein Spot-on verabreicht, in der Station ein Abteil eingerichtet, das gereichte Futter wurde unter gegenseitigem Angeknurre hastig verschlungen. Ich sprach so vor mich hin, dass die zwei ja nochmal Glück gehabt hätten, dem Brand heile entkommen zu sein, was die Tierärztin damit kommentierte „doppeltes Glück, da sie jetzt bei Ihnen gelandet sind“.
 
Zuhause angekommen fragte ich bei den Abgebern an, ob sie uns wohl eine falsche Katze mitgegeben hätten. Nein, Man habe gesagt bekommen, es seien 2 Mädchen. Ja und danke, wegen der Flöhe habe man den Staubsauger eingesetzt. Der Größenunterschied käme davon, dass die eine Katze zuerst kein Trockenfutter habe fressen wollen.
 
Dann habe ich erstmal die Unterlagen gesichtet. Es war ein Zettel wg. Schmerzmittel für Mila dabei und auch einer mit dem Namen der Tierklinik. Dort angerufen und gefragt, was es mit dem Schmerzmittel auf sich habe und ob wir eine Bestätigung wegen der erfolgten Impfungen bekommen könnten. Und siehe da, der Fall der 2 Wohnungsbrandkatzen war bekannt – aber nur, weil die Leute morgens dort angerufen hatten. Aber auch zu der Klinik sagten sie, keine Möglichkeit zu haben, die Tierchen untersuchen zu lassen. Dann habe ich wg. dem Schmerzmittel angefragt bzw. wegen der Impfungen. Und natürlich waren keine gemacht worden, aber 14 Tage vorher war Milo dort vorgestellt worden, weil er nochmal 14 Tage zurück im Kippfenster hängen geblieben und seitdem schlimmstens gehumpelt hatte. Nach 14 Tagen war die Schwester des Besitzers dann zur Klinik gefahren. Milo hatte argen Durchfall, war bereits dort durch extremen Flohbefall aufgefallen und humpelte auf beiden Hinterbeinen. Aber, wie sollte es anders sein, weil es kein Geld gab, wurde weder geröngt noch gg. Flöhe oder Würmer behandelt. Lediglich ein Schmerzmittel und eines gg. Durchfall konnte gespritzt werden und ein Schmerzmittel zur Eingabe Zuhause wurde mitgegeben. Sowas ist einfach unfassbar. Wenn nicht böswillig, so ist das doch schon arge Tierquälerei, wenn den Tieren nicht einmal die minimalste tierärztliche Versorgung zuteilwerden konnte.
Nach diesen Infos wurde die Tierärztin nochmal informiert und am nächsten Tag, als Blut für den Test abgenommen wurde, wurden gleich Nierenwerte mit überprüft, um zu schauen, ob Nierenquetschungen vorlagen. Auch ein Röntgenbild wurde gemacht, erfreulicher Weise alles ohne weiteren Befund. Auch die FeLV/FIV-Tests sind negativ gewesen.
 
Montags sind die 2 dann in die Tierpension und eine Woche später in eine private Pflegestelle umgezogen. Hier zeigen die Zwerge sich total verschmust, verspielt und sozial mit Katzen und auch mit unseren (ruhigen) Hunden. Leider haben die 2 sich dann noch eine Erkältung mit hohem Fieber zugezogen, das wurde 10 Tage mit Antibiose behandelt, aber pünktlich zum Aufstellen des Weihnachtsbaumes waren sie wieder quietschfidel ;-).
 
In 2 Tagen (am 28.12.2017) steht die erste Impfung an, Milo soll dann auch kurzfristig kastriert werden. Eigentlich können sie nun umziehen, gern gemeinsam, aber auch einzeln zu altersentsprechenden Artgenossen, denn sie toben sehr gern mit den anderen Jungkatzen.
 
Wir wünschen uns für die Zwei liebe, verantwortungsvolle Menschen, die sich bewusst sind, dass Tiere Geld kosten und nicht nur billigstes Trockenfutter fressen müssen. Es soll ein Zuhause in reiner Wohnungshaltung sein, sehr gern mit einem gesicherten Balkon, entweder die beiden gemeinsam oder gern auch einzeln zu netten Artgenossen. Dem Menschen sind sie sehr zugewandt, sie lieben es, zu schmusen und dabei zu sein. Gern sitzen und liegen sie auf "Mensch" und geniessen es, gekrault zu werden.
 
Milo und Mia sind FeLV/FIV negativ getestet, entwurmt, entfloht, gechipt und bald auch geimpft. Milo soll baldmöglichst kastriert werden, Mia ist einfach noch zu klein, sie soll sich erst noch weiter erholen. Die 2 wohnen in 32457 Porta Westfalica in einer Pflegestelle und können nach Absprache auch besucht werden.
 
Sollten Sie Interesse an einer Adoption haben, lesen Sie sich bitte unseren Vermittlungsablauf sowie den Vertrag auf der Seite www.anaa-katzen.de VOR Anfrage durch; einige Fragen können damit im Vorfeld geklärt und Probleme vermieden werden.
Wir möchten auch darauf hinweisen, dass wir voraussetzen, dass Interessenten auch bereit sind, einmalig für unsere Tiere, die selber über 2.000 km unterwegs waren, wenn sie hier ankommen, weitere Strecken zu fahren. Im Interesse unserer Tiere suchen wir immer nach der besten Lösung, eine Lieferung vor die Haustür ist jedoch nicht möglich.
 
Kontakt:
K. Ridder
05751/4099461
 




 

Samstag, 25. November 2017

Drunky, *05/2017 – Ataxie nach Katzenseuche-Infektion

Drunky ist ein junges Katzenmädchen in ungewöhnlicher Färbung, normalerweise ziehen sich die Jungs ja meistens rot-weiß an J.
 
Sie wurde eines Tages in Madrid an einer betreuten Futterstelle gefunden, absolut zutraulich und verschmust, aber mit einem sehr auffälligen Gangbild. Die Betreuerin nahm die kleine Katze mit und brachte sie zu ANAA, da sich anscheindend jemand ihrer dort einfach entledigt hatte.
 
Bei ANAA durchlief Drunky die Standarttest; u.a. wurde nach der Ursache für die Ataxie gesucht. Drunky ist als junge Katze oder schon vor Geburt mit Katzenseuche infiziert worden, in ihrem Blut wurden Antikörper nachgewiesen, die darauf einen klaren Hinweis geben. Drunky sollte als vorsichtsmaßnahme nur zu gg. Katzenseuche geimpften Katzen vermittelt werden
 
Sie kleine Maus ist absolut niedlich, freundlich und nett. Im Tierheim lebt sie im Moment alleine, aber sie ist verträglich mit anderen Katzen,  allerdings könnte ihr Gangbild andere Katzen erstmal irritieren.
 
Hier sind zwei  Videos zu der entzückenden kleinen Fellnase:
 
Drunky ist FeLV und FIV negativ getestet worden, sie ist gechipt und momentan einfach geimpft.

Sie soll demnächst kastriert werden. Für Drunky wünschen wir uns ein ebenerdiges Zuhause mit reiner Wohnungshaltung. Ein gesicherter Balkon wäre bestimmt eine Bereicherung für sie, ist aber nicht verpflichtend. Sie sollte auf jeden Fall nette Katzengesellschaft haben, die nicht grob oder rüpelig ist, total verspielte und raufende Katzen sind nicht die geeignete Gesellschaft für sie. Ihre Menschen sollten ihr ein bisschen Zeit zur Eingewöhnung zugestehen und bedenken, dass sie auf Grund ihrer Erkrankung nicht einfach auf Möbel springen kann sondern evtl. auch mit ihren Krallen nachhelfen muss. Auch sollte es in dem Haushalt nicht zu unruhig sein. Wenn Ataxiekatzen stressfrei sind und sich wohl fühlen, können die Auffälligkeiten teilweise kaum noch sichtbar sein.
 
Sollten Sie Interesse an einer Adoption haben, lesen Sie sich bitte unseren Vermittlungsablauf sowie den Vertrag auf der Seite www.anaa-katzen.de VOR Anfrage durch; einige Fragen können damit im Vorfeld geklärt und Probleme vermieden werden.
Wir möchten auch darauf hinweisen, dass unsere genehmigten Tiertransporte nicht deutschlandweit alle Städte anfahren und wir voraussetzen, dass Interessenten auch bereit sind, einmalig für unsere Tiere, die selber über 2.000 km unterwegs waren, wenn sie hier ankommen, weitere Strecken zu fahren. Im Interesse unserer Tiere suchen wir immer nach der besten Lösung, eine Lieferung vor die Haustür ist jedoch nicht möglich.
 
Wenn Sie Ihr Herz an dieses bezaubernde Katzenmädchen verloren haben, melden Sie sich bitte:
K. Ridder
05751/4099461
 






 

Daddy - französische Bulldogge sucht dringend

Hallo liebe Tierschützer,        
                                                                                                                       
wir haben hier einen echten Notfall, und zwar unsere französische Bulldogge „Daddy“. Er ist kastriert, gechipt, geimpft und wurde im Juli 2013 geboren. Wie man vielleicht erkennen kann, stammt er aus einer Überzüchtung und daher hat er leider auch einige Defizite. Zum Teil wurden diese schon verbessert oder behoben, wie zum Beispiel die Verengung seines Rachens und der Nasenhöhlen. Auch die hervorstehenden Nickhäute wurden operativ entfernt. Zusätzlich stellte sich noch heraus, dass er taub ist.
 
Seine Vergangenheit scheint nicht so rosig gewesen zu sein. Er ist fressneidisch und das nicht nur seinen Artgenossen gegenüber. Auch bei Menschen neigt er dazu, mal zu schnappen, wenn sie sich zu nah an sein Fressen wagen. Mit Leinen oder ähnlichem hat er auch sehr schlechte Erfahrungen machen müssen, weshalb er eine starke Aggression gegen Schnüre jedweder Art hat. Es ist quasi unmöglich, mit ihm spazieren zu gehen, weil er wie ein Verrückter in die Leine beißt.
 
Von diesen leider negativen Sachen einmal abgesehen, liebt er das Spiel. Allem voran dem mit dem Ball, auch zu toben, und seit seinen Operationen tut er dies mit Leidenschaft.  In einem eingezäunten Grundstück verliert er eigentlich kaum den Blickkontakt zu seiner Bezugsperson und läuft dieser auch überall hinterher. Wenn kuscheln angesagt ist, mutiert er zu einem wahren Kampfschmuser.
 
Er ist auf der Suche nach Menschen, die bereits große Erfahrung mit seiner Rasse oder die allgemein Kenntnis über den Umgang mit schwierigen Hunden haben. Seine neuen Besitzer sollten viel Geduld und Zeit für ihn aufbringen, auch ein eingezäuntes Grundstück wäre von Nöten.
 
Wir schätzen seine Hoffnung auf ein eigenes Heim eher gering ein, aber wir gehen die Suche danach jetzt massiv an, weil er seit langer Zeit aufgrund seiner Mankos recht isoliert lebt, und das ist auf Dauer kein Zustand.
 
Bilder von ihm findet Ihr im Anhang.
 
Bei Interesse bitte melden unter der Telefonnummer: 05264/5374 oder eine Email an info@franziskushof-tierschutzverein.de
 
Vielen Dank für Eure Hilfe!
 
Susanne Häger
1. Vorsitzende

Tierschutzverein
Franziskushof e.V.
 




 

Arco, *10/2011 – FIV-positiv

Arco wurde gemeinsam mit seinem Katzenfreund in Madrid von einem Mann von der Straße aufgelesen. Leider war die andere Katze in so schlechtem Zustand, dass sie nur noch eingeschläfert werden konnte, aber für Arco war es noch nicht zu spät.
 
Arco wurde dann bei ANAA aufgenommen und durchlief die Standarttests, dabei stellte sich heraus, dass Arco FIV-positiv ist. Für solchen Katzen gibt es selten eine Möglichkeit, sie aufzunehmen, aber in Arcos Fall gab es eine Pflegestelle, die sich anbot, ihn aufzunehmen. Dort lebt Arco jetzt mit 6 Hunden und 3 ebenfalls positiven Katzen zusammen,  er scheint nicht unbedingt nach Katzengesellschaft Ausschau zu halten, kommt mit ihnen und den Hunden aber gut zurecht.
 
Arco, der ein hübsches schwarz-weißes Fellchen mit einer schönen Zeichnung hat, zeigt sich als netter, verschmuster Kater, der sich durchaus auch auf den Arm nehmen lässt und gern mit im Bett schläft.
 
Auf dem Video kann man sehr deutlich sehen, wie sehr er menschliche Gesellschaft und Streicheleinheiten genießt:
 
 
Es wäre schön, wenn wir für Arco ein Zuhause finden könnten, denn gerade für solche Katzen gibt es kaum Pflegestellen, und aktuell wartet ein FIVi in spanien dringend auf Aufnahme. Für Arco suchen wir ein Zuhause in reiner Wohnungshaltung, er könnte als Einzelkatze leben, dann aber bitte nicht in einem Haushalt, wo 10-12 Stunden niemand zuhause ist, oder aber auch zu freundlichen anderen Katzen, katzenverträgliche Hunde sind ebenfalls kein Problem. Über einen gesicherten Balkon würde er sich bestimmt freuen, ein weit zu öffnendes gesichertes Fenster sollte aber auf jeden Fall vorhanden sein.
 
Arco hat einen abgebrochenen Zahn, der noch entfernt werden muss, das soll bald erfolgen. Ansonsten ist er FIv pos. und FeLV neg. getestet, gechipt und kastriert. Er hat eine Tollwut-Impfung, auf Grund seiner Infektion wird er ansonsten nicht geimpft.
 
Sollten Sie Interesse an einer Adoption haben, lesen Sie sich bitte unseren Vermittlungsablauf sowie den Vertrag auf der Seite www.anaa-katzen.de VOR Anfrage durch; einige Fragen können damit im Vorfeld geklärt und Probleme vermieden werden.
Wir möchten auch darauf hinweisen, dass unsere genehmigten Tiertransporte nicht deutschlandweit alle Städte anfahren und wir voraussetzen, dass Interessenten auch bereit sind, einmalig für unsere Tiere, die selber über 2.000 km unterwegs waren, wenn sie hier ankommen, weitere Strecken zu fahren. Im Interesse unserer Tiere suchen wir immer nach der besten Lösung, eine Lieferung vor die Haustür ist jedoch nicht möglich.
 
Wer Platz für Arco hat und dem hübschen Katermann ein Heim bieten möchte, meldet sich bitte:
K. Ridder

05751/4099461
 


 

Casper (männlich; geb. 02.09.2019) und Kunne (weiblich; geb. 05.09.2019)

  Liebe/r Interessent/in,   wir freuen uns, dass Sie sich für eine unserer Katzen interessieren.   Leider müssen wir auf zwei Punkte besonde...