Montag, 30. September 2013

Mia Farrow, *04/2010, div. gesundheitliche Einschränkungen

Mia ist eine Katze mit einem langen Leidensweg...
Sie wurde in Madrid an einem Futterplatz für wilde Katzen entdeckt und die dortige Helferin „verfolgte“ Mia, die vorher dort nie gesehen worden war, zu einem naheliegenden verlassenen Haus. Dort präsentierte Mia dann ihre Babies…. und von da führte der Weg dann zu ANAA auf eine Pflegestelle. Mias Babies wurden nach und nach vermittelt, nur für Mia interessierte sich keiner. Nachdem ihre Kinder aus dem Haus waren, zeigte Mia sich anderen Katzen gegenüber als wenig sozial, so dass sie einen Platz als Einzelkatze benötigt. Fast 1,5 Jahre hat sie in Spanien auf verschiedenen Plätzen gewartet, ohne jemals eine Anfrage von dort oder aus Deutschland erhalten zu haben…
Nachdem sich in Deutschland für Mia dann ein Pflegeplatz auftat, ist sie die weite Reise angetreten, in der Hoffnung, erstmal in Deutschland, vielleicht doch noch ihre Menschen zu finden. Hier angekommen, zeigte sie sich als extrem ruhig – zu ruhig.
Ein Kollege besuchte Mia auf der Pflegestelle und sah, dass der Ellenbogen eine merkwürdige Stellung hatte. Zudem fand sich beim Streicheln ein Knubbel unter der Achsel. Natürlich wollten wir das jetzt nicht auf sich beruhen lassen, zusätzlich war der Pflegestelle aufgefallen, dass die Maus nicht gut fraß und ein Zahn schwarz war.
Der Besuch beim TA brachte keine guten Nachrichten….. der schwarze Zahn musste unbedingt gezogen werden. Auch fehlen die unteren Schneidezähne, was evtl. durch ein Trauma verursacht worden sein könnte.
Es stellte sich bei der OP dann heraus, dass der Knubbel ein Luftgewehrprojektil war. Ohnehin in Narkose wurde sie daher komplett (ohne Kopf) geröntgt.
Mia’s Ellenbogen ist von einem Projektil zertrümmert worden, durch die verursachten Knochenbrüche sitzen Gelenk und Knochen nicht mehr zusammen. Gleichzeitig wurden weitere Munitionsteile gefunden, jedoch nicht entfernt. Ihr ruhiges Wesen würde sich durchaus mit Schmerzen erklären lassen.
In der OP wurde der Eckzahn entfernt, zusätzlich wurde anschließend Metacam, ein Schmerzmittel, verordnet. Seitdem der Zahn heraus ist, frisst Mia wieder besser, allerdings ist sie an Trockenfutter nur interessiert, wenn das bevorzugte Nassfutter alle ist. Der Mundraum sollte lt. Tierärztin weiter beobachtet werden, da ein weiterer Zahn bereits eine leichte Verfärbung aufweist.
Nach der OP begann Mia leider, sich verschiedene Stellen intensiv zu lecken. Bereits nach Ankunft hatte sie damit angefangen, jetzt verstärkte sich das Ganze. Hatte es an den Hinterbeinen begonnen, fing sie nun an, sich den Hals aufzukratzen und zu -lecken. Versuche, sie mit Cortison und einem Halskragen zu behandeln, blieben erfolglos. Die OP-Stelle wurde nach dem Fädenziehen ebenfalls rasch wieder aufgekratzt, so dass ein innerer Faden bereits sichtbar war und entfernt werden musste.
Eine Behandlung mit Advocat verursachte über Nacht eine neue Kratzstelle. Scheinbar verträgt Mia dieses Präparat nicht. Statt Advocat wurde nun auf Ivomec zurückgegriffen, um auch weiterhin gegen evtl. vorhandene innere Parasiten zu behandeln.
Zwischenzeitlich wurden 2 Ärzte um Rat gefragt; es wurde erneut Blut abgenommen, um die beim 1. Mal erhöhten eosinophilen Granulozyten zu überprüfen. Beim 2. Mal waren diese - vermutlich aufgrund des Cortisons - fast im Normbereich.
Es wurde dann noch auf weitere Möglichkeiten untersucht und ein positives Ergebnis wurde bei der Toxoplasmose ermittelt. Nun haben jedoch 45 – 75 % aller Katzen einen Toxoplasmosetiter im Blut, sind dabei aber völlig symptomlos. Toxoplasmose ist für den Menschen nur gefährlich, wenn die Erreger mit ausgeschieden werden, und dann anfällige Menschen (Schwangere, HIV-Positive und Kinder) mit dem mindestens 48 Stunden alten Kot in Berührung kommen. Eine Kotuntersuchung zeigte, dass Mia keine Erreger ausschied und das machte dann wieder die nächste Vorgehensweise schwierig, da es unterschiedliche Auffassungen gibt, ob und wie dann behandelt werden muss. Es ist nun dahingehend eine Einigung erreicht, dass die Toxoplasmose, weil der Titer schon recht hoch ist, behandelt wird, da die Erkrankung halt Veränderungen im Muskelgewebe verursachen KANN und somit evtl. eine Ursache für das Kratzen sein könnte.
Ein zu Rate gezogener Tierarzt schaute sich ein Video von Mia an (sie ist inzwischen so oft zum Tierarzt gefahren worden, wir wollten ihr eine erneute längere Fahrt nicht zumuten), um uns hinsichtlich des Vorderbeines zu beraten. Er war nach Ansicht des Röntgenbildes erstaunt, dass Mia so gut läuft. Angedacht war, falls sich die bereits bei der Streckprobe gezeigte Athrose als extrem erweist, u. U. das Vorderbein zu amputieren, da eine Wiederherstellung des Gelenkes nicht möglich ist. Das ist zum jetzigen Zeitpunkt nun allerdings gar kein Thema mehr, trotzdem könnte sich über die Jahre eine Verschlechterung ergeben und es könnte vielleicht auch irgendwann dann eine geeignete Maßnahme notwendig werden.
Zum jetzigen Zeitpunkt wird nun die Toxoplamose behandelt (Zeitdauer 4 Wochen, Beginn Ende September) und es erfolgt eine Gabe von Metacam gegen die Schmerzen, wobei hier nun versucht wird, sie runter zu dosieren.. Mia ist wirklich ein ganz armer Wichtel…
Vom Wesen her beschreibt die Pflegestelle Mia als Traumkatze. Sie ist lieb, ruhig, schläft ab und an mit im Bett. Das Zusammenleben mit dem Hund ist an und für sich problemlos, da dieser ruhig ist. Allerdings würden wir ein Zuhause ohne Hund und ohne weitere Katzen bevorzugen, da Mia den Hund schon öfter ohne ersichtlichen Grund einen Hieb gegeben hat und das würde sich auf Dauer kein Hund gefallen lassen. Darum, zur Vermeidung von Problemen: keine weiteren Tiere.
Mia lässt sich auf den Arm nehmen, wie ein Baby tragen und den Bauch dabei kraulen. Sie frisst sehr ordentlich und gesittet; das Katzenklo allerdings sollte nach Möglichkeit eine Wanne sein, denn hier wird nach Herzenslust gescharrt und gebuddelt.
Mia ist auch kinderlieb, allerdings muss unbedingt darauf geachtet werden, dass Kinder alt genug sind, um zu verstehen, dass Mia mit dem rechten Vorderbein gehandicapt ist und dort auch Schmerzen empfindet.
Ansprüche an ihre Menschen stellt Mia nicht viele:
Sie kommt ab und an, um sich Streicheleinheiten abzuholen, rollt sich bei der Computerarbeit gern auf dem Schreibtisch mit ein. Spielen tut sie (noch) gar nicht, sie wird aber langsam neugieriger und hüpft z.B. auch mal gern auf/in einen Schrank o.ä.
Sie hat einen ordentlichen Schnurrmotor, der oft und gerne eingesetzt wird.
Wir suchen für Mia dringend ein liebevolles Zuhause. So lange wartet sie schon, hat sich und ihre Babies durchbringen müssen, obwohl sie ständig Schmerzen gehabt hat.
Da Mia in Spanien keinerlei Anzeichen von Humpeln gezeigt hat und die Geschosse von außen auch nicht sichtbar sind, ist sie dort nicht so gründlich untersucht worden, wie wir das hier gemacht haben. Mia war nach Auszug der Babies in Spanien dann zwischenzeitlich auch im Katzenhaus des Tierheimes untergebracht und hat dort sehr gelitten, weswegen sie dann anschließend wieder auf einer Pflegestelle umziehen durfte. Als Katze, die keinen Kontakt zu Artgenossen sucht und wünscht, hatte sie es immer schwer, denn es gilt, immer Plätze für mehrere Tiere zu finden.
Sie hat so sehr ein schönes Zuhause als Einzelprinzessin verdient, wo man sie liebt, wie sie ist und auch Verständnis hat, dass ihre Tagesform nicht immer gleich ist. Sie ist aber immer ruhig und umgänglich, auch ihre Medikamente nimmt sie problemlos. Ein gesicherter Balkon wäre bestimmt sehr schön für sie, in der Pflegestelle zeigt Mia keinerlei Drang, hinaus zu wollen.
Zur Zeit lebt Mia in 31655 Stadthagen. Um die Situation für den Hund (aber unter Umständen auch für Mia, denn sie kann ja nicht sagen, wie sie sich mit dem Hund genau fühlt) zu entspannen, wäre ein schneller Umzug schön.
Mia ist selbstverständlich FeLV und FIV negativ getestet, gechipt, geimpft und kastriert. Bevorzugt wird ein fester Endplatz, damit die Umzüge in Mia’s Leben endlich aufhören.
Hier gibt es einige Videos zu Mia:
Mia

Mia nach OP

Mia putzt sich

Mia trinkt ;-)


Wir möchten noch darauf hinweisen, sich bei Interesse bitte die Vermittlungsabläufe auf unserer Seite www.anaa-katzen.de durchzulesen und zu bedenken, dass wir voraussetzen, dass Interessenten auch bereit sind, einmalig einen längeren Fahrtweg auf sich zu nehmen, eine Vor-die-Haustür-Lieferung ist nicht möglich.

Kontakt für Mia:
K. Ridder
05751 - 982 797
kerstin@anaa-katzen.de



VK für unsere 3 Riesenkaninchen in 96215 Lichtenfels gesucht

Hallo,

wer könnte für uns eine VK in 96215 Lichtenfels für unsere 3 Riesenkaninchen übernehmen?

Die 3 hätten ein anscheinend sehr schönes Zuhause, leider finden wir über die Portale niemanden für das Gebiet, der dort schauen könnte. Die 3 könnten schon bald umziehen.....

Wer helfen kann, bitte melden bei Kerstin, 05751/982797, kerstin@anaa-katzen.de vielen Dank!

Liebe Grüße

--
Kerstin Ridder
1. Vorsitzende
ANAA-Katzen Deutschland e.V.
www.anaa-katzen.de
www.anaaweb.org

Samstag, 28. September 2013

Neues von der Skandal-Zirkus Familie Renz

Daniel Renz vom Universal Circus Renz, Bruder des „Elefantentramplers“ René Renz, wurde jetzt vom Amtsgericht Duisburg wegen schwerer Körperverletzung eines Zirkusbesuchers zu sieben Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Renz wurde in der Vergangenheit bereits mehrfach wegen unterschiedlichster Vergehen verurteilt. Jetzt hat er Insolvenz angemeldet. Pro Wildlife fürchtet, die noch bei Renz lebenden Tiere könnten die Leidtragenden der Zirkuspleite sein. Wir fordern, die drei Elefanten sowie Pferde, Kamele und Lamas umgehend in eine bessere Haltung zu überführen und Renz die Genehmigung zur gewerblichen Tierhaltung endgültig zu entziehen. Bei der Familie Renz starben innerhalb von eineinhalb Jahren drei Elefanten.


Weiterlesen


Quelle: Pro Wildlife Newsletter vom 27.09.13

Freitag, 27. September 2013

Fahrkette von Kassel - Lichtenfels

Hallo,

unsere 3 Riesenkaninchen könnten in Lichtenfels ein neues Zuhause finden. Wir würden dafür noch eine Fahrkette benötigen von Kassel - Lichtenfels oder nähere Umgebung. Einen Fixtermin gibt es nicht, aber bis zum 13.10. sollten sie umgezogen sein.

Wer helfen kann, möge sich bitte melden, bitte alles anbieten!

Kerstin
05751/982797

Vielen Dank und liebe Grüße

--
Kerstin Ridder
1. Vorsitzende
ANAA-Katzen Deutschland e.V.
www.anaa-katzen.de
www.anaaweb.org

Pressemitteilung zum Hundemord in Rumänien

Wichtige Petitionen gegen den Hundemord in Rumänien. Bitte unterschreiben

http://www.petitionen24.com/protestbrief_an_rumanischen_prasidenten_und_verfassungsgericht#form

Euthanisie in Rumänien. Vorsicht, kein Video für Kinder und empfindsame Menschen
http://www.youtube.com/watch?v=PNn8chk6tBw

Quelle: ETN-Newsletter vom 26.09.13

Dienstag, 24. September 2013

Zitat des Tages vom 24.09.13

Jede Zeit ist um so kürzer, je glücklicher man ist.
Gaius Plinius Caecilius Secundus Plinius minor (um 62 n.Chr.- um 113 o. 114 n. Chr.), röm. Anwalt & Senator
QUELLE: Lexikon der schönsten Sprichwörter & Zitate; Bassermann Verlag

Montag, 23. September 2013

Was Jäger verschweigen

Textauszug aus dem Buch "Was Jäger verschweigen" von F. Werner

 

Vorwort

Die Jagd als Mittel zur Befriedigung eines Urtriebes beim Menschen, mit gleichzeitiger tierschutzgerechter Regulierung der Wildbestände und dazu noch hohe Jagdpachtzahlungen an Grundstückeigentümer, das kann doch so verwerflich gar nicht sein, wie es inzwischen immer öfter von manchen Menschen hingestellt wird! So denken viele in der Bevölkerung.
Dennoch werden die Stimmen von Tierschützern immer lauter und es wirkt beinah schon so, als ob die Jagd mit Tierquälerei viel mehr zu tun hat, als das bisher aufgrund einer weit verbreiteten Meinung zu vermuten war.
Mit diesem Buch widme ich mich nicht nur den Vorwürfen der Tierschützer, sondern versuche zudem vorhandene Zustände aufzuzeigen, die nicht nur für Tiere, sondern auch für unsere Gesellschaft sehr nachteilig sind.
Leser welche meinen, dass Hobby-Jäger wichtige gemeinnützige Aufgaben erfüllen, werden erstaunt sein, was unsere Jägerschaft so alles zu verbergen und zu verschweigen hat und auf welch wackeligen Füßen deren Image thront. Lügen, Halbwahrheiten, Behauptungen, oberflächlich wirkende Schlagworte und gute Beziehungen zu den für sie wichtigsten Institutionen sind die Stützen, auf denen noch alles steht.

.......

Quelle: pro iure animalis Newsletter vom  21.09.13

Zitat des Tages vom 23.09.13

Willst du geliebt werden, so liebe!
Lucius Annaeus Seneca (4 v.Chr. - 65 n.Chr.), röm. Philosoph u. Dichter

Donnerstag, 19. September 2013

TASSO warnt: Vorsicht vor Abzocke mit vermissten Tieren!

Aus aktuellem Anlass warnt TASSO vor betrügerischen Anrufern, die vermisste Tiere angeblich gefunden haben und gegen Geld zurück geben.

Die Abzocker gehen wie folgt vor: Im Internet durchsuchen sie systematisch Suchmeldungen zu vermissten Tieren, in denen Kontaktdaten der Halter angegeben sind. Unter einer 01805-Telefonnummer rufen sie dann bei den Betroffenen an und geben vor, im Auftrag von Tierkliniken oder Rechtsanwälten anzurufen, zu denen das Tier gebracht worden sei. Der Halter könne es dort gegen eine Gebühr abholen.

TASSO-Tipp: Nie die eigenen Kontakt- und Adressdaten auf Online-Plattformen wie facebook oder auf ausgehängten Suchplakaten angeben! Wird das eigene Tier vermisst, die Suchmeldung an seriöse Haustierregister wie TASSO weitergeben. Dort erhalten die Tierhalter TASSO-Suchplakate, auf denen die 24-Stunden-Notrufnummer der TASSO-Zentrale angegeben ist. Dasselbe gilt für die Suchmeldungen im Internet. Sollte das Tier gefunden werden, stellt TASSO den Kontakt zwischen Finder und Tierhalter her, so dass keine persönlichen Daten herausgegeben werden müssen.

Was können Betroffene tun?
Bitte melden Sie sich bei TASSO unter presse@tasso.net. Wir werden die Fälle sammeln und gegebenenfalls zur Anzeige bringen.


© Copyright TASSO e.V.

Quelle: TASSO Newsletter vom 18.09.13

Montag, 16. September 2013

Zitat des Tages vom 16.09.13

Glücklich ist, wer vergisst, was nicht mehr zu ändern ist.
Johann Strauß (1825 - 1899), österreichisch-deutscher Komponist
QUELLE: "Die Fledermaus", Reclam

Sonntag, 15. September 2013

Samstag, 14. September 2013

Hundemassaker in Rumänien: Der Druck muss aufrechterhalten werden Montag Demonstration in Berlin!

Vor knapp einer Woche wurde ein bislang beispielloses Hundemorden in Rumänien entfesselt. Ursache hierfür ist der Tod eines 4-jährigen, der laut Medienberichten 45 Minuten von der Großmutter unbeaufsichtigt, in einem zum einem Park angrenzenden Brachland, von Hunden getötet wurde. Mittlerweile haben bereits einige Medien wie Focus unter Berufung auf rumänische Quellen Zweifel an dieser Version angemeldet. Dennoch haben Politiker geschickt die aufgestaute Wut vieler Rumänen gegen die korrupte Politikerkaste und die schlechte wirtschaftliche Situation auf die Straßenhunde in Rumänien kanalisiert und somit frustrierten Menschen ein Ventil gegeben, ihren Zorn freien Lauf zu lassen. Am Montag hat das rumänische Parlament einem Gesetz zugestimmt, dass die Tötung der Hunde in Tierheimen nach 14 Tagen Aufenthalt erlaubt. Ein Freifahrtschein für Tierquäler und Profiteure aus dem Umfeld der so genannten Tierfänger-Mafia in Rumänien. TASSO erreichen jeden Tag erneute Horrormeldungen von unbeschreiblichen Gräueltaten an wehrlosen Tieren.

TASSO hat zwar bereits in nur 7 Tagen über 50.000 Unterschriften in einer Online-Petition gegen das grausame Hundemorden gesammelt, aber dennoch ist es wichtig gerade jetzt, den Druck aufrecht zu erhalten und jede Möglichkeit des Protests zu nutzen.

Als eine von vielen Maßnahmen hat unser Partner bmt (Bund gegen den Missbrauch der Tiere) am kommenden Montag den 16. September 2013 von 10:30 bis 13:00 eine Demo in Berlin organisiert. Interessierte Tierfreunde können sich am Veranstaltungsort, dem Reichstag (Platz der Republik 1, 11011 Berlin) treffen.

Mit dabei: Claudiu Dumitriu, Tierrechtler aus Rumänien, der für den bmt und TASSO Verstöße gegen das Tierschutzgesetz dokumentiert und zur Anzeige bringt. Claudiu Dumitriu spricht deutsch und steht den Medien für eine authentische Berichterstattung über die aktuellen Ereignisse in Bukarest zur Verfügung.

TASSO und der bmt fordern Rumänien auf, das Gesetz zu stoppen und erwarteten von der Europäischen Kommission Schritte gegen den Mitgliedsstaat Rumänien, der mit der geplanten Massentötung von Hunden gegen die ethischen Grundsätze der Europäischen Union verstößt.

Bitte beteiligen Sie sich auch weiterhin an unserer Petition gegen den Massenmord an Straßenhunden unter http://www.tasso.net/rumaenien. Wir müssen gemeinsam ein deutliches Signal bei den Verantwortlichen setzen. Jede Stimme zählt!


© Copyright TASSO e.V.

Quelle: TASSO Newsletter vom 14.09.13

Zitat des Tages vom 14.09.13

Fußball war noch nie so auf alle gesellschaftlichen Schichten verteilt wie heute. Man kann von einer Ersatzreligion sprechen.
Dietrich Schulze-Marmeling, Buchautor
QUELLE: FOCUS

Dienstag, 10. September 2013

Zitat des Tages vom 10.09.13

Die Zeit sollte immer oberste Priorität haben -
Zeit für Begegnungen mit anderen und mit sich selbst.
Zeit zum Träumen, zum Lachen, zum Lieben.
Zeit zum Leben.
Marion Schmickler
QUELLE: Postkartenkalender "Tagträume" 2014, Grafik Werkstatt Bielefeld

Montag, 9. September 2013

Vogelschutz-Newsletter 29/2013

Polizei beschlagnahmt 150 Singvögel

Razzia bei Tierhändler aus Bottrop


Ein Tierhändler aus Bottrop-Kirchhellen steht unter dem Verdacht, jahrelang geschützte Singvögel auf seinem Grundstück gefangen und bundesweit an Liebhaber verkauft zu haben. Wie das Bonner Komitee gegen den Vogelmord mitteilt, wurden vergangene Woche bei einer Durchsuchung der Wohnräume des Mannes von der Polizei mehr als 150 in Käfigen gehaltene einheimische Singvögel sichergestellt. Es handelte sich dabei um Stieglitze, Meisen, Finken, Erlenzeisige, Dompfaffen, Mönchsgrasmücken und Kleiber. Nach Angaben der Polizei Recklinghausen wurden bei der Aktion auch mehrere Käfigfallen sowie Gerätschaften zur Manipulation von Zuchtringen entdeckt.

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Quelle: Komitee gegen den Vogelmord e.V.

Ponykarussell: Eine Frage des Umgangs mit Tieren

In Landau startet heute der Herbstmarkt. Mit von der Partie ist – wie schon seit vielen Jahren beim Mai- bzw. Herbstmarkt – ein Ponykarussell. Die Tiere tragen den ganzen Tag den Nachwuchs der Marktbesucher stupide im Kreis, stehen im Raudau und Trubel zwischen den anderen Fahrgeschäften.

Seit Jahren hagelt es Kritik von Tierschützern, wobei man eigentlich kein passionierter Tierschützer sein muss, um hier Mitleid für die Tieren zu empfinden. Jedes Jahr zweimal das selbe Spiel: Der Amtsveterinär kontrolliert die Haltungsbedingungen und diese scheinen ok zu sein. Dies wird nun auf Grund der aktuellen harschen Kritik in den ortansässigen Medien kundgetan – DIE RHEINPFALZ veröffentlichte aktuell einen langen Bericht. Die wahr werdenden Kinderreitwünsche werden geprießen, die langjärige Erfahrung des Betreibers und dessen Sinn für Tierschutz herausgestellt und der erste Beigeordnete der Stadt ist sich nicht zu Schade sich genervt über Tierschützer zu äußern. Und hoppla, das Spiel geht weiter!

Auch der Amtsveterinär kommt zu Wort und hat durchaus Recht, wenn er die Frage um das Für und Wider des Ponykarussells beim jetzigen Herbstmarkt als eine weltanschauliche Frage bezeichnet. Doch dieser Gedanke wird natürlich in dem Bericht nicht weiter vertieft.

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Quelle: pro iure animalis Newsletter vom 09.09.13

Das Blutbad hat bereits begonnen: Rumänien ruft zur massenhaften Tötung der Straßenhunde auf

Lesen Sie hier die Stellungnahme des Journalisten Peter Löwisch und unterstützen Sie die Aufrufe/Petitionen con Dr. Carmen Arsene, der 1. Vorsitzenden des rumänischen Tierschutzbundes:


Die Tierschützer in Rumänien stehen unter Schock: Einen Tag nachdem der rumänische Präsident Traian Basescu die Regierung zum Erlass einer Notverordnung aufgefordert hat, ist die beabsichtige Massentötung von Straßenhunden bereits grauenvolle Realität – ein Verstoß gegen das Urteil des rumänischen Verfassungsgerichts und ein beispielloser Akt der Grausamkeit.

Anlass für die erneuten und verfassungswidrigen Tötungsaktionen ist der Tod eines vierjährigen Kindes in Bukarest, das laut Medienberichten von einer Meute streunender Hunde zu Tode gebissen wurde. Bereits am gleichen Tag berichten Tierschützer von blutigen Racheakten der Bevölkerung an den Straßenhunden. Angeheizt durch die reißerische Berichterstattung in den Medien entlädt sich die Wut an tausenden Straßenhunden und -katzen. Sie werden mit Ziegeln und Steinen erschlagen und verstümmelt, die überlebenden durch Hundefänger zusammengetrieben und abgeschlachtet – nicht selten unter dem Jubel der Anwohner.
Den Auftakt der offiziellen Massentötungen soll in Bukarest, Timosara und Craiovas stattfinden. In den öffentlichen Tierheimen sollen Hunde innerhalb weniger Tage eingeschläfert oder auf andere Weise umgebracht werden. Allein in Bukarest wird die Zahl der Straßenhunde auf 65 000 geschätzt.

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Quelle: pro iure animalis Newsletter vom 09.09.13


Tierschutz vor Ort: Katze in erbärmlichem Zustand aufgefunden

Am Abend des 19.08.2013 erhielten wir einen Anruf aus Klingenmünster (Kreis Südpfälz). Auf die beherzten Klingenmünsterer Teenies, die wir im Zuge der Nutria-Aktion dort kennen lernen duften, ist eben Verlass. Im Gegensatz mal wieder zu vielen anderen Menschen, die offenbar angeekelt oder gleichgültig weggesehen haben bei diesem Kätzchen. Denn dieses Kätzchen war vollkommen zahm und lief nicht erst seit gestern in diesem elenden Zustand herum! Wie lange muss es auf menschliche Hilfe gehofft haben? Abgemagert, die Nase vollkommen zerfressen (so wulstig wie es aussah war vermutlich ein Tumor hier ursächlich), im Grunde war keine Nase mehr vorhanden, die Nebenhöhlen sowie der gesamte Kopfbereich waren bereits von Maden besiedelt.

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Quelle: pro iure animalis Newsletter vom 09.09.13

Samstag, 7. September 2013

Bollito, Foskito und Pantera Rosa, *ca. 2012

Heute haben wir hier einmal doch besondere Vermittlungskandidaten…..

Diese drei – vermutlich Deutsche Riesen – Albino-Kaninchen stammen aus einem Schul-Bauernhof in Madrid, der jetzt aufgelöst wurde. Da die Vermittlung von Kaninchen – speziell solchen – in Spanien nicht einfach ist, bat unsere Kollegen um Vermittlungshilfe.

Die 2 Mädchen und der eine Junge, die ungefähr ein Jahr alt sind und glücklicherweise schon durch die Schule kastriert wurden, suchen ein nettes Zuhause. Sie sind gut mit Menschen sozialisiert und kennen auch durch die Gruppenhaltung Artgenossen. Selbstverständlich sind sie nur abzugeben an Menschen, wo wir 100% sicher sind, dass sie nicht im Bratentopf landen.

Das Bild mit dem Hund dient als Größenvergleich, selbstverständlich werden die 3 nicht einfach mit Hunden allein draußen gelassen.

Alle 3 sind geimpft, gechipt und kastriert. Eine Vermittlung erfolgt wie bei unseren anderen Vermittlungstieren auch nach Vorbesuch, gg. Schutzvertrag und eine Schutzpauschale.

Wir wünschen uns für die 3, entweder zusammen oder jeweils zu in der Größe angepassten Partnerkaninchen eine Haltung in Außengehege mit Wetterschutzhütte. Bollito, Foskito und Pantera Rosa haben bisher ihr ganzes Leben draußen verbracht und so sollte es geschützt auch bleiben. Auf Grund der Größe sind sie für Wohnungshaltung auch kaum geeignet.



Die Größe ist leider auch in Madrid ein Problem, die jetzige Pflegestelle kann die 3 nicht sehr lange behalten und alle anderen haben auf Grund der Größe abgelehnt.

Sollten Sie Interesse an einer Adoption haben, lesen Sie sich bitte unseren "Vermittlungsablauf" auf der Seite www.anaa-katzen.de VOR Anfrage durch, einige Fragen wenn auch nicht in direktem Zusammenhang mit Kaninchen können damit im Vorfeld geklärt und Probleme vermieden werden. Wir möchten auch darauf hinweisen, dass wir voraussetzen, dass Interessenten auch bereit sind, weitere Strecken zu fahren. Im Interesse unserer Tiere suchen wir immer nach der besten Lösung, eine Lieferung vor die Haustür ist jedoch nicht möglich.

Wer Interesse hat, einem dieser äußerst netten Kaninchen bei entsprechender Gesellschaft oder auch allen Dreien ein Zuhause zu geben, meldet sich bitte bei








Kontakt:
K. Ridder
05751/982797
http://kerstin@anaa-katzen.de

Transponder und chippen: Die 8 größten Irrtümer

Um den Transponder, umgangssprachlich auch Mikrochip genannt, ranken sich immer noch viele Halbwahrheiten und Fehlinformationen. TASSO liefert die Fakten zu dem knapp 12 Millimeter großen Gegenstand, der unter Umständen das Leben Ihres Tieres retten und es schnell wieder zu Ihnen zurück bringen kann.

Behauptung Nummer 1: Der Mikrochip strahlt

Das ist schon aus technischen Gründen nicht möglich. Der Transponder besteht aus einer Biopolymer- oder Glaskapsel, die eine Kupferspule und einen Mikrochip enthält. Die Kupferspule wird für Sekundenbruchteile durch harmlose Radiowellen aktiviert, wenn ein Lesegerät in die Nähe kommt, und wirkt als Antenne. Auf dem Mikrochip ist die individuelle Nummer des Transponders gespeichert. Eine Batterie, ein Akku oder eine andere eigene Energiequelle, wie zum Beispiel in einem Mobiltelefon, ist nicht vorhanden. Und ohne Energie kann keine dauerhafte Strahlung entsendet werden - der Transponder verhält sich also absolut passiv.

Behauptung 2: Der Transponder wandert

Bald nach dem subkutanen (unter die Haut) Injizieren des Transponders beim Tierarzt an der linken Halsseite (das ist der internationale Standard) beginnt dieser mit dem umliegenden Gewebe zu verwachsen. Der Transponder ist aber mit einem Gewicht von deutlich unter 1 Gramm im Allgemeinen zu leicht, um sich durch die Schwerkraft vom Injektionsort wegbewegen, also "wandern" zu können. In seltenen Fällen kann dies zwar trotzdem einmal passieren, aber auch dann besteht keine Gefahr für das Tier. Denn aus anatomischen Gründen kann der Transponder die Gewebeschichten direkt unter der Haut nicht eigenständig verlassen. Keinesfalls wandert er beispielsweise in das Herz oder das Gehirn - es sei denn, er wäre dort direkt injiziert worden.

Behauptung Nummer 3: Das Einsetzen des Transponders ist schmerzhaft

Das fachkundige Injizieren des Transponders beim Tierarzt ist vergleichbar mit einer Impfung.

Behauptung Nummer 4: Der Mikrochip erzeugt Krebs
Nicht selten werden Tierhalter mit Berichten verunsichert, wonach der Chip Tumore hervorrufen soll. Belastbare Studien dazu fehlen allerdings bis heute. Allein bei TASSO sind über 6 Millionen Tiere registriert. Würde der Chip Krebs auslösen, würden wir das als eine der ersten erfahren. Wird der Chip sach- und fachgerecht implantiert, verursacht er keine Schäden. Bei unsachgerechter Injektion kann es dagegen in seltenen Fällen vorkommen, dass sich Entzündungen bilden, was aber dann nicht ursächlich am Transponder liegt.

Behauptung Nummer 5: Der Mikrochip kann Blutgefäße und Organe verletzen

Wahr ist, dass der Chip so flach unter die Haut in das Gewebe injiziert wird, dass keine Nerven, Organe oder Gefäße verletzt werden können. Der Chip verwächst mit dem Gewebe.


Behauptung 6: Auf dem Transponder ist die Adresse des Halters gespeichert

Der Transponder zeigt beim Ablesen eine 15-stellige Nummer. Die ersten drei Ziffern geben den Ländercode nach ISO-Standard wieder. So steht 276 für Deutschland, 040 für Österreich, 756 für die Schweiz, 056 für Belgien, 528 für die Niederlande, 250 für Frankreich, 380 für Italien, 724 für Spanien und 826 für England. Anhand dieser Nummer kann man erkennen, wo der Chip hergestellt wurde. Dann folgt eine Null, die darauf folgenden nächsten drei Ziffern sind der Herstellercode, und schließlich kommen die übrigen acht Stellen. Weitere Daten sind bei den derzeit verwendeten sogenannten "read-only" Transpondern nicht vorhanden, und das ergibt sich aus einem ganz praktischen Grund: Der Transponder wird vom Hersteller zu Tausenden produziert und an die Tierärzte verkauft. Bei der Herstellung ist daher völlig offen, welcher Transponder überhaupt zu welchem Tierarzt kommt, und erst Recht ist nicht zu wissen, welchen Transponder aus seinem Vorrat der Tierarzt dann in welches Tier injiziert. Irgendwelche weiteren Daten außer der Identifikationsnummer könnten also - wenn überhaupt - bestenfalls vom Tierarzt auf den Transponder gebracht werden, wenn dieser weiß, welches Tier den Chip erhält. Wie sollte das in Gegenwart des Tierbesitzers ohne dessen Kenntnis möglich sein, und warum sollte es jemand tun? Noch bedeutsamer aber ist, dass der theoretisch noch auf dem Mikrochip vorhandene Speicherplatz ohnehin bei der Produktion irreversibel zerstört wird, um eben dies zu verhindern.

Behauptung Nummer 7: Mit dem Transponder kann das Tier geortet werden

Das wird in der Tat sogar von einigen Menschen gewünscht. Wahr ist aber, dass der Transponder wie schon besprochen keine eigene Energiequelle hat und selbst aktiv keine Strahlung abgibt, und ohne eine solche ist eine Ortung nicht möglich.

Behauptung Nummer 8: Der Transponder muss nach einigen Jahren ausgetauscht werden

Der Chip bleibt ein Leben lang im Tier und behindert es in keinster Weise. Ein Austausch ist nicht nötig, da der Chip keine Batterie enthält, sich nicht abnützt und auch bei Verletzungen des Tieres nicht zerstört wird.


© Copyright TASSO e.V.

Quelle: TASSO-Newsletter vom 05.09.13

Vogelschutz-Newsletter 28/2013

Liebe Natur- und Tierfreunde,

es klingt nach einem Aprilscherz, ist aber wirklich passiert: Der Präfekt von Les Landes (Südwestfrankreich) hat gestern Abend alle derzeit eingesetzten Komitee-Mitglieder des Departements verwiesen! Er begründet den Platzverweis mit angeblich illegalen Aktionen der deutschen und italienischen Vogelschützer. Der Ausweisung waren tagelange Blockaden und Untätigkeit der Polizei voraus gegangen - die Gendarmen weigerten sich, Anzeigen gegen kriminelle Vogelfänger aufzunehmen, waren unfreundlich und haben uns aktiv davon abgehalten, Fangstellen zu suchen und zur Anzeige zu bringen. Unsere Pressemeldung zu den aktuellen Ereignissen finden Sie hier:

Polizei setzt Vogelschützer fest

Protestaktion - machen Sie mit: Wir haben heute Mittag eine Protestaktion an den französischen Botschafter in Berlin gestartet - sagen Sie Herrn Gourdault-Montagne Ihre Meinung über Behördenwillkür und den Filz aus Politik, Polizei und Wilderei in Les Landes! Adressen für Briefe, Mails und Faxe finden Sie hier:

Protestaktion Ortolane

Es wäre nett, wenn Sie Freunde und Bekannte über die Aktion informieren würden - nur wenn viele Menschen ihren Unmut äußern, merken die Politiker vor Ort, dass sie in der EU so nicht vorgehen können!

US-Behörde lässt aus Geldnot Tiere einschläfern

Ein Reservat zum Schutz einer gefährdeten Schildkrötenart in Nevada steht wegen finanzieller Probleme vor dem Aus:

Hunderte Tiere sollen deshalb getötet werden.

Jahrzehntelang wurden die unter Artenschutz stehenden Kalifornischen Gopherschildkröten im Naturschutzreservat Desert Tortoise in Las Vegas umsorgt und gepflegt. Im Zuge der Wirtschaftskrise hat die zuständige Behörde aber nicht mehr genug Geld für den Unterhalt der Einrichtung. Deshalb sollen in den kommenden Monaten hunderte Tiere eingeschläfert werden.

Forscher suchen im Naturschutzreservat unter den 1400 Bewohnern der Einrichtung nach den Exemplaren, die kräftig genug sind, um in die Wildnis entlassen zu werden. Mitarbeiter erwarten aber, dass vor einer Schliessung der Anlage Ende 2014 mehr als die Hälfte der Tiere getötet werden muss.

.....

Quelle: Tierschutz-News vom 07.09.13

Tod auf der Weide

Mit der Tötung von Rindern auf der Weide soll den Tieren Transportstress erspart werden.

Ob die Methode tatsächlich mehr Tierschutz bringt, ist umstritten.

Eric Meili arbeitet beim Forschungsinstitut für biologischen Landbau (FiBL) und hält Mutterkühe. Seinen rund 200 Kunden in der Direktvermarktung wolle er nur das allerbeste Fleisch anbieten, sagt Meili. Auch wenn er seine Tiere optimal halten kann, bleibt für ihn ein Problem: Der Gang ins Schlachthaus. Meili begleitet seine Tiere zwar dorthin, sorgt mit viel Geduld dafür, dass sie zuvor selbstständig in den Transportanhänger steigen und erspart ihnen damit Stress. Ihm ist das aber nicht genug: "Der Transport und der Aufenthalt im Schlachthof sind für die Tiere immer ein Stressfaktor". Meili will deshalb vor allem aus Gründen des Tierschutzes Landwirten die Weideschlachtung ermöglichen. Dabei werden die Tiere auf dem Feld mit einem Schuss aus dem Gewehr betäubt, mit Seilwinden in eine mobile Schlachtbox gezogen, dort so schnell wie möglich ausgeblutet und im Schlachthaus ausgeweidet. Weil das Tier aus dem Nichts betäubt wird, erfährt es keinen Stress. "Das wäre der richtige Weg zu einem hochexklusiven Fleisch", sagt Meili, einer der Mitbegründer der Interessengemeinschaft Bio Weide-Beef.

In der Schweiz ist die Tötung auf der Weide nur bei verunfalltem Schlachtvieh und bei Gehegewild wie Hirschen erlaubt. In allen anderen Fällen ist die Methode verboten. Meili hat deshalb zusammen mit einem Landwirt beim Kantonalen Veterinäramt Zürich ein Gesuch gestellt, das dem Bauern die Weideschlachtung erlauben sollte. Das Gesuch wurde im Juli vom Amt abgelehnt.

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Quelle: Tierschutz-News vom 07.09.13

Rumänische Regierung plant Massentötung von Hunden zu legalisieren

In Rumänien droht die Massentötung von Hunden, nach dem tödlichen Unfall eines Kindes.

NetAP ruft weltweit Tierfreunde auf, gegen dieses Massaker an den Hunden bei der rumänischen Regierung zu protestieren und auch die Konsulate und Botschaften zu bitten, sich im Sinne des Tierschutzes gegen die drohende Gewalt gegen diese Tiere einzusetzen. In einem Schreiben an das Konsulat und die Botschaft in Bern legt NetAP den Sachverhalt ausführlich dar:

Sehr geehrte Damen und Herren

Am Montag wurde in Bukarest ein vier Jahre alter Knabe von Hunden auf einem brachliegenden Gelände getötet. Er hätte eigentlich, zusammen mit seinem Bruder, von seiner Grossmutter beaufsichtigt werden sollen, hatte sich aber aus einem Park weggeschlichen. Auf einem privaten Gelände kam es offenbar zu einem Vorfall zwischen den Kindern und einem oder mehreren Hunden, dessen genaue Umstände nicht bekannt sind. Eines der Kinder kam mit einer Bisswunde davon, das andere verstarb am Unfallort. Die Politiker und Medien in Ihrem Land nehmen diesen tragischen Vorfall zum Anlass, erneut über die Tötung der Strassenhunde zu diskutieren und wollen dabei konsequent und erbarmungslos vorgehen. Ihr Präsident Taian Basesu rief bereits am Dienstag die Regierung in Bukarest dazu auf, ein Gesetz zu verabschieden, welches die Tötung der Strassenhunde legalisiert. Die Medien haben sofort nachgezogen! In einer beispiellosen Hetzkampagne gegen die Tiere wird die Stimmung noch mehr aufgeheizt.

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Quelle: Tierschutz-News vom 07.09.13

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