Mittwoch, 19. Juni 2013

Zitat des Tages vom 19.06.13

Ein Quäntchen wirklicher Freundschaft ist viel mehr als eine ganze Wagenladung Verehrung
Carl Hilty (1833-1909), Schweizer Staatsrechtler & Laientheologe
QUELLE: ZEITMagazin  

Dienstag, 18. Juni 2013

Lea, ca. *04/2012, wurde schlimm misshandelt

Lea ist ein Fall, wo man leider wieder am menschlichen Verstand zweifeln muss….. als 2 Monate altes Katzenbaby wurde sie so misshandelt, dass ihr echtes Auge beschädigt, ihre Nieren gequetscht wurden und sie mehr tot als lebendig war – wobei davon auszugehen ist, dass sie totgeschlagen werden sollte. Sie wurde dann, naja, irgendwie schon, gerettet, in der Form, dass jemand sie zu einer Frau brachte, die sich um Katzen kümmert. Diese Frau lebt in Bulgarien mit ihren Kindern unterhalb des Existenzminimums – und so sah Lea auch keinen Tierarzt.

Die kleine Katze musste bis auf Versorgung mit Wasser und ab und zu Futter alleine kämpfen und sie hat es geschafft – ohne Schmerzmittel – ohne Abklärung weiterer Folgen.

Unsere bulgarische Kollegin hat diese Frau nun kennen gelernt im Rahmen ihres Berufes. Die Familie ist so arm, dass manchmal gar nichts zu essen da ist und so gibt es dann 3 oder 4 Tage auch mal nur trockenes Brot – auch für Lea! Angeblich mag sie kein Katzennassfutter, jedoch wird wohl eher einfach nicht das Geld für so etwas da sein. Die Frau berichtete Denitsa von dieser Katze und dass sie große Probleme habe, ihren Kot abzusetzen…. das tut sie oft nur unter furchtbarem Schreien. Denitsa nahm sich der Sache sofort an, was gar nicht so einfach war, denn die Frau misstraut allen Menschen. Sie organisierte Nassfutterspenden für Lea und auch Trockenfutter für die anderen Katzen der Familie. Und siehe da, seitdem Lea Nassfutter und vor allem regelmäßig bekommt, gibt es diese Probleme nicht mehr.

Trotzdem lebt Lea sehr gefährlich, sie hat Freigang und die Umgebung dort ist alles andere als tierfreundlich. Die Frau will nun auch gern demnächst umziehen, wer weiß, wohin es dann geht. Die jetzige Stelle wünscht sich für Lea Freigang, jedoch denken die Tierschützer vor Ort, dass eine gesicherte Wohnung mit Balkon in Deutschland auf alle Fälle sicherer ist als der Freigang, den sie zur Zeit hat.

Denitsa hat Lea zwischenzeitlich auf FeLV/FIV testen lassen, das Ergebnis war negativ, jedoch ist es auf Grund des Freiganges immer nur eine Momentaufnahme. Lea wurde auch geimpft, die Kastration erfolgte bereits im April. Auch das Auge wurde untersucht und es stellte sich heraus, dass es sich von allein bessert und sie auch damit sehen kann.

Lea ist eine sehr kinderbezogenen Katze, sobald sie welche sieht, läuft sie hin – was leider auch schlimm für sie werden kann im Feigang, denn niemand vermag zu sagen, wie die Kinder zu Katzen eingestellt sind. Auf jeden Fall liebt sie die beiden der Familie und ist auch sonst eine verschmuste freundliche Katze.

Für Lea, die mit 2 weiteren Katzen zusammen lebt, wünschen wir uns Menschen, die ihr ein liebevolles Zuhause bieten können, bevorzugt in Wohnungshaltung mit gesichertem Balkon oder auch in einer freundlichen, ruhigen Umgebung mit Freigang.

Leas ist kastriert, bisher einfach geimpft und gechipt. Ihr Bluttest Anfang Juni war FeLV/FIV negativ.

Wir würden uns sehr freuen, für Lea tolle Menschen zu finden, die die kleine Maus verwöhnen, was sie bisher so gar nicht kennt…..

Kontakt:
K. Ridder
05751/982797
--
Kerstin Ridder
1. Vorsitzende ANAA-Katzen Deutschland e.V.
www.anaa-katzen.de
www.anaaweb.org




Freitag, 14. Juni 2013

Zitat des Tages vom 14.06.13

"Es gibt nichts Schlimmeres, als zu wissen, dass man einem guten Freund nicht mehr helfen kann."
Dame Elizabeth “Liz“ Rosemond Taylor (1932-2011), amerik.-brit. Filmschauspielerin
QUELLE: Lexikon d. Schönsten Sprichwörter & Zitate; Bassermann Verlag

Donnerstag, 13. Juni 2013

Zitat des Tages vom 13.06.13

"Eine schöne Frau wäre dumm, wenn sie auch noch klug wäre."
Werner, Mitsch (1936-2009), dt. Aphoristiker
QUELLE: „Die Wahrheit über Frauen“; Edition XXL

Zitat des Tages vom 09.06.13

"Ich habe in meinen beiden früheren Ehen Pech gehabt. Die erste Frau verließ mich, die zweite tat es nicht."
Allan Stewart Konigsberg (*1935), US-amerikan. Komiker, Filmregisseur & Musiker
QUELLE: „Die Wahrheit über Frauen“; Edition XXL

Mittwoch, 12. Juni 2013

Mahnwache bei Cirkus Krone in Bad Kreuznach





Am 8. Juni fand vor dem Cirkus Krone in Bad Kreuznach eine Mahnwache statt. Bei der von Udo Dautermann von pro-iure-animalis initiierten Aktion waren ca. 35 Personen mit vor Ort, um gegen die Wildtierhaltung im Zirkus zu protestieren.

Bad Kreuznacher Nachrichten vom 8.06.13


Der Redakteur von www.kreuznachernachrichten.de war bei der Mahnwache vor Ort und hat ein langes Gespräch mit Udo Dautermann und Harald Hoos geführt. Er hat zu der Kritik an der Wildtierhaltung im Zirkus auch weitere Informationen, u.a. bei PeTA eingeholt. Ein objektiver Bericht war das Resultat.

In diesem Zusammenhang ist interressant den Pressebericht in der Rhein-Zeitung zu lesen, dem es an Objektivität und Sachlichkeit fehlt. Es hat sich auch kein Redakteur vor Ort bemüht. Wahrscheinlich war die Gefahr zu groß, dass er Dinge wahrnehmen müsste, die nicht in seine Absicht passen ...

Rhein-Zeitung, Region Bad Kreuznach


Quelle: pro iure animalis Newsletter vom 11.06.2013

Samstag, 8. Juni 2013

Sorgenfellchen: kleiner Sonnenschein Tabitha



Kleiner Sonnenschein Tabitha



Einer meiner Katzen wurden bereits als Baby beide Augen entfernt, da sie schweren Katzenschnupfen hatte. Sie zeigt großen Lebenswillen, ist eines meiner Sonnenscheinchen.





 Damit möchte ich berichten, wie schön es ist, solch einem Tierchen ein Heim zu bieten.


Vorgeschichte 

Ende September 2007 war ich bei Recherchen zu Auslandstierschutz auf die Seiten von ANAA gestoßen und habe eine ehrenamtlich tätige Mitarbeiterin in Deutschland kennengelernt, mit der ich noch zusammenarbeite. Ich hatte mich unsterblich in ein kleines blindes Kuhkätzchen -Virginia- verliebt und wollte ihr ein Zuhause geben. Die Adoption hat wohl nicht sollen sein, da Virginia zu erbrechen begann und verstarb in der Nacht vom 27.auf den 28.09.07.

Durch Kerstin erfuhr ich von drei griechischen blinden Kätzchen (einem roten Katerchen und zwei Mädels) auf einer Pflegestelle in München, für die Adoptanten gesucht wurden. Alle drei hatten Katzenschnupfen, der -unbehandelt- zu Erblindung und u.U. zum Tode führt.
Auf meine Anfrage hin wurde mir das Portraitfoto eines Katzenkindes zugeschickt, dessen Größe nicht ersichtlich war, das "alt" aussah und mich sehr an meine verstorbene Katzenoma Elsa erinnerte. Überzeugt von der Adoption des Kätzchens war ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wirklich; Tabitha hat sich dann doch in mein Herz geschlichen und die Adoption war beschlossene Sache.

mit freundlicher Genehmigung von Verena B.


Einzug


Tabitha "reiste" Anfang Oktober 2007 mit einer jungen Frau über die Mitfahrzentrale von München nach Frankfurt und verhielt sich während der langen Fahrt -nach Aussage ihrer Chauffeuse- vorbildlich und ruhig.
Die Wartezeit am vereinbarten Treffpunkt wurde lang und länger, gepaart mit Ängsten, dass etwas passiert sein könnte und der Hoffnung, dass alles gut läuft

Etwa eineinhalb bis zwei Stunden nach der verabredeten Zeit waren sie endlich gekommen. Tabitha und ich zogen los gen Heimat.

 Zuhause empfingen sie 2 "Feinde", Lisa und Raudy. Meine Mädels fauchten sich an, gingen sich möglichst aus dem Weg, während Tabitha und Raudy schnell Freundschaft schlossen. So unterschiedlich das Gewicht und die Größe der beiden ist, sie waren und sind die geborenen Sparringspartner, die auch miteinander kuscheln.


Platz ist im kleinsten Karton



Eingewöhnung


Mit Hilfe guter Freunde des Forums für behinderte Katzen, die Erfahrung besaßen, beobachtete ich meine Bagage, ließ sie ansonsten machen. 

Tabitha fand in Raudy einen Partner, an dem sie sich orientierte. Lisa konnte lange nichts mit Tabitha anfangen, fauchte und hielt sie auf Distanz. Mit der Zeit kamen sich auch meine Mädels näher, begannen, miteinander zu spielen.

Am 26.01.08 zogen wir für 3 Monate nach Bad Kreuznach zu meiner Schwester und ihrer Familie um. Mein Trio lebte sich dort schnell ein, kam mit dem Wohnungswechsel gut zurecht.
Die Eingewöhnung dauert im günstigsten Fall etwa 6-8 Wochen. Bei meinem Dreamteam hat es länger gedauert. Da sich meine beiden Mädels jedoch "nur" aus dem Weg gegangen sind, ohne sich zu verletzen, habe ich weiter beobachtet und sie machen lassen.

Heute spielen sie häufig miteinander verstecken oder nachlaufen.

Anfang Februar wurde Tabitha -mittlerweile 7 Monate jung- das erste Mal rollig und umgarnte Raudy.
Ihre Rolligkeit wiederholte sich regelmäßig in etwa 6-monatigem Rhythmus. Da sie sehr kleinwüchsig ist, habe ich ihre Kastration auf den Sommer 2008 verschoben.


Fortsetzung folgt

Casper (männlich; geb. 02.09.2019) und Kunne (weiblich; geb. 05.09.2019)

  Liebe/r Interessent/in,   wir freuen uns, dass Sie sich für eine unserer Katzen interessieren.   Leider müssen wir auf zwei Punkte besonde...