Montag, 30. Dezember 2013

Zitat des Tages vom 30.12.13

Ein lieber Gruß ist wie ein Licht im Fenster, das uns zeigt, dass da jemand ist, der auf uns wartet und an uns denkt.
Kartini Diapari-Öngider

Montag, 23. Dezember 2013

Tierweihnacht



In dem Walde steht ein Baum,
lieblich ist er anzuschaun.
Möhren, Äpfel hängen dran
die gebracht der Weihnachtsmann.

Hat der Tiere Tisch gedeckt
sorgt sich, dass es Jedem schmeckt.
Futter soll für Alle sein,
schmatzend grunzt das wilde Schwein.

Freundlich lächelt Fuchs dem Häschen,
Mäuschen wackelt mit dem Näschen.
In der kargen Winterszeit,
solch ein Mahl die Tiere freut.

"Danke, lieber Weihnachtsmann"
stimmen sie ein Loblied an.
Auch Frau Eule, diese Waise,
krächzt ein "Danke" mit, ganz leise.

Christina Telker


Freitag, 20. Dezember 2013

Rückblick des Komitee gegen den Vogelmord e.V.

Liebe Natur- und Tierfreunde,

 das Jahr neigt sich dem Ende - Zeit für einen Rückblick. Insgesamt haben 2013 mehr als 180 Freiwillige aus 15 europäischen Ländern an den Vogelschutzcamps des Komitees gegen den Vogelmord teilgenommen. Das Resultat kann sich sehen lassen: Bei den Einsätzen auf Malta und Zypern, in Frankreich, Italien, Deutschland und Spanien sind insgesamt mehr als 30.000 Vogelfallen und Netze aufgespürt und sichergestellt worden. Den kompletten Bericht finden Sie hier.

In den letzten Tagen des Jahres sind wir allerdings auch nicht untätig: Gerade ist ein kleiner Einsatz auf Malta zuende gegangen - am vergangenen Montag hat ein Komitee-Team drei Vogelfänger, die illegale Fangnetze für Regenpfeifer aufgestellt hatten, im Norden der Insel erwischt. In Kalabrien (Süditalien) haben Komitee-Mitarbeiter in den letzten 10 Tagen 8 Wilderer überführt. Und am zweiten Weihnachtstag beginnt unser schon traditionelles "Weihnachtscamp" auf Sardinien, wo das letzte Mal in diesem Jahr Rosshaarschlingen eingesammelt werden.

 Für 2014 haben wir uns viel vorgenommen - neben den gewohnten Einsätzen haben wir vor allem eine Ausweitung unserer Aktionen auf Malta beschlossen. Es würde mich daher sehr freuen, wenn Sie unsere Aktionen für einen besseren Zugvogelschutz in Südeuropa mit einer Spende unterstützen würden.

Vielen Dank, schöne Festtage und einen guten Start ins neue Jahr!

 A. Heyd
--
Komitee gegen den Vogelmord e.V.
Committee Against Bird Slaughter (CABS)

Quelle: Komitee gegen den Vogelmord e.V.-Newsletter vom 20.12.13


Weihnachts-Spendenaktion für osteuropäische Tierheime

Weihnachts-Spendenaktion des ETN

Auszug

In diesem Jahr haben wir in vielen osteuropäischen Ländern Menschen kennenlernen dürfen, die sich unermüdlich für die Rechte und das Leben von Straßentieren einsetzen. Sei es in der Ukraine, in Rumänien oder Slowenien; überall trafen wir Menschen, die unermüdlich gegen die Ermordung oder Folterung ihrer Mitgeschöpfe protestieren.

........

Quelle: ETN-Newsletter vom 19.12.13

Montana Increases Slaughter of Wolves Perceived as a Potential Threat

Montana's brutal and aggressive policies against wolves have reached a new high of irresponsibility, as new bill amendments will allow landowners to kill a wolf on their property by simply claiming that they perceived the wolf to be a "potential threat" to human safety, livestock or dogs.
The new rules will also permit setting year-round traps for problem wolves, which will increase suffering and death of wolves and cause indiscriminate killing of 'non-target' species.
Since delisting, nearly 500 gray wolves have been officially killed in Montana by hunting and trapping. The only commitment Montana’s state wildlife agency, Fish, Wildlife and Parks (FWP) has made to gray wolves is to find as many ways as possible to kill them and drive down their numbers to maintain a minimum number of 15 breeding pairs.

Petition

Quelle: In Defence of Animals Newsletter vom 19.12.13

Donnerstag, 19. Dezember 2013

TASSO-Tipp: So nehmen Sie Ihren Tieren den Stress beim lauten Jahreswechsel

Wenn es die Deutschen zu Silvester wieder so richtig krachen lassen, verkriechen sich auch wieder viele Hunde und Katzen ängstlich unterm Sofa. Tiere haben schließlich ein bedeutend empfindlicheres Gehör als der Mensch, für sie sind explodierende Raketen und Böller echter Stress. Die Tierschutzorganisation TASSO e.V. gibt Tipps für verantwortungsvolle Tierhalter:

- Ganz wichtig: Der Tierhalter darf selbst keine Nervosität oder übertriebene Fürsorge zeigen, sondern sollte Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen und das Tier nicht in seiner Angst bestärken.
- Fenster, Türen und Rollläden geschlossen halten, damit möglichst wenige Geräusche und Lichtblitze von außen ins Innere dringen.
- Eine vertraute Person sollte sich im Raum bei dem Tier aufhalten.
- Dem Tier nicht die Ohren verstopfen, das regt es nur noch mehr auf.
- Angstlösende Medikamente vom Tierarzt helfen unmittelbar, leichte Beruhigungsmittel wie Baldrian reichen meist nicht aus. Etliche Tierhalter berichten über gute Erfahrungen mit alternativen Präparaten wie Homöopathika bzw. Bachblütenextrakten.
- Ängstliche Hunde sollten an den Tagen rund um das Silvesterfeuerwerk ausschließlich an der Leine geführt werden, da zu dieser Zeit immer wieder Knaller gezündet werden.

P. McCreight, Leiter von TASSO: „Wer ängstliche Tiere besitzt, sollte eines auf keinen Fall tun: selbst mitknallen. Dies wäre ausgesprochen verantwortungslos.“ Weitaus sinnvoller sei es, die Vorhänge zu schließen und Fernseher, Radio oder den CD-Player auf eine etwas höhere Lautstärke zu stellen. „Für mich ist der Silvesterlärm ohnehin unsinnig, teuer und akustische Umweltverschmutzung, die nicht nur unsere Haustiere, sondern auch die Wildtiere beeinträchtigt“, ergänzt McCreight.

© Copyright TASSO e.V.

Quelle: TASSO Newsletter vom 19.12.13

Dienstag, 17. Dezember 2013

Umsatzsteuerpflicht für Pferdehalter ab 1.1.2014 wird zu Tierschutzskandal

Hunderte Pferde sollen eingeschläfert werden, weil nicht mehr "rentabel"


"Ein weiteres Unding der EU-Bürokratie, die bereits mehr als 80% unserer heimischen Gesetze diktiert, tritt ab 1. Jänner 2014 in Kraft und bedeutet gleichzeitig das Todesurteil für Hunderte, wenn nicht Tausende Pferde", so Tierarzt Dr. F.-J. Plank von ANIMAL SPIRIT. "Durch Umsetzung der EU-Umsatzsteuerrichtlinie müssen ab 1. Jänner pferdehaltende Betriebe, also v.a. Einstellbetriebe ab einem Netto- Jahresumsatz von 30.000,- Euro, 20% USt. berappen, da sie aus der für die Landwirtschaft üblichen Pauschalierung herausfallen. Diese Mehrkosten werden dann großteils auf die Einsteller, also Pferdebesitzer abgewälzt, wodurch für viele die Pferdehaltung nicht mehr leistbar sein wird und so v.a. ältere "Gnadenbrot-Pferde" euthanasiert oder geschlachtet werden".

Mehr dazu HIER

Bei pferdplus.com gibt es eine  Online-Petition "Gegen eine Umsatzsteuer auf Pensionspferdehaltung"

Quelle: Animal Spirit Newslwtter vom 17.12.13

Montag, 16. Dezember 2013

Zitat des Tages vom 16.12.13

Es ist schön, den Augen dessen zu begegnen, dem man soeben etwas geschenkt hat.
Jean de La Bruyère (1645-1696), französischer Schriftsteller

Sonntag, 15. Dezember 2013

Treibjagdzeit ...

Liebe Freunde der Tiere,

In der gesamten Republik wird zur Zeit wieder exzessiv gejagt - es ist Treibjagdzeit!
Zur Zeit erhalten wir wieder viele Anrufe und Anfragen von Personen, die nicht mehr tatenlos bei dieser Tierquälerei und diesem Naturfrevel zuschauen wollen. Sie fragen um Rat, wie sie sich aktiv gegen die Machenschaften der Jäger stellen können.
Nun kann man über Jagd ausführlich und unter der Beachtung verschiedenster Gesichtspunkte diskutieren, doch alle Wege führen bei einer sachlichen Betrachtung auf den Punkt, dass Jagd unsinnig und widersinnig ist. Als Resultat kann nur festgestellt werden, dass dieses antianimalistische Treiben einfach gewollt ist – fertig!
Diese Diskussion, die inzwischen auch öfters in den Medien geführt wird, ist im Grunde genommen ausgeschöpft. Fernsehbeiträge sind in den letzten Wochen gelaufen, Berichte in Magazinen und Zeitungen erscheinen.

Viel wesentlicher als die Diskussion und Pro und Contra Jagd ist die Frage, was für Menschen sind das, die bekanntlich und offensichtlich Spaß am Töten von Tieren haben? Welche Persönlichkeitsstrukturen und welche psychischen Deformationen müssen vorliegen, dass ein Mensch sich in ein solches System integriert und dem Wahn verfällt, er würde Naturschutz betreiben und dabei noch propagiert, Jäger würden die Tiere und die Natur lieben?
Diese Diskussion muss in der Öffentlichkeit geführt werden, diese Aspekte müssen in den Vordergrund gerückt werden.

An dieser Stelle könnte man einen zynischen Gedankenansatz verfolgen: Ist die Jagd ein großes Therapieprogramm für psychisch gestörte Menschen, die einen Hang zu Gewaltphantasien haben? Ist das Programm dazu geeignet eben diesen Personen eine "Spielwiese" zu geben, damit sie nicht versuchen ihre krankhaften Triebe an Menschen auszuleben? Sind die Tiere Opfer zum Wohle der Menschheit?
Zugegeben: Der Gedankengang ist zynisch aber legitim!

Was das Verhältnis von Jägern zu Tieren und Natur angeht, geben wir Ihnen hier zwei Beispiele:

http://www.pro-iure-animalis.de/index.php?option=com_content&task=view&id=1565&Itemid=110

http://www.pro-iure-animalis.de/index.php?option=com_content&task=view&id=1568&Itemid=108

In anderen Kulturkreisen wird der brutale Umgang mit Tieren noch viel offener und hemmungsloser ausgelebt. Dazu finden Sie hier ein schockierendes Video:

http://www.pro-iure-animalis.de/index.php?option=com_content&task=view&id=1567&Itemid=109

Wir empören uns zu Recht über solche Bilder aus fernen Ländern. Diese Bilder sind aufgeregt und hektisch, die Quälereien finden offen und ungeniert statt. Aber sind wir uns in diesem Moment auch darüber bewusst, welcher Umgang mit Tieren bei uns vor der Haustür stattfindet? Ist es weniger brutal, wenn sich beispielsweise ein angeschossenes Wildschwein mit herausquellenden Gedärmen oder zerschossenem Bein durch das Dickicht im Wald schleppt, bis es qualvoll verendet? Die Liste der Beispiele in Bezug auf u.a. Jagd und Massentierhaltung könnte fortgesetzt werden ...

Was können wir erwarten, wenn tumbe Gestalten, denen die Lust auf eine Schussabgabe so das Gehirn vernebelt, durch die Landschaft ziehen und ein Pony nicht mehr von einem Wildschwein unterscheiden können?

Lesen Sie dazu hier:
http://www.pro-iure-animalis.de/index.php?option=com_content&task=view&id=1566&Itemid=108


Diese Diskussionen müssen geführt werden. Es darf nicht weiter nur über den vermeintlichen Sinn und tatsächlichen Unsinn der Jagd gesprochen werden, sondern es müssen die Menschen in das Licht der Öffentlichkeit gezerrt werden, für die dieses krude System aufrecht erhalten wird.

Und nein: Wir berichten nicht über bedauerliche Einzelfälle – so wie Jagdverbände und Behören immer wieder reflexartig argumentieren – wir berichten über ein System, das derartige „Zwischenfälle“ geradezu provoziert!


Zum Schluss noch ein Geschenktipp für Weihnachten:
In unserer EDITION GEGENSICHT finden Sie verschiedene Bücher – zum Selbstlesen oder als Weihnachtsgeschenk.
Gehen Sie einfach mal Stöbern: http://www.gegensicht.de


Herzliche Grüße
für pro iure animalis

Dr. G. Bleibohm und H. Hoos

Quelle: pro iure animalis Newsletter vom 14.12.13

Vogelschutz-Newsletter 40/2013 - aktuelle Protestaktion

Liebe Natur- und Tierfreunde,

der Goldregenpfeifer ist einer unserer seltensten Brutvögel - in
Deutschland brüten gerade noch 4 Paare. Mit viel Herzblut und
Steuergeldern wird die Population des kleinen Watvogels in Niedersachsen
umsorgt. Trotz der dramatischen Bestandssituation ist der
Goldregenpfeifer auf Malta jetzt wieder zum Fang mit riesigen
Schlagnetzen freigegeben worden; statt im Winterquartier landen die
Raritäten in der Pfanne! Das Komitee gegen den Vogelmord hat eine
Protestaktion an Maltas Regierungschef Joseph Muscat gestartet. Eine
vorgefertigte Protestmail und nähere Informationen zu dem Skandal finden
Sie auf unserer Internetseite:
http://www.komitee.de/content/protest/goldregenpfeifer-fang-auf-malta

Daneben haben wir auch Protestpostkarte erstellt, die Sie nach Malta
schicken können. Die Karte ist mit unserem Weihnachtsanschreiben
verschickt worden und wird bei denen, die in unserem Postverteiler sind,
in diesen Tagen im Briefkasten sein. Wenn Sie nicht im Verteiler sind
und/oder mehr Karten haben möchten, können Sie diese gerne in beliebiger
Menge bei uns bestellen. Schicken Sie uns einfach eine Mail an
komitee@komitee.de oder benutzen Sie unsere Online-Bestellseite:
http://www.komitee.de/content/service/infomaterial/bestellungx


Die Stimmung auf Malta ist derzeit relativ jagdkritisch - wir haben eine
reelle Chance, mit unserem Protest gehört zu werden. Es würde mich daher
sehr freuen, wenn Sie mitmachen und auch interessierte Bekannte auf die
Aktion aufmerksam machen würden.

 Vielen Dank und beste Grüße
 A. Heyd
--
Komitee gegen den Vogelmord e.V.
Committee Against Bird Slaughter (CABS)

Quelle: Komitee gegen den Vogelmord e. V. (CABS) Newsletter vom 13.12.13

Zitat des Tages vom 15.12.13

Die kostbarsten Geschenke kann niemand kaufen, und doch kann sie sich jeder leisten.
Jochen Mariss

Donnerstag, 12. Dezember 2013

Vor Gericht: Tödliche Verwechslung - Jäger erschießt Islandpony statt Wildschwein

Nachdem ein Jäger bereits im August 2012 bei der Jagd irrtümlich ein Islandpony mit einem Wildschwein verwechselt und getötet hatte, hatte die zuständige Waffenbehörde die ihm erteilte waffen- und munitionsrechtliche Erlaubnis widerrufen. Der Jäger erhob Widerspruch und wandte sich an das Verwaltungsgericht Berlin. Er begründete seinen Antrag mit folgenden Argumenten: Es habe sich um nur einen einzigen Fehlschuss gehandelt, bei dessen Abgabe es zudem schon dunkel gewesen sei. Im Übrigen habe die Staatsanwaltschaft das gegen ihn eingeleitete Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingestellt.

Diese Argumente überzeugten das Berliner Gericht jedoch nicht, da es zu den elementaren Verhaltensregeln eines Jägers bei der Jagd gehöre, dass er sich vor der Abgabe eines Schusses zu vergewissern habe, auf welches Tier er schieße. Hierzu habe er das Tier vorher "nach seiner Art, eventuell auch nach Alter, Geschlecht und Körperzustand zu bestimmen". Bereits die kleinste Unsicherheit verbiete daher einen Schuss, zumal er von dem naheliegenden Ponyhof wusste. Erschwerend kam das von dem Jäger selbst vorgebrachte Argument der Dunkelheit hinzu. Gerade dann, so das Gericht, hätte er überhaupt nicht schießen dürfen. Das Verwaltungsgericht hat in seiner Eilentscheidung die Entscheidung der Waffenbehörde bestätigt und dem Jäger die Zuverlässigkeit abgesprochen. Gegen diesen Beschluss kann der Jäger Beschwerde beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg einlegen. (Beschluss vom 23.10.2013, Az. VG 1 L 251.13.)

© Copyright TASSO e.V.

Quelle: TASSO Newsletter vom 12.12.2013

Streuner-Morde: Bericht über "Runden Tisch" in rumän. Botschaft Wien

Zum "Runden Tisch", zu der die rumänische Botschaft in Wien verschiedene Tierschutz-Organisationen - u.a. auch Dr. FJ. Plank von ANIMAL SPIRIT - am 5.12.13 geladen hatte, hier auszugsweise ein kritischer Bericht von Maria Winterleitner von der Tierhilfe KOS, mit dem wir uns voll solidarisieren können. Denn trotz aller schöner Worte geht der tägliche Massenmord an Hunderttausenden Streunerhunden in Rumänien, nach der skandalösen Verabschiedung des sog. "Euthanasie-Gesetzes", welches v.a. ein Riesen-Geschäft für die Hundefänger-Mafia ist, ungebrochen weiter:

"Beim Treffen in der rumänischen Botschaft wollte man die integren rumänischen Tierschützer Claudiu Dumitriu und Carmen Arsene auf keinen Fall dabei haben und wurden daher nicht eingeladen. Dafür waren 2 Vertreter von „Dogtown“ (ein riesiges rumänisches "Tierasyl") eingeladen und sie forderten sehr überheblich Unterstützung von ausländischen NGO's. Dazu ist zu sagen, daß Dogtown – eine riesige Anstalt - vom Sohn des Bürgermeisters Sorin Oprescu, eines offensichtlichen Hundehassers, gegründet wurde.

Bei der Besprechung wurde die Durchführung des neuen "Tötungsgesetzes" vorgestellt. Es solle angeblich mehr Kontrolle bei Mißhandlungen von Hunden integriert werden bzw. eine Kastrationspflicht für Hunde im Privatbesitz verbindlich werden (das sind geschätzte 5 Millionen!). Innerhalb eines Jahres müssen alle Privattiere kastriert sein. Allerdings verdient ein Durchschnittsbürger in Rumänien gerade 300 Euro im Monat... D.h. es wird auf Hilfe aus dem Ausland gehofft, vor allem bei der Vermittlung. Natürlich ist es völlig unealistisch, alle Hunde in den öffentlichen Tierheimen innerhalb von vierzehn Tagen zu vermitteln. Die Hunde müssen aber von der Straße und es ist illegal, Hunde - auch nicht nach der Kastration - auf die Straße zurückzubringen!

Mehr dazu HIER

Nachsatz: Das Vernichtungsgesetz wurde bei dieser "Besprechung" eine Stunde lang erklärt, Fragen und Einwände wurden abgewürgt, man durfte nur freundlich nicken. Danach hatten ca. 15 Personen 30 Minuten lang Zeit, Vorschläge zu machen. Das allerschlimmste waren die „vorbestellten Medien“: Kurier und ORF berichteten über ein gelungenes Treffen! Daß nur Personen interviewt wurden, die sicher nichts Kritisches gegen Rumänien sagen, wird nicht erwähnt. Es stellt sich die Frage, wo leben wir hier in Österreich? Bringen jetzt rumänische Politiker diktatorisches Handeln und Einheits-Berichterstattung in unser Land oder existierte dies schon davor? Wieso ist es in Deutschland möglich, objektiv über die Hundemorde - wie in VOX, WDR, ARD - zu berichten und wieso werden in Österreich die Verursacher dieser Massenmorde unterstützt?
Maria Winterleitner

Ein weiterer kritischer Bericht zu dieser Farce-"Besprechung" auch auf RespekTiere.at

Quelle: Animal Spirit Newsletter vom 11.12.2013

Zitat des Tages vom 12.12.13

Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeiten in kleinen Dingen.
Wilhelm Busch (1832-1908), dt. Schriftsteller, Maler u. Zeichner

Mittwoch, 11. Dezember 2013

Zitat des Tages vom 11.12.13

Einander zu schreiben, ist der Versuch, ein Sternenfunkeln aus Wörtern in das Herz eines anderen Menschen zu schicken.
Jochen Mariss

Dienstag, 10. Dezember 2013

Zitat

Wenn du die Menschen glücklich machen
willst, dann beschenke sie nicht
sondern nimm ihnen einige ihrer Wünsche

Epikur

ANAA- Notfellchen Iggy

 Iggy, *06/2013, rechtes Auge entfernt


Iggy ist ein kleiner Katzenjunge, der zusammen mit Ziggy von einem Mitglied von ANAA in Madrid gefunden wurden. Beide Muckel waren zu Anfang extrem ängstlich, wer weiß, welche Erfahrungen sie schon mit der Spezies Mensch gesammelt hatten. Die Zwei durften dann auf eine Pflegestelle ziehen, die sich viel Mühe mit ihnen gibt und dort sind sie auch schon etwas zutraulicher. Leider kann es natürlich sein, dass bei einer Vermittlung zumindest zu Beginn dann wieder viel Geduld und Ruhe gefragt ist.

Iggys rechtes Auge war komplett abgestorben und verkümmert, es musste entfernt werden, um eine Infektion in der Augenhöhle zu verhindern, diese wurde dann gleich mit verschlossen. Nun sieht der kleine Kerl mit der wunderschönen symmetrischen Gesichtzeichnung aus wie ein kleiner Pirat. Große Probleme haben zu Anfang auch Ohrmilben bereitet, jedoch ist das nun fast geschafft, die Kollegin schrieb, die Ohren sehen nahezu perfekt aus.

Für Iggy, der unbedingt ganz soziale und Menschen gegenüber zutrauliche Katzengesellschaft benötigt, werden ruhige, freundliche, geduldige Menschen gesucht, die keinerlei Ansprüche stellen an den kleinen Mann, wo er in Ruhe ankommen darf. Ein gesicherter Balkon wäre sehr schön, zumindest ein gesichertes, weit zu öffnendes Fenster muss aber vorhanden sein.

Wer sich vorstellen kann, über die nötige Geduld zu verfügen und sich in den kleinen Burschen verguckt hat, meldet sich bitte! Weitere Bilder wurden bereits angefragt, zur Zeit haben wir leider nur dieses eine.

Sollten Sie Interesse an einer Adoption haben, lesen Sie sich bitte unseren "Vermittlungsablauf" auf der Seite www.anaa-katzen.de VOR Anfrage durch, einige Fragen können damit im Vorfeld geklärt und Probleme vermieden werden. Wir möchten auch darauf hinweisen, dass nicht alle dt. Flughäfen von Madrid aus angeflogen werden und wir voraussetzen, dass Interessenten auch bereit sind, weitere Strecken zu fahren. Im Interesse unserer Tiere suchen wir immer nach der besten Lösung, eine Lieferung vor die Haustür ist jedoch nicht möglich.

Kontakt für das kleine Einäuglein:
K. Ridder
05751/982797
Kerstin@anaa-katzen.de




 

Sonntag, 8. Dezember 2013

Nikolaus, ca. *2007, FIV positiv

Nikolaus ist ein deutscher Kater, der sein ganzes bisheriges Leben irgendwie sich selbst überlassen in der großen „Freiheit“ zurecht kommen musste.

Im Frühjahr erschien er auf einem Reiterhof, zeigte sich jedoch nur aus der Ferne und fiel vor allem durch sein fehlendes linkes Auge auf. Versuche, ihn mit der Katzenfalle einzufangen, scheiterten und dann war er spurlos wieder so schnell verschwunden wie er dort aufgetaucht war.

Jetzt ist er eher ganz zufällig zu ANAA-Katzen Deutschland gekommen und zwar am Nikolaustag, der damit auch sein Namenstag wurde. Bereits Anfang der Nikolaustag-Woche war er von einer Privatperson, bei der er sich dann quasi nach dem Reiterhof einquartiert hatte, eingefangen und zum Tierarzt gebracht worden, damit er zumindest kastriert und mit versorgter Augenhöhle weiterhin draußen leben sollte.

Beim Tierarzt zeigte Nikolaus dann, dass er gar nicht wild, sondern nach anfänglicher Schüchternheit sehr menschenbezogen und verschmust ist, die Praxis schwärmte in den höchsten Tönen von ihm… damit wurde dann die angesetzte „Auswilderung“ täglich verschoben, bis er jetzt am Nikolaustag tatsächlich einäugig wieder hinaus sollte, da sich einfach keine andere Lösung fand. Durch die Tatsache, dass Nikolaus von einer sehr engagierten Tierschützerin zum Tierarzt gebracht wurde und wieder abgeholt werden sollte, die wiederum mit mir bekannt ist, wurde ich dann beim Treffen im Wartezimmer angesprochen, ob ich keine Lösung für ihn hätte. Nach einigem Hin- und Her-Telefonieren war zumindest bis zum 17.12. erstmal ein Einzelzimmerplatz in der Pension sicher, damit wurde beim Tierarzt dann grünes Licht für FeLV und FIV-Test sowie die Impfungen und das Setzen eines Transponders gegeben.

Am heutigen Abholtag, dem 07.12.13, kam morgens ein Anruf aus der Praxis – das erste Mal bei einer Neuaufnahme ein positiver FIV-Test. Was nun? Einschläfern nach all’ der Mühe und den Operationen? Auswildern kam schon vorher auf Grund des Verhaltens und des fehlenden Auges nicht mehr in Frage, nun sprach auch das Ergebnis strikt dagegen.

Obwohl wir sicher sind, dass es kein leichter Weg sein wird, für Nikolaus ein Zuhause in reiner Wohnungshaltung, aber auf jeden Fall mit gesichertem Balkon, Terrasse oder Garten zu finden, haben wir uns entschieden, es zu versuchen. So wartet das Kerle nun geimpft, gechippt und kastriert, nach Augen-OP sowie Floh- und Wurmbehandlung mit einem geschätzten „Kampfgewicht“ von 6-7 kg in der Tierpension auf ein Wunder in Form eines Pflege- oder natürlich noch besseren Endplatzes, da am 17.12.2013 das Zimmer in der Pension geräumt werden muss. Einen Plan B, also wohin mit ihm dann, haben wir leider noch nicht.

Nikolaus hat draußen mit anderen Katzen gemeinsam gelebt, wir haben da jetzt allerdings keine Testmöglichkeit, da wir selbstverständlich keine gesunden Katzen gefährden wollen.

Von daher denken wir, dass es vermutlich am besten wäre, wenn er ein Zuhause in Einzelhaltung finden könnte.

Nikolaus lebt in 32457 Porta Westfalica und könnte dort auch nach Absprache besucht werden. Zur Zeit trägt er auf Grund der Augen-OP noch einen Kragen, bis die Wunde richtig verheilt ist. Heute zeigte er sich doch recht verschüchtert, Futter hat aber bereits gut geschmeckt.

Wer Nikolaus ein Pätzchen bieten kann, meldet sich bitte bei

K. Ridder
05751 /982797
kerstin@anaa-katzen.de









Zitat des Tages vom 08.12.13

Ein Engel ist jemand, den Gott uns ins Leben schickt, unerwartet und unverdient, damit er uns, wenn es ganz dunkel ist, ein paar Sterne anzündet.
unbekannt

Freitag, 6. Dezember 2013

Manifest zu den Grundrechten der Tiere

Liebe Freunde der Tiere,

wir haben ein "Manifest zu den Grundrechten der Tiere" erstellt, das als Positionsbestimmung den Rahmen absteckt, in dem wir mit unseren Mitgeschöpfen, den Tieren, jetzt und künftig zusammen leben sollten.

Lesen Sie das Manifest hier!

Für pro-iure-animalis bedeutet dieses Manifest den Kern seines Selbstverständnisses.
Wer sich mit dem Manifest identifizieren kann, darf es gerne übernehmen und sollte uns seine Zustimmung mitteilen, damit wir eine Liste der Unterstützer auflegen können.
Je mehr Organisationen den Text vertreten und publizieren, desto größer ist die Chance für unser gemeinsames Anliegen, der Tierwelt einen respektvollen und friedlichen Umgang im Denken der Menschen zu sichern.

In diesem Sinne hoffen wir auf Ihre Unterstützung und auf eine breite Verteilung des Manifestes.

Herzliche Grüße
für pro iure animalis

Dr. G. Bleibohm und H. Hoos

Quelle: pro iure animalis Newsletter vom 05.12.13

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Abholung Flughafen München - Transport nach Salzburg

Hallo,

für eines unserer Fellchen, welches seit über einem Jahr auf der Aufnahme-Warteliste steht, hat sich jetzt ein Plätzchen in Salzburg gefunden. Leider ist die Adoptantin selbständige Tierärztin und kann gerade an diesem Flugtag bedingt durch die Sprechstunde ausnahmesweise mal nicht selber fahren....

Der Flug käme am Montag, dem 09.12.2013  um 10.05. in München an, von dort müsste Lapeto dann nach Salzburg....

Irgendwer da, der vielleicht schon Urlaub hat und helfen könnte?

Kontakt: Kerstin, 05751/982797, Kerstin@anaa-katzen.de

Liebe Grüße


Kerstin Ridder
1. Vorsitzende
ANAA-Katzen Deutschland e.V.
www.anaa-katzen.de
www.anaaweb.org

Biser, *2010, FIV-positiv

Biser (geb. ca. 2010) wurde von einer jungen Frau gefunden, die einen Spaziergang im Wald, nahe eines verlassenen Militärgeländes vor den Toren Sofias machte. Wer weiß, wie lange Biser schon auf der verzweifelten Suche nach Hilfe war. Das arme Katerchen hatte zwar ein erstaunlich sauberes und weißes Fell, war aber völlig abgemagert und bettelte seine Finderin sehnsüchtig an, ihn doch mitzunehmen. Irgendjemand hatte Biser eine Schüssel mit Wasser hingestellt - möglicherweise sogar derjenige, der Biser im Wald ausgesetzt hat – vielleicht, um sein Gewissen zu beruhigen….. Die Spaziergängerin hatte nur ein Stück trockenes Brot bei sich, auf das Biser sich jedoch sofort hungrig stürzte. Da sie nicht mit dem Auto da war, musste sie zu ihrem Bedauern Biser zurücklassen. Zurück in Sofia, verständigte sie aber sofort unsere Tierschutzkolleginnen und fuhr zusammen mit ihnen zu dem Waldstück, um bei der Suche nach Biser zu helfen. Biser lief ihnen bereits entgegen und trug als Willkommensgeschenk eine Maus in seiner Schnauze.

Das Tauschangebot Brathuhn gegen Waldmaus erschien Biser durchaus verlockend und während er zufrieden sein Hühnchen mampfte, wurde das Mäuschen zwar mit pochendem Herzchen, aber unversehrt, in die Freiheit entlassen. Nach der leckeren Mahlzeit ließ Biser sich nicht lange bitten, sondern problemlos auf dem Arm zum Auto bringen. Die Katzenbox begeisterte ihn zwar nicht unbedingt, aber ein kleiner Bestechungsversuch mit einem Stück Huhn machte aus dem maunzenden Biser einen braven und glücklichen Kater.

Am nächsten Tag wurde Biser beim Tierarzt gründlich durchgecheckt. Biser war zwar dünn, aber sonst bei sehr guter Gesundheit. Die Blutwerte waren in Ordnung nur leider zeigte der FIV-Test ein positives Ergebnis. Biser ist lediglich ein positiver FIV-Träger und zeigt keinerlei Krankheitssymptome.

Wer den Begriff „Schmusekatze“ erfunden hat, muss dabei an Biser gedacht haben. Er ist der größte Kuschler vor dem Herrn und genießt es – laut schnurrend - gekrault und liebkost zu werden. Offensichtlich hat Biser ein großes Nachholbedürfnis was menschliche Zuwendung anbelangt. Seine Menschen liebt er nicht nur heiß und innig, er hat sie sozusagen zum Fressen gern. Biser ist von Streicheleinheiten so begeistert, dass er großzügig Liebesbisse verteilt, die auch manchmal etwas überschwänglich ausfallen können, aber aus tiefstem Herzen nett gemeint sind. Generell zeigt er bei seinen Liebesbekundungen vollen Körpereinsatz und tretelt mit allen vier Pfötchen gleichzeitig, sobald er den Schoß erobert hat. Ansonsten hat Biser ein eher ruhiges, ausgeglichenes und überaus angenehmes Wesen.

Umso trauriger ist es, dass der wunderhübsche Biser aufgrund seines positiven FIV-Testes, auf seiner jetzigen Pflegestelle nun separiert im Badezimmer leben muss. Für den kontaktfreudigen Biser ist das eine schreckliche Strafe und er versucht dauernd, auf den Türgriff zu springen, um die Welt dahinter zu erkunden. Zwar lebt Biser derzeit von anderen Katzen getrennt, in der Tierklinik zeigte er an Artgenossen aber neugieriges und freundliches Interesse. Mit Hunden hat Biser möglicherweise schon einmal schlechte Erfahrungen machen müssen, denn sie faucht er an.

Auch wenn Bisers Vermittlungschancen aufgrund des positiven FIV-Testes denkbar schlecht sind, so sind wir sicher, dass es irgendwo einen Menschen gibt, der diesen wundervollen Traumkater ins Herz schließt. Biser ist eine große Bereicherung und die Entscheidung für ihn wird man niemals bereuen. Perfekt wäre ein Haushalt mit einer weiteren FIV-positiven Katze, damit Biser endlich einen netten Spiel- und Kuschelgefährten bekommt.

Wir vermitteln unseren Schmusebären ausschließlich in Wohnungshaltung. Ein gesicherter Balkon oder eine geschützte Terrasse wären sehr wünschenswert und würden dem süßen Biser ermöglichen, sich frischen Wind ums Näschen wehen zu lassen.

Biser ist bereits kastriert, geimpft, gechipt, entwurmt, positiv auf FIV und negativ auf FeLV getestet.

Sollten Sie Interesse an einer Adoption haben, lesen Sie sich bitte unseren "Vermittlungsablauf" auf der Seite www.anaa-katzen.de VOR Anfrage durch, einige Fragen können damit im Vorfeld geklärt und Probleme vermieden werden. Vielen Dank.

Hätte Biser drei Wünsche frei, so würde er auf zwei verzichten und nur seinen größten nennen: Ihren Anruf bei:

Kontakt
J. Lindner
0571- 596 753 30
Jana@anaa-katzen.de (Rückruf nur auf Festnetz möglich)





Bijou und Bobby, *08/2013, sehr schüchterne Katzenkinder

Bijou und Bobby sind 2 kleine deutsche Katzenkinder, die irgendwann im November an einem Pferdestall im Kalletal auftauchen. Hungrig und ohne Mama suchten sie ein Auskommen, was natürlich ohne Futter und mit zunehmender Kälte kaum gegeben war.

Freundlicherweise wurden wir jedoch informiert und nach kurzer Recherche entschlossen wir uns, die 2 mittels Katzenfalle zu fangen und aufzunehmen. Die Überlegung, da ja bisher ohne Erfahrung mit Menschen, sie wieder zurückzusetzen, haben wir bei den zunehmend kalten Nächten und dem Wunsch des Hofbesitzers, nirgends zu füttern, schnell verworfen.

Die 2 Babies sind dann auch lieb nacheinander in die Falle gelaufen, der Hunger war so groß, dass auch Bobby, der als 2. hineinging, nicht durch das Zufallen der Falle bei seiner Schwester abgehalten wurde. Die Zwei mussten dann eine Nacht bei der jetzigen Pflegestelle in einem großen Käfig mit Klo und Futter ausharren, um am nächsten Morgen dann direkt zum Tierarzt gefahren zu werden. Deutlich sieht man ihre Skepsis auf dem Foto mit dem Käfig.

Entgegen der Annahme, sie müssten für die Blutabnahme sediert werden, haben sich beide tapfer gehalten und Lederhandschuhe haben dann die Sedierung erspart. Erst dabei wurde festgestellt, dass Bobby ein Bobby ist. Die 2 kleinen Muckel wurden getestet, entfloht, geimpft und entwurmt. Die 2. Impfung ist in Kürze dran und dann werden die 2 auch gekennzeichnet.

Bijou sieht fast aus wie Emily und auch altersmäßig sind da keine großen Unterschiede, selbst die Fressgewohnheiten sind gleich… rasend schnell, laut knurrend und gegen alles verteidigend was kommt, wird geschlungen - bloß den Kopf nicht aus dem Napf hebenJ.

Bisher ist es leider nur beim Fressen möglich, die 2 zu streicheln, Bijou kann man dabei auch schon mal anheben. Zu Beginn haben sie vor allem Angst gehabt, Katzenangeln, rollende Bälle, alles sehr suspekt. Trotzdem wollen sie immer überall dabei sein und so hat es auch nur 3 Tage gedauert, bis sie entdeckt haben, dass das Wohnzimmer ein toller Raum ist mit vielen Überraschungen. Wenn nicht miteinander oder mit Emily getobt wird (meistens spielen die 2 jedoch ausschließlich zusammen), liegt man auf einem der Kratzbäume, einem Stuhl oder einer warmen Sofadecke, um zu schlafen. Es wird sicherlich noch viel Geduld kosten, bis die 2 zugänglicher werden, unter Umständen werden sie auch Menschen niemals so toll finden, als dass man sich von denen streicheln oder herumtragen lassen kann, aber sie sind wirklich keine kleinen Geschöpfe, die man jetzt wieder nach draußen setzen und sich selbst überlassen kann. Ruhige, geduldige Menschen, die keine Erwartungen, dafür aber mindestens schon eine sehr soziale menschenbezogenen und katzenfreundliche Samtpfote haben, wären ideal.

Bijou und Bobby sollen ausschließlich in Wohnungshaltung vermittelt werden, sie sind beide FeLV/FIV neg. getestet, geimpft und gechipt. Beide haben einen gelben Heimtierpass. Mit anderen Katzen sind sie absolut unproblematisch, bis auf die Tatsache, dass es (noch) keine Kuscheltiere sind, sind beide absolut entzückend.

Sie können getrennt vermittelt werden, jedoch, wenn man die 2 so spielen sieht, denke ich, dass man ihnen damit die einzige Sicherheit, nämlich das Geschwistertier, entziehen würde.

Wer Ausdauer, Geduld, Ruhe und Zeit hat und den beiden ein liebevolles Zuhause geben möchte, gern mit einem gut gesichertem Balkon oder zumindest einem gut gesichertem, weit zu öffnendem Fenster, meldet sich bitte. Sollten Sie Interesse an einer Adoption haben, lesen Sie sich bitte unseren "Vermittlungsablauf" auf der Seite www.anaa-katzen.de VOR Anfrage durch, einige Fragen können damit im Vorfeld geklärt und Probleme vermieden werden.

Kontakt:
K. Ridder
05751/982797
Kerstin@anaa-katzen.de





Montag, 2. Dezember 2013

Seeadler stibitzt Kamera und filmt seine Reise

Ein diebischer Vogel wurde ungewollt zum Video-Star: Der Seeadler hat sich die laufende Kamera seiner Parkranger geschnappt und damit nicht nur seinen Flug gefilmt, sondern auch ein Selfie gemacht.


Ein vorwitziger Seeadler hat an einem Fluss im nordwestlichen Australien eine zum Filmen von Krokodilen postierte Kamera stibitzt und ist damit 110 Kilometer weit geflogen.

Parkhüter in der abgelegenen Region Kimberley zeigten beeindruckendes Filmmaterial vom Streich des Vogels, der die zehn bis 15 Zentimeter lange und etwa fünf Zentimeter breite KamDie era an einem anderen Ort fallen gelassen hatte.

Auf dem Video sind die schlagenden Flügel des Adlers zu sehen, als er die Kamera schnappt und mit ihr wegfliegt. Auch ein kleines "Selbstporträt" nahm der Adler auf, als er mit seinem Gesicht an die Linse stieß.

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Quelle: Die Welt online vom 02.12.13

tierischer Dieb

DRINGEND VK in 56379 Kördorf für 18jähriges ANAA-Katzenpärchen gesucht

Hallo, unsere beiden Oldies haben die Chance auf ein - erstmal so klingendes - schönes Zuhause. Leider finde ich niemanden für eine...